SPÖ: 15 Jahre Allianz für Familien, Neues Weingesetz

Allianz für Familien feierte 15 Jahre erfolgreiche Arbeit

Zum Auftakt der „Woche der Familie“ luden das Familienreferat des Amtes der burgenländischen Landesregierung und Initiatorin, Familienlandesrätin Verena Dunst zum Seminarkabarett mit Prof. Bernhard Ludwig ein. „Zu unserem 15 jährigen Jubiläum haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wir haben alle Eltern, Großeltern und Interessierte eingeladen, einen spannenden Abend mit uns zu verbringen, der zum Nachdenken anregen soll“, sagte Landesrätin Verena Dunst zur Auftaktveranstaltung der „Woche der Familie“.

Seit nunmehr 15 Jahren ruft die Allianz für Familien im Mai die „Woche der Familie“ aus. Das Thema in diesem Jahr ist „Wir feiern Familie – 15 Jahre Allianz für Familien“! Im Jubiläumsjahr führt das Familienreferat des Landes Burgenland gemeinsam mit der Volkshilfe Burgenland den Vorsitz. Zahlreiche Veranstaltungen rund ums Thema Familie werden im gesamten Monat Mai von den verschiedensten Institutionen burgenlandweit organisiert.

„Wir sind sehr froh, dass wir für den Auftakt unseres Jubiläums Prof. Bernhard Ludwig mit seinem Seminarkabarett gewinnen konnten“, so Familienlandesrätin Verena Dunst.
Die ZuschauerInnen wurden zum kreativen Nachdenken unter dem Motto: „love it, change it or leave it“ angeregt. Prof. Bernhard Ludwig möchte mit seinem Seminarkabarett helfen, die großen Probleme unserer Zeit neu zu sehen. Denn Humor und Wissenschaft schließen sich nicht aus. Mit neue Forschungsergebnissen und vielen AHA-Effekten im Gepäck lag die Entscheidung bei den ZuschauerInnen selbst, ob sie am Ende in einem Seminar oder in einem Kabarett waren.

Unter den feiernden Gästen befanden sich unter anderem Superintendent Mag. Manfred Koch, Caritas-Direktorin Mag. Edith Pinter, der neue Geschäftsführer der Volkshilfe Mag. Georg Stenger und die Vorsitzende der Evangelischen Frauen Susanna Hackl.

Die freie Spende für den Eintritt kommt dem Verein MOKI Burgenland – mobile Kinderkrankenpflege zugute, wobei auch hier wieder eine stattliche Summe zusammengekommen ist.


 

NR Erwin Preiner: Neues Weingesetz und Hilfe nach Frostschäden in der Landwirtschaft

Eine Novelle zum Weingesetz stand im heutigen parlamentarischen Landwirtschaftsausschuss auf der Tagesordnung: Künftig werden aufgrund einer aktualisierten Flächenerhebung der europäischen Union neue Berechnungsmodalitäten für Weingartenflächen gelten; weiter wird die Hektarhöchstertragsmenge nach Umstellung des Rebflächenverzeichnisses für Weingartenflächen um 10% auf 10.000 kg erhöht. Verbesserte Bearbeitungsmethoden in den Weingärten und neue flächenmäßig größere Riedbezeichnungen werden dafür sorgen, dass die österreichischen Weinbauern international konkurrenzfähig bleiben. SPÖ-Agrarsprecher im Parlament Erwin Preiner begrüßt die Novelle zum Weingesetz.

Mit dieser Novelle werden die Uhudlersorten, die laut EU-Marktordnung als Wein nicht zulässig sind, wie zB „Isabella“, nun als Obstwein in das Gesetz aufgenommen. Zusätzlich hat die burgenländische Landesregierung auf Initiative von Agrarlandesrätin Dunst bereits in den vergangenen Monaten neun Uhudler-Rebsorten in die burgenländische Weinbauverordnung aufgenommen. Damit sind der Uhudler und die Existenz der burgenländischen Uhudlerproduzenten nachhaltig abgesichert. „Der Uhudler ist weit mehr als ein Kultgetränk im Südburgenland; er trägt in hohem Maße zur Wertschöpfung und zur Tourismuswirtschaft in einer eher strukturschwächeren Region bei“, ist Preiner überzeugt.

SP-Agrarsprecher Preiner beantragte zu Beginn der Sitzung des Landwirtschaftsausschusses eine Aussprache zu den aktuellen Frostschäden in der Landwirtschaft. Sowohl im Obst- als auch im Gemüse- und Weinbau zeichnen sich durch den späten Frost je nach Region Schäden in erheblichem Ausmaß ab; hier fordert Preiner eine rasche Schadensfeststellung durch Experten der Landwirtschaftskammern und der Hagelversicherung und fordert den Landwirtschaftsminister auf, rasche Entschädigungszahlungen an die betroffenen Landwirte sicherzustellen und sich für Finanzmittel aus dem EU-Katastrophenfonds einzusetzen. „Denn nur wer rasch hilft, hilft doppelt“ ist SPÖ-Agrarsprecher Preiner überzeugt.

 

 

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