SPÖ: Neu aufstellen, Forstschäden, 4. bgld. Frauenlauf, Kultur 2016, 65 Jahre OSG

Eisenstadt, 27. 4. 2016 –

SPÖ-Klubchef: Bundespartei muss sich inhaltlich und personell neu aufstellen

Hergovich: Parteibasis hat Nase gestrichen voll – „Weiterwurschteln“ verboten!

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LAbg. KO Robert Hergovich, SPÖ

Der burgenländische SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich fordert von der Bundes-SPÖ eine „inhaltliche und personelle Neuaufstellung“. Wer angesichts des dramatischen Abschneidens bei der Präsidentschaftswahl glaube, „dass die Sozialdemokratie in der Bundesregierung ohne klare Ansagen weiterwurschteln kann, macht die Rechnung nicht nur ohne die Wähler – sondern auch ohne die Funktionärinnen und Funktionäre in den Bundesländern. Die Parteibasis hat die Nase gestrichen voll, weil sie das Gefühl hat, dass die Parteispitze neuerlich nur durchtauchen und keine ernsthaften Konsequenzen ziehen will“, macht Hergovich heute unmissverständlich klar.

Die SPÖ müsse die Wahlschlappe vom Sonntag als Denkzettel annehmen und daraus unverzüglich die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. „Wir brauchen neue Positionierungen, mit denen wir Antworten auf die Ängste und den Frust der Bevölkerung geben. Besonders vordringlich ist der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, eine klare pragmatische Position bei Asyl und Integration, der Abbau von Steuerprivilegien für hohe Vermögen und eine Entschärfung der völlig überzogenen Registrierkassen-Pflicht im Sinne von Kleinstbetrieben und Vereinen“, so Hergovich.

Die SPÖ dürfe die politische Mitte nicht anderen Parteien überlassen und müsse in der Bundesregierung wieder die längst verspielte Führungsrolle übernehmen – „notfalls auch mit neuen starken Persönlichkeiten, die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftskompetenz vermitteln“.

Daher sei auch erforderlich, dass die SPÖ in den zentralen Fragen eine einheitliche Linie vertrete. „Ich unterstütze vollinhaltlich die Forderung von LH Hans Niessl, die Mitglieder zum zukünftigen Kurs zu befragen und diesen dann geschlossen zu vertreten. Es muss Schluss damit sein, dass Minderheiten ihr politisches Süppchen zu Lasten der Gesamtpartei kochen und damit der SPÖ schaden!“


 

Frost setzt den burgenländischen Obst- und Weinbauern zu!

Agrarlandesrätin Verena Dunst spricht sich für einen umfassenden Versicherungsschutz aus!

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LR Verena Dunst, SPÖ

Die Folgen des Klimawandels stellen die heimische Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Immer häufiger verursachen extreme Wetterverhältnisse von Trockenperioden bis Starkregen weitreichende Ernteausfälle. Nun sind die burgenländischen Obst- und Weinkulturen intensiv durch Frost und anhaltende Minustemperaturen bedroht.

Im Burgenland betreiben ca. 200 landwirtschaftliche Betriebe auf einer Fläche von ca. 800 ha Erwerbsobstbau. Dominierende Kultur ist hier mit 460 ha der Apfel. Weitere größere Kulturen sind Holunder (124ha), Erdbeeren (46ha), Marielle (80ha), Pfirsich (21ha) und Zwetschge (20ha), Kirsche und Weichsel mit 30ha.

„Zuletzt kam es in den Jahren 2013 und 2015 zu erheblichen Schäden. Nun ist unsere Ernte durch anhalten Frost und Minustemperaturen bedroht. In den Tallagen rechnen wir mit 100% Ausfall.“ so Obmann der Genuss Region „Südburgenländischer Apfel“.

„Das gesamte Schadensausmaß kann derzeit noch schwer abgeschätzt werden, wir müssen aber mit erheblichen Mengeneinbußen bis zu einem Totalausfall bei manchen Obst- und Weinkulturen rechen“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst erschüttert und sichert den betroffenen Bauern zu, entsprechende Mittel aus dem Katastrophenfonds für nicht versicherbare Kulturen bereitzustellen. Derzeit sind durch die Österreichische Hagelversicherung nur Frostschäden an Äpfeln, Birnen und Erdbeeren versicherbar.

