52. Bgld. Landesfeuerwehrleistungsbewerb – Siegerehrung

Eisenstadt, 30. 4. 2016 –

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38 Feuerwehrmitglieder, darunter 2 Frauen, stellten sich der Prüfung zum Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold. Leider schafften es nicht alle, aber 35 Feuerwehrmitglieder konnten sich über Gold freuen, darunter beide Frauen. Der angekündigte Vertreter der Landesregierung, Feuerwehrreferent, LH-Stv. Johann Tschürtz ließ sich entschuldigen.
Er mußte dringend zur Starnacht am Neusiedlersee in Podersdorf. Landesfeuerwehrkommandant Ing. Alois Kögl nahm dann die Verleihung des Leistungsabzeichens in Gold vor.

Nach hervorragenden Leistungen endete mit der Siegerehrung der 52. Bgld. Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold. 38 Feuerwehrmitglieder, davon zwei Frauen haben sich der Prüfung vor sieben Prüfungskommissionen gestellt.

Um für die täglich neu auf die Feuerwehr zukommenden Herausforderungen gerüstet zu sein, bedarf es einer umfassenden Ausbildung der Feuerwehrmitglieder in allen Bereichen des Feuerwehrwesens. Einen wesentlichen Baustein dazu stellt der Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold dar. Der selektive Leistungsbewerb wird von den Feuerwehrmitgliedern auch als „Feuerwehrmatura“ bezeichnet. Beim Bewerb selbst wird speziell auf die Umsetzbarkeit des Erlernten in der Praxis, Aktualität und Einsatznähe Wert gelegt.

Das Fachwissen der Teilnehmer in Organisation, Technik und Taktik wird in mehreren Bewerbsdisziplinen in Form von Fragen, Löschmittelbedarfsberechnungen und der Berechnung einer Löschwasserförderung über lange Strecken überprüft.

Das Kommandieren und die Befehlsgebung des Teilnehmers/der Teilnehmerin werden bei der Disziplin „Formulieren und Geben von Befehlen“ überprüft. Dabei muss der/die BewerberIn mit den acht Mitgliedern einer Gruppe eine vorgegebene Marschstrecke absolvieren und ihnen die entsprechenden Marschbefehle erteilen.

Als Verbindung zum eigenen Einsatzbereich hat jede/r Teilnehmerin/Teilnehmer für einen Betrieb oder ein öffentliches Gebäude des Heimatortes einen Einsatzplan zu erstellen. Die geplanten Einsatzmaßnahmen sind dann in Abhängigkeit von der Ausrüstung und den Alarmplänen der Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen des Nahbereiches aufzulisten und zu erläutern.

Station „Ausbildung“. Hier müssen die Teilnehmer/Teilnehmerinnen zu einem Thema der Grundausbildung, die jedem neuen Feuerwehrmitglied in der eigenen Feuerwehr zu vermitteln ist, einen Unterricht vorbereiten und abhalten. Die Bewertung berücksichtigt die fachliche und methodische Richtigkeit, das Auftreten und die gewählten Hilfsmittel zu Ausbildung.

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