ÖVP: Frostschäden, Nein zum Stillstand, Baustellenjause

Frostschäden im Burgenland: Temmel fordert Unterstützung für Bauern

Nach dem Frost der vergangenen Nächte nimmt Agrarsprecher Walter Temmel die rot-blaue Regierungsbank erneut in die Pflicht: „Jetzt gilt es anzupacken!“

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Walter Temmel mit Helene und Christian Nikles (Kukmirn)

Der Frost der vergangenen Nächte hat Spuren hinterlassen. So auch in Kukmirn, der größten Obstbaugemeinde des Burgenlandes. Agrarsprecher Walter Temmel hat sich heute, Donnerstag, bei einem Lokalaugenschein in den Obstgärten der Familienbetriebe Nikles, Zotter und Hoanzl einen Eindruck von den jüngsten Frostschäden im Südburgenland verschafft. „Die durch die Minusgrade verursachten genauen Schäden müssen erst erhoben werden. Aber viele Obst- und Weinbauern im Landessüden rechnen mit Ernteausfällen und sind besorgt“, sagt Walter Temmel nach ersten Gesprächen mit südburgenländischen Landwirten.

 

Immer wieder haben die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre zu erheblichen wirtschaftlichen Einbrüchen geführt. Der Frost der vergangenen Nächte setzt die Negativserie fort. Mehr denn je brauche es wirksame Absicherungsmodelle, um die Last der Bauern abfedern und die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleisten zu können, betont Temmel. Gefordert sei die Politik. „Es geht um viele Existenzen in den bäuerlichen Familienbetrieben und in Folge um den Wirtschaftsstandort Burgenland. Schon im Vorjahr hat die Volkspartei Burgenland die finanzielle Unterstützung für eine Ernteausfallsversicherung durch das Land gefordert. Jetzt gilt es anzupacken – ich nehme die gesamte rot-blaue Regierungsbank in die Pflicht“, sagt Walter Temmel.


 

Nein zum Stillstand Österreichs: JVP Burgenland sieht Potential nach oben

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1. Reihe: Kurt Safrata, Stefan Bubich, Dr. Wolfgang Schüssel, Viktoria Kuzmits, Julia Wagentristl, Sebastian Steiner.
2. Reihe: David Gollinger, Nicole Igler, Raphaela Kuzmits, Thomas Haffer, Julia Fazekas, Ana Bojovic, Sebastian Kurz, Christoph Wolf, Dominik Reiter.

Unter dem Motto „Stillstand Österreich?“ diskutierten gestern Abend junge Politikinteressierte mit Altbundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und JVP-Bundesobmann Außenminister Sebastian Kurz. Auch eine Delegation der Jungen Volkspartei Burgenland rund um Landesobmann LAbg. Patrik Fazekas war zur Diskussion nach Wien gekommen, um gemeinsam mit den beiden Politprofis darüber zu philosophieren, wie der Standort Österreich in Zukunft wieder belebt werden kann.

„Österreich hat sich in den vergangenen Jahren in einigen Bereichen rückentwickelt. Es gibt einiges zu tun. Etwa in den Bereichen Digitalisierung und Entbürokratisierung. Aber auch die Stärkung der Autonomie im Bildungsbereich und die Flexibilisierung der Berufswelt sind wichtige Zukunftsvisionen“, fast JVP-Landesobmann LAbg. Patrik Fazekas die Ergebnisse der Diskussion mit Altbundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und JVP-Bundesobmann Außenminister Sebastian Kurz zusammen. Auch im Burgenland sieht Fazekas viel Potential nach oben und betont: „Wir werden uns aktiv daran beteiligen! Der Übergang zwischen Bildungsinstitutionen und dem Arbeitsmarkt muss optimiert und der Fortschritt im Bereich der Digitalisierung vorangetrieben werden. Außerdem macht die wirtschaftliche Situation es notwendig, neue Arbeitsmodelle zu schaffen, die der Lebensrealität der Menschen entsprechen.“


 

ÖAAB-Baustellenjause: Mindestsicherung reformieren

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Gerhard Ploy (Teerag-Asdag), Werner Gschirtz (Neue Eisenstädter), LT-Präsident Rudolf Strommer, ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner, Anton Mittelmeier (Neue Eisenstädter), ÖAAB-Landesobmann Bernhard Hirczy und Klubobmann Christian Sagartz (v.l.)

„ÖAAB und Volkspartei Burgenland haben ein positives Bild von Arbeit und arbeitenden Menschen. Rund um den Tag der Arbeit wollen wir daher nicht marschieren, sondern die arbeitenden Menschen unseres Landes in den Mittelpunkt rücken. Fleißig sein und jeden Tag zur Arbeit gehen muss sich auszahlen“, erklären Landesparteiobmann Thomas Steiner und ÖAAB-Landesobmann Bernhard Hirczy.

Der ÖAAB Burgenland hat am heutigen Donnerstag zur Baustellen-Jause in die Schulstraße nach Jennersdorf geladen. Bei einer Baustelle der Neuen Eisenstädter haben Thomas Steiner und Bernhard Hirczy auf dringende Notwendigkeiten hingewiesen: „Eine Reform der Mindestsicherung ist notwendig, um das Sozialsystem langfristig zu sichern. Die Uneinigkeit innerhalb der SPÖ verzögert leider die 15a-Verhandlungen. In dieser Zeit geht die Kostenexplosion durch die Mindestsicherung weiter“, betont Thomas Steiner.

Die 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Mindestsicherung läuft heuer aus. In Wien leben mehr als 55% aller Mindestsicherungsbezieher (bei 20% Wohnbevölkerung). „Die Mindestsicherung ist dringend zu reformieren. Einerseits, um unser Sozialsystem langfristig zu stärken; andererseits, um Österreichs Attraktivität als Zielland für Flüchtlinge zu verringern“, so Thomas Steiner. Die Mindestsicherung soll Hilfe zur Selbsthilfe sein. Die Ziele der Mindestsicherung – Armutsvermeidung und Sprungbrett zur Beschäftigung – werden nicht erreicht. „Es braucht Anreize zum Wiedereinstieg in Beschäftigung, die Umstellung auf Sachleistungen und eine Reduktion der Geldleistungen, wenn Beschäftigungsangebote nicht angenommen werden. Einen Deckel bei 1.500 Euro einzuziehen erscheint uns fair gegenüber jenen, die arbeiten gehen. Diese Reformen sind wir jenen schuldig, die jeden Tag zur Arbeit gehen!“

Bernhard Hirczy unterstreicht: „Das österreichische Sozialsystem kann nur dann aufrechterhalten werden, wenn es genügend Beitragsleistungen gibt, die die Finanzierung sicherstellen. Uns ist daher wichtig, dass die Mindestsicherung stärker auf Sachleistungen umgestellt wird. Dabei geht es nicht darum, jemanden etwas wegzunehmen, sondern dafür zu sorgen, dass das hervorragende soziale Netz in Österreich auch weiterhin bestehen kann. Für uns ist klar: Fleißig sein und jeden Tag zur Arbeit gehen muss sich auszahlen!“

 

 

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