Neben dem Auftrag an die Burgenländische Landwirtschaftskammer, die aktuellen Frost-Schäden in der Landwirtschaft zu erheben, ruft Landesrätin Verena Dunst die betroffenen Bauern und Bäuerinnen von nicht versicherbaren Kulturen auf, ihre Schäden innerhalb der nächsten 6 Wochen an die Agrarabteilung des Landes Burgenland zu melden, um eine Förderung der Behebung von erlittenen Katastrophenschäden zu beantragen.

„Ich habe bereits mit den betroffenen Bauern gesprochen, die Schäden sind teilweise erheblich! Vor allem unsere Genuss Regionen wie die „Wiesener Ananas Erdbeere“, „Kittseer Marille“ oder „Südburgenländischer Apfel“ fürchten Totalausfälle von 100% – die Wetterextreme werden auch im Burgenland immer gravierender. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass wir die Versicherungsleistungen in der Landwirtschaft ausbauen! Nach etlichen Gesprächen mit den anderen Bundesländern und Bundesminister Andrä Rupprechter wurde gestern im Ministerrat nun endlich die Ausweitung der staatlichen Bezuschussung der Versicherungsprämien für Witterungsschäden beschlossen.“ so LRin Dunst erleichtert. Mit der Novellierung des Katastrophenfondsgesetzes und des Hagelversicherungs-Förderungsgesetzes wird der Ausbau der bestehenden Versicherungssysteme zu einer umfassenden Ernteversicherung nun endlich umgesetzt.

„Vorgesehen sind Zuschüsse zu den jeweiligen Versicherungsprämien von 25 % aus Landesmitteln und 25 % aus Mitteln des Bundes. Damit soll den Landwirtinnen und Landwirten eine Beihilfe geboten werden, sich selbst gegen Risiken abzusichern.
Durch die Zuschüsse wird die Versicherung gegen die in den letzten Jahren gehäuft auftretenden Witterungsschäden, waren es die Dürreschäden wie letztes Jahr oder die Frostschäden dieses Jahr finanziell leistbarer“, so Landesrätin Dunst, die dadurch eine bestmögliche Unterstützung für die Eigenvorsorge bäuerlicher Betriebe sicherstellt.


 

4. Burgenländischen Frauenlauf – mit Sport leichter durchs Leben

Am 11. September fällt in Rauchwart der Startschuss zum 4. Burgenländischen Frauenlauf
Der erfolgreiche Burgenländische Frauenlauf geht in die vierte Runde. Zum ersten Mal wird die Veranstaltung heuer in Rauchwart im Südburgenland über die Bühne gehen. In diesem Jahr sollen es noch mehr Teilnehmerinnen werden, zeigen sich Frauenlandesrätin Verena Dunst, Organisationsleiter und „Sports for Hope“ Gründer Marco Halvax, die Leiterin des Referates für Frauenangelegenheiten, Karina Ringhofer, und die Bürgermeisterin aus Rauchwart, Michaela Raber, optimistisch. Das Quartett stellte heute, Mittwoch, in Rauchwart die Eckdaten des 4. Burgenländischen Frauenlaufes vor, der am 11. September 2016 stattfinden wird. Ausgetragen wird der Lauf heuer am Geländer rund um den Badesee Rauchwart. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden drei Bewerbe ausgetragen: Neben zwei Laufbewerben über 4,5 beziehungsweise 9 Kilometer lädt auch ein 4,5-km-Nordic Walking-Bewerb zum gemeinsamen Sport. Alle Informationen zum 4. burgenländischen Frauenlauf auf auf www.frauenlaufburgenland.at

