SPÖ: Naturpark Geschriebenstein, Frostschäden, Südburgenland: SPÖ packt an

Natur-Erlebnis-Region feiert Jubiläum

20 Jahre Naturpark Geschriebenstein-Irottkö

spö
Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf gratulierten Mag. Christian Vlasich, Obmann „Naturpark Geschriebenstein-Irottkö“, und Hubert Reschl bei einem Festakt am Stausee in Rechnitz zum Jubiläum

Vor 20 Jahren wurde mit der Errichtung des grenzüberschreitenden „Naturparks Geschriebenstein-Irottkö“ eine neue Ära des grenzüberschreitenden Naturschutzes zwischen Österreich und Ungarn eingeläutet. Mit dem Naturpark auf dem Geschriebenstein, der der höchsten Erhebung des Burgenlandes, wurden Schutzzonen, aber auch Möglichkeit des Naturerlebens geschaffen. Es wurden aber auch die Chancen dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft touristisch genutzt. Damit trägt der Nationalpark auch sehr viel zu den Erfolgen im Tourismus in dieser Region bei. Mehr als 500 km markierte Wanderwege, verschiedene Lehrpfade und ein barrierefreier Baumwipfelweg bilden ein Eldorado für Wanderer, Spaziergänger, Radfahrer, Mountainbiker oder Nordic-Walker. Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf gratulierten bei einem Festakt zum Jubiläum.

Der grenzüberschreitende Nationalpark ist mit der Errichtung einer Vogelvoliere nun auch um eine weitere Attraktion reicher. Besonders verbunden mit dem Naturpark Geschriebenstein ist Hubert Reschl. Er setzte im Jahr 2010 den barrierefreien Baumwipfelweges in Althodis um, wodurch der Erlebnis- und auch der Erholungswert im Naturpark deutlich angehoben werden konnte. Hubert Reschl zählt damit im Land zu jenen Persönlichkeiten, die sich durch erfolgreiche und vor allem auch innovative Projekte, besondere Verdienste um das Land erworben haben. Für dieses langjährige und herausragende Engagement wurde ihm bei diesem Festakt das „Ehrenzeichen des Landes“ verliehen.


Vor Ort: Agrarlandesrätin Verena Dunst und Bundesminister Andrä Rupprechter besuchen von Frostschäden betroffene Bauern

Schäden besichtigt – Maßnahmenpaket vorgestellt

spö
Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf gratulierten Mag. Christian Vlasich, Obmann „Naturpark Geschriebenstein-Irottkö“, und Hubert Reschl bei einem Festakt am Stausee in Rechnitz zum Jubiläum

Kukmirn, 06.05.2016. Auf Einladung von Agrarlandesrätin Verena Dunst konnte sich Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter in Begleitung von Landwirtschaftskammer-Burgenland Präsident Franz Stefan Hautzinger, Bürgermeister Franz Hoanzl und dem österreichischen Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager ein Bild von den Frostschäden im Burgenland machen. Im Rahmen eines Pressetermins wurde das Maßnahmenpaket der eigens dafür von den Ländern eingesetzten Task Force vorgestellt. In Härtefällen wurden außerdem rasche Sofortmaßnahmen zugesichert.

 

Nach den Frostschäden der vergangenen Woche, die nicht nur die Kulturen im Burgenland, sondern auch die der benachbarten Bundesländer schwer in Mitleidenschaft genommen hatten, trafen sich, auf Initiative von Agrarlandesrätin Verena Dunst, am Beginn dieser Woche alle Agrarlandesräte Österreichs. „Ich werde alle Möglichkeiten auf Landes- und Bundesebene ausschöpfen, um die Landwirte, die ohnehin schon in einer äußerst schwierigen Situation sind, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen“, unterstrich LRin Verena Dunst ihre Position.
An diesem außerordentlichen Treffen der Agrarlandesräte in Wien nahmen auch BM Andrä Rupprechter sowie Vertreter des Finanzministeriums teil. Als Ergebnis dieser rasch einberufenen außerordentlichen Sitzung, wurde als nationaler Schulterschluss ein umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt und einer Task Force zur konkreten Ausarbeitung übergeben. „In dieser schwierigen Situation ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen und rasch handeln. Die Bundesländer tragen das Hilfspaket mit und leisten damit einen wesentlichen Beitrag, dass die bäuerlichen Betriebe so schnell wie möglich Unterstützung bekommen,“ betonte Bundesminister Rupprechter.
Die Task Force umfasst Experten aus allen Ländern und präsentierte bereits am Mittwoch-Abend erste Ergebnisse. So wird es in Härtefällen zu Auszahlungen aus dem Katastrophenfonds auch für nichtversicherbare Kulturen kommen, während zeitgleich der Versicherungsschutz über die Hagelversicherung ausgeweitet wird. Als Sofortmaßnahme einigte man sich außerdem auf eine Stundung der Agrarinvestitionskredite bei gleichzeitiger Senkung des Mindesinvestitionsbeitrages für Schutzeinrichtungen im Obst- und Weinbau sowie eine einmalige Rabattierung der Sozialversicherungsbeiträge.

