ÖVP: Tag der Arbeitgeber, Breitband Milliarde, Registrierkasse, Wirtschaft

Mattersburg, 29. 4. 2016 –

 „Wirtschaft und Betriebe fördern, statt Stimmung schlechtreden“

övpWirtschaftsbund und ÖVP sind sich einig: „Nicht die Politik schafft Arbeitsplätze. Es ist die Wirtschaft, die Arbeitsplätze schafft. Daher brauchen die heimischen Betriebe volle politische Unterstützung bei Entbürokratisierung, Senkung der Lohnnebenkosten, Facharbeiter-Intensivausbildungen und vor allem faire Wettbewerbsbedingungen. „Die Steuerreform war gestern, nun muss der Wirtschaftsstandort Österreich wieder fit für die Zukunft werden“, erklären Melanie Eckhardt, Bezirksobfrau des Wirtschaftsbundes, und Mattersburgs ÖVP-Stadtparteiobmann Vbgm. Michael Ulrich.

„Wirtschaft und Betriebe brauchen in herausfordernden Zeiten die richtigen Rahmenbedingungen“, sagt WB-Bezirksobfrau Melanie Eckhardt und stellt eine Idee vor: „Internethandel und stationärer Handel wachsen immer mehr zusammen. Es entspricht auch den Kundenwünschen, einen Sportschuh online auszusuchen und danach im Geschäft auszuprobieren. Dieses Zukunftsmodell sollte von der Politik gefördert werden – leider gibt es für innovative Ideen, die Arbeitsplätze in der Region schaffen und sichern könnten, kaum ein offenes Ohr in der Landespolitik.“

005Am 30. April, dem Tag der Arbeitgeber, ruft der Wirtschaftsbund daher zu mehr Unternehmerbewusstsein in Österreich auf: Die Arbeiterkammer und Gewerkschaft solle am Tag der Arbeit nicht nur marschieren, sondern konkrete Maßnahmen zur Arbeitsplatzsicherung erarbeiten. „Am Tag der Arbeitgeber erinnern wir, dass es ohne Unternehmer keine Arbeit und auch keinen Tag der Arbeit gäbe. Ebenso ist es ein Tag der Mitarbeiter, denn nur gemeinsam mit motivierten und engagierten Mitarbeitern lässt sich ein erfolgreiches Unternehmen führen“, so Melanie Eckhardt.

Im Bezirk Mattersburg schaffen rund 2.250 Betriebe knapp 9.500 Arbeitsplätze. Die Hälfte der Betriebe kommt aus der Sparte Gewerbe und Handwerk, ein Viertel sind Handelsbetriebe. „Insgesamt bilden die Betriebe in unserem Bezirk 310 Lehrlinge aus. Das ist eine gute Leistung, die nicht nur unseren Dank, sondern auch die Unterstützung der Politik verdient“, unterstreicht Vbgm. Michael Ulrich. „Die Idee, die Vernetzung von Online-Handel und Filialen zu fördern, sollte vorangetrieben werden. Wenn es auf Landesebene dazu keinen Umsetzungswillen gibt, sollte dieses Projekt in den Gemeinden und Städten realisiert und gefördert werden.“

övp„Ich setze mich dafür ein, dass die Online-Vernetzung von öffentlicher Hand gefördert werden soll“, unterstreicht der ÖVP-Vizebürgermeister. „Online bestellen und im Geschäft abholen – diese Vernetzung könnte dazu beitragen, dass auch Online-Konsumenten in der Region gehalten werden. Gleichzeitig appelliere ich an alle Konsumenten: Regionales Einkaufen stärkt unseren Bezirk! Erfolgreiche heimische Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, die uns allen zu Gute kommen. Dieses Bewusstsein muss geschärft werden.“

Einig sind sich Wirtschaftsbund und ÖVP und fordern von der Politik ein Ende der Stimmungsmache gegen ausländische Arbeitskräfte „Viele Betriebe, nicht nur in der Gastronomie und Hotellerie, könnten ohne ausländische Fachkräfte nicht existieren. Statt Populismus braucht es konkrete Initiativen, damit Betriebe Arbeitsplätze schaffen können und intelligente Maßnahmen, um Arbeitslose wieder in Beschäftigung zu bringen!“


Hirczy: Breitband-Milliarde letzte Chance für den Landessüden

öaabMit dem heutigen Tag endet das Rennen der Telekommunikationsbetreiber um die Breitband-Milliarde. LAbg. Bernhard Hirczy plädiert für einen Ausbau mittels Glasfaserkabel und fordert LH Nießl auf, Druck bei Infrastrukturminister Klug zu machen.

