SPÖ: Keine Haydn Festspiele mehr im Schloss Esterhazy, TTIP – so sicher nicht!, Turbokreisverkehr Siegendorf, Gesangstalente

Eisenstadt, 2. 5. 2016 –

LR Helmut Bieler empfängt Dr. Stefan Ottrubay – Arbeitsgespräch zu kulturtouristischen Themen

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LR Helmut Bieler, SPÖ

Auf Ansuchen von Dr. Ottrubay fand heute Montag ein Arbeitsgespräch der F.E. Familien-Privatstiftung Esterházy im Büro LR Bieler gemeinsam mit LR Petschnig statt. Themen des Gesprächs waren mögliche gemeinsame Arbeitsbereiche und die Installation von Arbeitsgruppen für zukünftige touristische Kooperationen. Dabei wurde klar festgehalten, dass es keine Vergleichsgespräche zum laufenden Verfahren Schloss Esterhazy gibt.

 

 

 

Die Haydnfestspiele in der seit 28 Jahren gewohnten Form werden im Haydnsaal nicht mehr stattfinden können, weil der Vertrag seitens der Stiftung nicht verlängert wird. Von Dr. Stefan Ottrubay gab es eine Absage für die Einmietung der Haydnfestspiele im Haydnsaal ab 2017 im bewährten und gewohnten Veranstaltungszeitraum.


Landesrätin Verena Dunst: TTIP – So sicher nicht!

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LR Verena Dunst, SPÖ

Geheime TTIP-Verhandlungsunterlagen bestätigen, was seit Monaten befürchtet wird: Lobbyisten und Konzerne verhandeln hinter den Kulissen massive Verschlechterungen für Landwirtschaft und Lebensmittel. Landesrätin Verena Dunst (SPÖ) spricht sich klar für die Menschen und gegen TTIP aus.

Aus den nunmehr an die Öffentlichkeit gelangten Dokumenten wird ersichtlich, dass hier einige wenige versuchen, auf Kosten der Allgemeinheit viel Geld zu machen. Ein Rückfahren der Lebensmittelstandards, genmanipulierte Pflanzen und Tiere, Verschlechterungen bei der Tierhaltung, verstärkter Einsatz von Pestiziden und vieles mehr steht auf der Tagesordnung der jahrelangen Geheimverhandlungen hinter gut verschlossenen Türen.
„Für mich als verantwortliche Landesrätin für unsere Landwirtschaft und damit auch die Lebensmittelproduktion, für Tierhaltung und auch für den Konsumentenschutz sind die Unterlagen genauso wenig einsehbar wie für alle anderen“, so Landesrätin Dunst.

Bei den Handelsabkommen TTIP und CETA (ein Testlauf mit Kanada) geht es um Geld, um sehr viel Geld. Die Effekte der Abkommen auf das Wirtschaftswachstum und damit auch auf die Schaffung von Arbeitsplätzen sind nach allen Prognosen bescheiden. Damit steht von Anfang an fest, dass dieses Abkommen nicht für die Menschen ausgehandelt wird. Die Nutznießer sind vielmehr die großen Lobbys der Agrarindustrie und die mit ihr verbündeten Chemie-Konzerne.
Die Chancen der burgenländischen Agrarwirtschaft liegen in ihrer Qualität. Regionale Produkte mit hohen Standards von heimischen LandwirtInnen, denen die KonsumentInnen vertrauen. Ein Anteil von gut 30% Bioproduktion macht das Burgenland zu einem Spitzenreiter in der EU. Dieser Wettbewerbsvorteil wird mutwillig aufs Spiel gesetzt, um Großkonzernen zu noch mehr Reichtum zu verhelfen.

Die Bekämpfung unserer hohen Standards ist das eigentliche Ziel dieser Verhandlungen, weil sie die heimische Produktion und die Menschen vor der Gier der großen internationalen Konzerne schützen.
Landesrätin Dunst: „Ich stelle mich uneingeschränkt vor unsere Bäuerinnen und Bauern und fordere an dieser Stelle Bundesminister Mitterlehner auf, endlich für uneingeschränkte Transparenz in den Verhandlungen zu sorgen und TTIP ebenso wie das parallele CETA-Abkommen mit Kanada nicht zu unterzeichnen! Diese Abkommen sind zum Nachteil der heimischen Landwirtschaft und der Menschen in unserem Land.


 

Verkehrsentlastung – Baustart für Turbokreisverkehr Siegendorf im Sommer

Bürgermeister einhellig für Umbau und raschen Startschuss

Eine Entlastungslösung am Kreisverkehr Siegendorf ist fix: Das Projekt wurde am Montag bei einem Treffen von Baulandesrat Helmut Bieler mit Klubobmann Robert Hergovich und den Bürgermeistern der Anrainergemeinden Siegendorf (Rainer Porics), Klingenbach (Hans Frank), Zagersdorf (Helmut Zakall) und Wulkaprodersdorf (Friedrich Zarits) präsentiert und fand einhellige Zustimmung. Der zweispurige Ausbau des Kreisverkehrs samt Zusatzmaßnahmen soll bereits im Juli starten.  