LRin Verena Dunst machte sich gemeinsam mit BM Andrä Rupprechter selbst ein Bild von den Ausmaßen der Schäden im Burgenland, wo neben dem Wein auch alle anderen Obstkulturen und Sonderkulturen wie Spargel unmittelbar von den Frostschäden betroffen sind. Gemeinsam präsentierten beide im Zuge eines Besuches am Freitag, den 06.05.2016, in der Gemeinde Kukmirn (Bezirk Güssing) die Ergebnisse der konstruktiv geführten Gespräche sowie der Task-Force. LRin Verena Dunst und BM Andrä Rupprechter bekräftigten dabei nochmals, den durch den Frost in Not geratenen Bäuerinnen und Bauern rasch in Form der vorgestellten Maßnahmen zu helfen. „Es ist besonders wichtig, gerade jetzt mit allen anderen Bundesländern an einem Strang zu ziehen – nur so können wir eine österreichweite Lösung und eine optimale Entlastung für das Burgenland finden,“ teilte Agrarlandesrätin Verena Dunst abschließend die Meinung von Bundesminister Rupprechter zu einem nationalen Schulterschluss.


Südburgenland: ÖVP patzt an, SPÖ packt an

„Neue Koalition lässt sich an Umsetzung des Südburgenland-Paketes messen!“

spö
LAbg. Ewald Schnecker, SPÖ

Jennersdorf, 6. Mai 2016. – „Mit dem Schlechtmachen einer ganzen Region durch die Steiner-ÖVP muss endlich Schluss sein. Das Südburgenland braucht keine ‚Anpatzer‘, sondern Anpacker“, hält SPÖ-Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker zu aktuellen VP-Aussagen fest. Die neue Regierungskoalition habe die Ärmel hochgekrempelt und in ihrem Arbeitsprogramm ein umfassendes Südburgenland-Paket verankert. Dieses soll in der nächsten Landtagssitzung auch mit einem Landtagsbeschluss bekräftigt werden. „Das Südburgenland verdient eine positive Aufbruchsstimmung und ein ‚Miteinander‘ aller konstruktiven Kräfte. Die destruktive Oppositionspolitik der Volkspartei schadet unserer Region – und sie geht den Menschen nur mehr auf die Nerven“, so Schnecker.

Die rot-blaue Landesregierung habe sich für das Süd- und Mittelburgenland in dieser Arbeitsperiode eine Investitions-Offensive im Ausmaß von rund 1,5 Milliarden Euro vorgenommen. „An der Umsetzung lassen wir uns messen“, betont Schnecker: „Wir sind auf einem guten Weg. Vom Höhenflug im Tourismus über die Rettung des Uhudlers bis hin zum Ausbau der Breitband-Infrastruktur gibt es beachtliche Erfolge. Auch was den Bau der S7 und die Realisierung von Nahverkehrsprojekten betrifft, hat das Land seine Hausaufgaben gemacht.“

>> Bislang größte Landes-Investition findet im Südburgenland statt

Die Volkspartei sei seit ihrer Abwahl in puncto Südburgenland nur durch den „Vorschlag“ von Ex-Landesrätin Resetar aufgefallen, drei burgenländische Spitäler – darunter das Krankenhaus Güssing – zu schließen. „Wir warten heute noch auf die angekündigte ‚Erklärung‘ für die Hintergründe dieser Nonsens-Idee. Mit der SPÖ wird es einen derartigen Kahlschlag zu Lasten der Gesundheitsversorgung im Südburgenland nicht geben. Im Gegenteil: Landesrat Darabos hat die Weichen für den Neubau des Krankenhauses Oberwart gestellt – trotz ständiger Querschüsse der Volkspartei“, so Schnecker: „Die bislang größte Landes-Investition in der Geschichte des Burgenlandes findet im Landessüden statt!“

 

 

Share Button

Related posts