Katastrophenfond bezahlt Frostschäden, LR Dunst, SPÖ Hilfspaket geschnürt

Wien, 3. 5. 2016 –

Bundesminister Rupprechter: Regierung ermöglicht Abgeltung von Frostschäden aus dem Katastrophenfonds

Rasche Reaktion auf enorme Schäden durch Frost und Schneedruck

Die Bundesregierung hat rasch auf die schweren Schäden in der Landwirtschaft durch Frost und Schneedruck reagiert. Auf Initiative von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter und Finanzminister Hans Jörg Schelling wurde heute im Ministerrat vereinbart, dass der Katastrophenfonds für Frostschäden geöffnet wird. Dazu ist eine Anpassung des Katastrophenfondsgesetzes notwendig, die demnächst erfolgen wird.

Rupprechter: „Die Schäden sind in einigen Gebieten enorm. Manche Betriebe müssen den Totalausfall der Ernte verkraften. Deshalb mussten wir schnell handeln. Hilfestellung für die geschädigten bäuerlichen Betriebe ist ein Gebot der Stunde.“

Eine Expertengruppe mit Vertretern aus Finanz- und Landwirtschaftsministerium, Bundesländern, Interessensvertretern und Hagelversicherung, soll die Regelungen für die Entschädigungen ausarbeiten.

Sondersitzung der Landesagrarreferenten

Um eine rasche Umsetzung der Hilfsmaßnahmen zu ermöglichen, fand am Dienstag eine Sondersitzung der Landesagrarreferenten statt. Das Maßnahmenpaket – Unterstützung aus dem Katastrophenfonds, Stundung von AIK-Krediten und Investitionsschwerpunkt – wurde von den Agrarreferenten, darunter LR Verena Dunst, einstimmig abgesegnet.

Rupprechter: „In dieser schwierigen Situation ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen. Die Bundesländer tragen das Hilfspaket mit und leisten damit einen wesentlichen Beitrag, dass die bäuerlichen Betriebe so rasch wie möglich Unterstützung bekommen.“


LRin Dunst: Frostkatastrophe 2016 – Umfassendes Hilfspaket geschnürt!

Die auf Anregung von Agrarlandesrätin Verena Dunst einberufene außerordentliche Landesagrarreferentenkonferenz einigte sich heute auf umfassende Unterstützungsleistungen für alle betroffenen Landwirte.

Aufgrund der Wetterkapriolen der vergangenen Woche kam es am heutigen Vormittag zu einer kurzfristig einberufenen außerordentlichen Landesagrarreferentenkonferenz (LARK), die die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der Unterstützung der in den betroffenen Regionen Österreichs von Frost- und Schneedruckschäden betroffenen Länder festlegte. Für das Burgenland bedeutete der Frost massive Einkommenseinbrüche, einhergehend mit bis zu 100%igen Ernteausfällen, vor allem im Wein- und Obstbau.

Die LARK sprach sich für umfassende und rasche Hilfeleistungen für die betroffenen LandwirtInnen und WinzerInnen aus. Zum einen wird es zu Auszahlungen aus dem Katastrophenfonds für nicht-versicherbare Kulturen kommen. Zusätzlich zu dieser bereits bestehenden Absicherung verständigte man sich zum anderen auch auf eine Stundung der Agrarinvestitionskredite (AIK) und auf eine Herabsetzung des Mindestinvestitionsbetrages zum Schutz von Obst- und Weinbaukulturen, welche auf Vorschlag von LRin Verena Dunst im Rahmen einer Investitionsbeihilfe erfolgte.

Besonderen Wert legte die LARK auf die Abfederung der Extrem- und Härtefälle auch im Bereich der versicherbaren Kulturen. Um den Fortbestand der in Not geratenen Betriebe gewährleisten zu können, wurde eine Task-Force eingerichtet, die bereits morgen ihre Arbeit aufnehmen wird. „Für mich ist eine Absicherung aller Landwirte wichtig. Es kann nicht sein, dass wir den burgenländischen LandwirtInnen nicht die notwendigen Unterstützungen in dieser Notsituation gewähren“, betont Agrarlandesrätin Verena Dunst abschließend.

 

 

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