Der Kreisverkehr Siegendorf ist seit Jahren ein Nadelöhr für den Verkehr der ganzen Region. Gemessene Tageshöchstspitzen von bis zu 30.000 Fahrzeugen und ein durchschnittlicher Tagesverkehr von 19.000 Fahrzeugen – vor allem auf der Route von der A3 Richtung Klingenbach/Staatsgrenze – bedeuten täglich massive Verzögerungen des Verkehrsflusses. „Besonders zu den Stoßzeiten steht der Verkehr still, es bilden sich lange Staus. Die Verkehrssicherheit ist am und um den Kreisverkehr vor allem für Fußgänger und Radfahrer stark beeinträchtigt. Aufgrund der ständig steigenden Verkehrsfrequenz und weiterer Ansiedelungen von Gewerbetreibenden herrscht dringender Handlungsbedarf“, erklärt LR Bieler.

Dieses akute Verkehrsproblem an der Landesstraße B16 und Kreisverkehr Siegendorf soll nun spürbar entschärft werden. In Abstimmung mit den Bürgermeistern aus Siegendorf, Klingenbach, Zagersdorf, Wulkaprodersdorf und Bezirksmandatar Klubobmann LAbg. Robert Hergovich wurde als rasch umsetzbare Sofortlösung ein Entlastungskonzept entwickelt, das den Verkehr schneller und auch sicherer durch den Knotenpunkt  führt. Am Montag präsentierten Landesrat Helmut Bieler und Baudirektor Wolfgang Heckenast das endgültige Projekt im Gemeindeamt Siegendorf gemeinsam mit Klubobmann Hergovich den Bürgermeistern der Anrainergemeinden.

„Ein neuer zweispuriger Kreisverkehr mit übersichtlichem Leitsystem und Bodenmarkierungen, eine zusätzliche Verkehrsregelung durch Ampeln und die neue Anbindung des Gewerbegebietes werden laut Verkehrsexperten die Stauzeiten wesentlich verkürzen und die ganze Region entlasten“, skizziert Baulandesrat Bieler diese Sofortlösung. Das Entlastungskonzept fand breite Zustimmung aller Beteiligten. Der Startschuss für den Baubeginn fällt im Sommer, die Fertigstellung ist im November geplant. Die Bevölkerung wird von den beteiligten Bürgermeistern im Vorfeld informiert. „Es ist wichtig, dass Land, Bezirk und die vier hauptbetroffenen Gemeinden an einem Strang ziehen. Durch die nun vereinbarte Lösung wird dieses ‚Nadelöhr‘ entschärft – der Verkehr wird auch zu den Stoßzeiten flüssiger, Staus und Anrainerbelastung werden reduziert, die Sicherheit erhöht“, ist auch Klubobmann Hergovich überzeugt.


 

Gesangstalente mit großem Potential
Landessieger des Karaokewettbewerbs in Großpetersdorf ausgezeichnet

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Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, Lukas Gagula (Sieger Kategorie A – NMS Rosental Eisenstadt) und der Amtsführende Präsident des Landesschulrates Mag. Heinz Zitz

Den 6. Karaokewettbewerb im schulischen und außerschulischen Bereich hatte das Landesjugendreferat in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat für Burgenland ausgeschrieben. Die Vorausscheidungen waren längst abgeschlossen, nun stand das große Landesfinale am Programm. Vor begeistertem Publikum, im Turnsaal der Musik-NMS in Großpetersdorf, präsentierten die 38 Finalisten ihr Talent und Können auf der großen Showbühne. „Mit diesem Event bieten wir Jugendlichen eine Plattform für öffentliche Auftritte. Die Freude am Singen und an der Bewegung zur Musik steht dabei im Mittelpunkt. Die Jugendlichen sollen Erfahrungen beim Bühnenauftritt, den notwendigen Vorbereitungen und der öffentlichen Show sammeln können“, so Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf. Heute,

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Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf mit den Erstplatzierten der Kategorie B Diana Bärhold (BG/BRG/BORG Eisenstadt) und Madlen Munzenrieder (NMS Pamhagen) und der Amtsführende Präsident des Landesschulrates Mag. Heinz Zitz

Montag, übergaben Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf und der Amtsführende Präsident des Landesschulrates Mag. Heinz Zitz in Großpetersdorf Urkunden und Preise für alle TeilnehmerInnen und die Erstplatzierten.

Bereits im Februar starteten die Vorausscheidungen für den Karaokewettbewerb. In sieben Bezirksbewerben wurden die Finalisten in 4 Kategorien (A, B, C, D) ermittelt. Insgesamt nahmen 32 Schulen teil. 170 Darbietungen bzw. Auftritte wurden von 230 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10-19 Jahren absolviert. Das große Engagement und die große Teilnehmerzahl zeigen, dass der Karaokewettbewerb für Jugendliche eine einzigartige Plattform ist, um sich öffentlich präsentieren zu können. Dazu der Amtsführende Präsident des Landesschulrats Mag. Heinz Zitz: „Es ist wichtig Schülerinnen und Schüler kontinuierlich zu motivieren und sie bei der Pflege und Weiterentwicklung ihres Talentes zu unterstützen. Ich bedanke mich bei allen Lehrkräften, die Jahr für Jahr ihre Schülerinnen und Schüler fördern und uns bei diesem Projekt tatkräftig unterstützen.“

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Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, Maria Pommer (Sieger Kategorie C – BORG Jennersdorf) und der Amtsführende Präsident des Landesschulrates Mag. Heinz Zitz
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Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, Marco Prinner (Sieger Kategorie D – BORG Güssing) und der Amtsführende Präsident des Landesschulrates Mag. Heinz Zitz

 

 

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