Noch immer gibt es zahlreiche Häuser im Südburgenland, die keinen Zugang zu schnellem Internet haben. Bis 2020 soll sich das ändern: Das Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie verspricht, schnelles Internet mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde flächendeckend in ganz Österreich bereitzustellen. Eine Milliarde steht für den Ausbau zur Verfügung. LAbg. Bernhard Hirczy sieht in der Förderung die letzte große Chance, um das Südburgenland internetfit zu machen: „Wir müssen ländliche Regionen näher ans Zentrum bringen – und das geht vor allem dann, wenn wir bei der Breitband-Versorgung Fortschritte machen.“

Mit dem heutigen Tag endet das Rennen der Telekommunikationsbetreiber um die Breitband-Milliarde. „Um eine wirkliche Verbesserung für die Menschen im Südburgenland erreichen zu können, muss auf den Bestbieter gesetzt werden und der Ausbau mittels Glasfaserkabel erfolgen. Kleine Funklösungen helfen wieder nur kurzfristig weiter“, mahnt Hirczy. Das Land Burgenland sei gefordert, massiven Druck bei Infrastrukturminister Klug zu machen, um die beste und nachhaltigste Lösung für das Burgenland erreichen. „Die Breitband-Milliarde ist die letzte Chance für den Landessüden. LH Nießl muss sich bei BM Klug für das Südburgenland stark machen!“


Wolf: Nachbesserungen bei der Registrierkasse notwendig

Mag. Christoph Wolf, ÖVP

Mag. Christoph Wolf, ÖVP

„Nachbesserungen für Betroffene der Registrierkassenpflicht sind dringend notwendig“, sagt Landesgeschäftsführer Christoph Wolf und fordert eine Verdoppelung der Umsatzgrenze für die Registrierkassenpflicht von 15.000 auf 30.000 Euro.

Die Steuerreform mit einer Entlastung von fünf Milliarden Euro ist ein gelungenes Projekt der Bundesregierung. Immer wieder wird dieser Erfolge von der Debatte über die Registrierkassen überlagert. „Es braucht daher dringend Nachbesserungen bei der Registrierkassenpflicht, um den Betroffenen nicht noch zusätzlich Prügel zwischen die Beine zu werfen“, sagt Landesgeschäftsführer Christoph Wolf.

Die Volkspartei Burgenland setzt sich daher weiterhin für Nachbesserungen im Sinne der Betroffenen ein. „Die Umsatzgrenze, ab der Betriebe und Vereine unter die Registrierkassenpflicht fallen, muss von 15.000 auf 30.000 Euro verdoppelt werden“, fordert Wolf und unterstützt damit auch einen Vorstoß von Bundesminister Andrä Rupprechter, der sich für Erleichterungen der Registrierkassenpflicht ausspricht. „Der Vorstoß von Minister Rupprechter ist ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt müssen wir den Weg zu Ende gehen“, so Wolf abschließend.


 

SPÖ stellt sich gegen burgenländische Wirtschaft

„Ohne starke Betriebe keine Arbeitsplätze, ohne Arbeitsplätze kein Wohlstand. Die SPÖ vergisst leider immer, dass nur die Wirtschaft Arbeitsplätze schafft – mit ihren Aussagen stellt sich die SPÖ gegen die burgenländische Wirtschaft“, sagt Klubobmann Christian Sagartz.

Im Gegensatz zu den gehaltlosen Aussagen der SPÖ hat die Volkspartei konkrete Vorschläge für eine starke Wirtschaft: Gesetzgebung entrümpeln, Bürokratie abbauen und Beschäftigungsmaßnahmen in den einzelnen Bezirken schaffen. „Die von der SPÖ geforderte Einschränkung der Entsenderichtlinie ist wirtschaftlich unsinnig und für ein exportorientiertes Land wirtschaftsschädigend“, so Sagartz. Abgesehen davon, dass es auch rechtlich nicht realistisch ist, profitiert das Burgenland von anderen Grundfreiheiten. So können von Burgenländern produzierte Produkte dank der Warenverkehrsfreiheit EU-weit unkompliziert exportiert werden. „Vielmehr geht es um das Thema Qualifizierung. Die Wirtschaftskammer hat ein detailliertes Konzept für entsprechende Facharbeiter-Intensivausbildungen ausgearbeitet. Dieses Konzept müsste vom Land Burgenland nur umgesetzt werden, um gegen die steigende Arbeitslosigkeit vorzugehen.“

 

 

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