„An diesem Tag wird es nur Gewinnerinnen geben, Frauen die im Wettkampf mit Freude ihre sportlichen Grenzen ausloteten, Zuschauer und Fans, die ihre Bekannten und Verwandten anfeuern werden, so gesehen wird der 4. Burgenländische Frauenlauf ein Erlebnis für die ganze Familie“, so Frauenlandesrätin Verena Dunst. Der Laufsport ist im Burgenland der Volkssport Nummer 1. Durch Veranstaltungen wie diese, soll aber nicht nur das Interesse für den Laufsport gefördert, sondern auch das Interesse an Bewegung und Fitness quer durch alle Altersschichten geweckt werden. „Ich sehe den Burgenländischen Frauenlauf auch als Plattform der Generationen, denn es steht einfach das gemeinsame Interesse an Fitness und Bewegung im Vordergrund -unabhängig vom Alter der Teilnehmerinnen. Diese Veranstaltung ist damit auch ein wichtiger Beitrag zur Generationensolidarität, wenn Alt und Jung ein gemeinsames Ziel verfolgen“, ist Dunst überzeugt. Neben einem bunten Rahmenprogramm für Kinder wird es heuer beim Frauenlauf auch eine Charity Aktion geben, verrät der Organisationsleiter des Burgenländischen Frauenlaufes und Sports for Hope Gründer Marco Halvax. „Beim 4. Burgenländischen Frauenlauf wollen wir im Rahmen einer Charity Aktion Spendengelder lukrieren, die dann zu 100 Prozent sozial Benachteiligten oder unterstützenden Einrichtungen zugute kommen werden. Unser Ziel ist es, ein Lächeln in das Gesicht von Menschen zu zaubern, die dieses durch Schicksalsschläge in ihrer Vergangenheit verloren haben. Wir wollen die Hoffnung in Menschen wieder beleben, die sich vielleicht schon aufgegeben haben“, so Halvax.

Start und Ziel des Sportevents ist direkt am Badesee. Das Startgeld ist, abhängig vom Anmeldungszeitpunkt sowie vom Alter der Teilnehmerinnen, gestaffelt und beträgt zwischen 15 und 30 Euro – letzterer Betrag ist bei einer Nachnennung am 10. oder 11. September zu bezahlen. Es zahlt sich also aus, sich möglichst früh für einen der Bewerbe anzumelden. Detaillierte Informationen dazu auf: www.frauenlaufburgenland.at

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Organisationsleiter und Sports for Hope Gründer Marco Halvax, Mag.a Karina Ringhofer, Leiterin des Referates für Frauenangelegenheiten im Amt der Burgenländischen Landesregierung, Frauenlandesrätin Verena Dunst, Mitorganisatorin und Mitarbeiterin im Referat für Frauenangelegenheiten im Amt der Burgenländischen Landesregierung Mag.a Katrin Höfer und Bürgermeisterin Michaela Raber aus Rauchwart

Anmeldung online und schriftlich möglich
Die Online-Anmeldung erfolgt über www.pentek-payment.at.
Schriftliche Anmeldungen sind ausschließlich über den Veranstalter möglich per Post an das LAD-Referat Frauenangelegenheiten, Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt.


Ausflug ins Land der Kultur

Bühne Burgenland | Festivals 2016

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Kulturlandesrat Helmut Bieler und Tourismuslandesrat MMag. Alexander Petschnig präsentierten gemeinsam mit den IntendantInnen und FestspielleiterInnen im Odeon Theater in Wien das vielfältige Kulturprogramm des Burgenlandes 2016

Seebühne und Steinbruch, Burgen und Schlösser, Schlossparks, Dorfplätze und historische Konzertsäle sind auch im diesjährigen Kultursommer die exklusive Kulisse für den Reigen der Sommertheater, der Opern und Operetten, der klassischen Konzerte, der Musicals und Open-Air Festivals. Das Burgenland präsentiert sich auch 2016 wieder mit einem unglaublich vielfältigen und spannenden Kulturprogramm mit außergewöhnlichen Locations. So einzigartig wie dieses kulturelle Angebot an sich, ist auch die Entwicklung der gemeinsamen Marketing-Initiative zur Stärkung des Burgenlandes als Kulturland. „Unter der Dachmarke Kultur Burgenland wird seit 2010 dieses gesamte Spektrum des kulturellen Angebotes im Burgenland gemeinsam präsentiert. Die Vernetzung der Festivals in der Marketingkampagne ‚Bühne Burgenland‘ ist ein Standbein dieser positiven Entwicklung. Hier zeigt sich die ‚neue Qualität des Zusammenspiels‘ innerhalb der Kulturszene. Als geballte kreative Kraft trägt die Kultur aber nicht nur zu einem einzigartigen, positiven Image bei, sondern hat sich zugleich auch zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt“, so Kulturlandesrat Helmut Bieler im Odeon Theater in Wien.

Rund um diesen Kulturgenuss findet man innovative Gastwirte, bodenständige Heurige, herausragende Weine und ein tolles Sport- und Freizeitangebot, aber auch Zeit, die Inspirationen der Kunst zu genießen, die Seele baumeln zu lassen, und im Land der Sonne zu entspannen. Dazu Tourismuslandesrat MMag. Alexander Petschnig: „Das Burgenland tut viel dafür, als Urlaubsregion attraktiv zu sein. Tourismus und Kultur sind dabei tragende Säulen unserer Bestrebungen. Über die Landschaft, den Wein und die Kulinarik, aber auch über den sanften Weg der kulturellen Veranstaltungen sind wir über die Landesgrenzen hinaus bemüht, Gäste ins Burgenland zu bringen. In Zukunft wollen wir dieses vielfältige Kultur- und Tourismusangebot weiter vertiefen und dementsprechend ausbauen.“

Frühlingsgefühle
Wie immer eröffnete Superstar Franz Liszt im März den Festivalreigen in seinem Geburtsort Raiding, wo die Intendanten Eduard und Johannes Kutrowatz wieder mit besonderen Lisztperspektiven überraschen. Liszts „Heimweh in die Zukunft“ ist diesmal das Motto, das internationale Liszt-Größen, Publikumslieblinge und Bühnenstars auf die Bühne bringen. Und das im März, Juni und Oktober. Frischen Wind verspricht die neue Intendanz von Clara Frühstück und Willi Spuller beim Klangfrühling Stadtschlaining Anfang Mai. Von Alma, dieses Mal ohne Mahler, dafür mit genialer Musik, über Igudesman & Joo bei „Play it again“ bis zur Klassik-DJ-Night mit „Engelsharfen & Teufelsgeigen“. Eine Musikabenteuerreise in fünf Etappen: Entschlainingen im Klangfrühling. Im April startet die Konzertreihe classic.Esterhazy. Von Haydn bis heute könnte man die Konzerte auf Schloss Esterházy überschreiben, denn sie spannen einen Bogen von den Anfängen der Wiener Klassik, die hierorts durch Joseph Haydn als Hofkapellmeister gelegt wurden, bis zu Uraufführungen und Meisterklassen mit jungen Musikern. Alle Rekorde brechen wird das Nova Rock Festival 2016: Erstmals wird der Anreisetag zum Festivaltag umfunktioniert und somit wird von 9. bis 12. Juni vier Tage im schönen Burgenland gerockt. Mit dabei sind weit über 100 Bands auf vier Bühnen und die absoluten Stars: Red Hot Chili Peppers, Volbeat, Korn, Alice Cooper, The Offspring und viele mehr!

Premierenfieber im Sommer
Im Juli und August jagt eine Premiere die andere. Auf der großen Bühne des imposanten Römersteinbruchs finden heuer zur Abwechslung ab 18. Juni die Passionsspiele St. Margarethen unter dem Motto gelebter Glaube, Hoffnung, Gemeinschaft und Tradition, statt. Rund 600 ehrenamtliche Laiendarsteller sind alle fünf Jahre mit großem Einsatz und voller Leidenschaft bei ihrer Darstellung des Lebens, Leidens, Sterbens und der Auferstehung Jesu Christi dabei. Für erstklassige Komödie steht Intendant Wolfgang Böck bei den Schloss-Spielen Kobersdorf, die ab 5. Juli 2016 „Otello darf nicht platzen“, eine Komödie von Ken Ludwig zeigen: ein weltweit erfolgreiches Lustspiel, in dem auf raffinierte Weise gezeigt wird, dass echte, zu Herzen gehende Komik aus tiefster Not und Verzweiflung geboren wird. „Der Liebestrank“ von Gaetano Donizetti wird bei Oper im Steinbruch auf der Ruffinibühne im Steinbruch St. Margarethen gezeigt. Premiere feiert das Stück am 6. Juli 2016. Donizettis Oper ist mehr als eine turbulente Liebesgeschichte: Humor ist in diesem Werk gepaart mit der Sehnsucht der Figuren und wunderschönen Opernmelodien. Lockenhaus wählen jedes Jahr renommierte Musiker aus der ganzen Welt, um jenseits des hektischen, internationalen Musikbetriebs das Programm des Kammermusikfestes (ab 7. Juli) zu erarbeiten. Dieses, heuer mit dem Thema „Terra Nova“, wird erst während des Festivals bekannt gegeben. Vom künstlerische Leiter und Cellisten Nicolas Altstaedt darf man auch heuer Überraschungen erwarten! Die Seebühne Mörbisch präsentiert Swing, Jazz, Charleston und eine große Liebe: „Viktoria und ihr Husar“, rare Perle der Revue-Operette, entführt mit „Mausi, süß warst du heute Nacht“, „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ und „Meine Mama war aus Yokohama“ in die glamourösen 20er-Jahre! Zu sehen sind ab 7. Juli Intendantin Dagmar Schellenberger, Andreas Steppan und Michael Heim. Zum 20jährigen Bestehen des Sommertheaters in Parndorf wird Intendant Christian Spatzek gemeinsam mit Buhlschaft Barbara Karlich den „Jedermann oder das Spiel vom Sterben des reichen Mannes “ in der Originalfassung aufführen. Im Sinne von Hugo v. Hofmannsthal und in der Tradition des Mysterienspiels wird ab 8. Juli auf der Pawlatschen vor der Kirche in Parndorf erstklassiges Schauspielertheater dargeboten. Aus einem Insider-Tipp sind die „Halbturner Schlosskonzerte“ mittlerweile zu einer Serie von „Erlebnisabenden“ geworden, die vom künstlerischen Leiter, Professor Robert Lehrbaumer, immer wieder effektvoll konzipiert, und oft auch amüsant moderiert werden. Klassik-Highlights erklingen neben Jazz, Oper und Operette im herrlichen Freskensaal von Schloss Halbturn.

Güssing – Herzstück der Kultur im Süden
Im Landessüden präsentiert Frank Hoffmann auf der imposanten Burg Güssing Jahr für Jahr den Güssinger Kultur Sommer und heuer heißt es: „Der nackte Wahnsinn“. Die großen und kleinen Dramen, die Intrigen und die großen und kleinen „Hoppalas“ hinter den Kulissen eines Theaterstückes sind die Zutaten, aus denen der amerikanische Autor Michael Frayn ein Stück voller Pointen gebaut hat. Stimmungsvoll ist auch die Freilichtbühne am Fuße der Burg Güssing, wo die Burgspiele heiteres Sommertheater inszenieren. Das ambitionierte Jugendensemble spielt „Der gestiefelte Kater“ nach Motiven eines italienischen Volksmärchens. Und das Standard-Ensemble bringt im Juli und August „Die Abenteuer des Giacomo Casanova“ frei nach den Memoiren Casanovas zur Aufführung. Ein international besetztes, erlesenes Solisten-Ensemble unter der Regie von Dominik Wilgenbus präsentiert im August allen Operettenliebhabern „Die Fledermaus“ auf Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach. Das Stück von Johann Strauss, das auch als „Königin der Operette“ bezeichnet wird, stellt mit ihren mitreißenden Walzermelodien den Inbegriff von Wiener Lebensfreude dar.

Kulturherbst zur Lesezeit
Mit einem Welthit, dem unsterblichen Musical Cabaret, macht Musical Güssing heuer Lust auf einen Ausflug im September. Nicht zuletzt durch die Verfilmung mit Liza Minnelli wurde das Musical zum Welterfolg. Die Hits „Willkommen“, „Mein Herr“ und „Cabaret“ gingen um die Welt. Simone Niederer wird als Sally Bowles und Florian Resetarits als Conférencier zu sehen sein. Die Internationalen Haydntage garantieren hochkarätige Konzerte im Eisenstädter Haydnsaal. Im September 2016 widmet sich das Traditionsfestival mit „Haydn & Böhmen“ thematisch Joseph Haydns Karriereanfängen als Kapellmeister beim Grafen Morzin im böhmischen Pilsen. Haydns Musik tritt in Verbindung mit der seiner geschätzten Komponistenkollegen aus dem böhmischen Kronland der Habsburger wie C. Ditters von Dittersdorf, J. B. Vanhal oder A. Dvoøák und G. Mahler.

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Kultiviert sparen: Nur mit dem KulTour-Ticket kommen Sie in den Genuss von einem hochkarätigen Event und profitieren gleichzeitig vom Mehrwert Ihres Tickets. Denn Ihr Eventticket von einem KulTour- Partner ist gleichzeitig ein Gutschein für eine Gratis-Verlängerungsnacht. Der Gutschein ist ein Jahr gültig und kann in diesem Zeitraum eingelöst werden. www.burgenland.info Termine & Infos: www.kultur-burgenland.at/buehne.burgenland


OSG feierte 65-Jahr-Jubiläum

Mit einem großen Fest mit Hunderten Gästen feierte die OSG am Dienstag, 26. April, im Messezentrum Oberwart ihr 65-Jahr-Jubiläum.

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Die Jubilare OSG-GF Dr. Alfred Kollar (2.v.r.), OSG-Aufsichtsratsvorsitzender HR DI Johann Schmidt (ganz rechts) und Joschi Dancsecs (3.v.r.) mit LH Hans Niessl und den Landesrätinnen Mag.a Astrid Eisenkopf (1.v.l.) und Verena Dunst bei der 65-Jahr-Feier im Messezentrum Oberwart

„65 Jahre OSG sind eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Was 1951 mit dem Zusammenschluss von 16 Siedlern begann, entwickelte sich zu einem kräftigen Motor des sozialen Wohnbaus im Burgenland. Als größte burgenländische Wohnbaugenossenschaft mit 352 Beschäftigten und einem jährlichen Investitionsvolumen von rund 100 Mio. Euro leistet die OSG nicht nur einen großen Beitrag zur hohen Wohn- und Lebensqualität im Land, sondern auch zum Wirtschaftswachstum und des Landes“, sagte Landeshauptmann Hans Niessl. „Zum 65-jährigen Bestandsjubiläum gratuliere ich ganz herzlich und danke dem Vorstand, den MitarbeiterInnen und allen, die zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen haben“.

Aktuell verwaltet das Unternehmen über 13.600 Wohnungen und Reihenhäuser in 146 Gemeinden. Knapp 30.000 BurgenländerInnen, das sind über 10 Prozent der Bevölkerung, wohnen in OSG-Häusern. Alleine im Vorjahr wurden mehr als 550 Wohnungen und Reihenhäuser landesweit fertig gestellt und damit Wohnraum für über 1.200 Menschen geschaffen. Die OSG setzt auf leistbares Wohnen und auf umweltbewussten, ökologischen und energiesparenden Wohnbau.

Mit innovativen Projekten wie „Junges Wohnen“, das österreichweit einzigartig niedrige Mieten von 5 Euro pro m2 in „Starterwohnungen“ ermöglicht, oder dem „Zukunftshaus – Wohnen 2020“ hat die OSG wichtige Meilensteine gesetzt. Die OSG ist seit der ersten Stunde auch Partner der Bauinitiative „Wir bauen burgenländisch“, deren Ziel es ist, vorzugsweise burgenländische Firmen bei Bauvergaben zu bevorzugen.  Mehr als 90 % aller Aufträge der OSG gehen an heimische Unternehmen, insgesamt werden durch diese Aufträge rund 1.500 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft gesichert.

 

 

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