Gratulation von AFH/BHG Norbert HOFER – Exklusivinterview

AFH00116_Seite_01Die FGÖ-Bundesheergewerkschaft und die AUF/AFH gratulieren Nobert HOFER zu seinem Wahlerfolg. Es war ein gewaltiger Sieg, der die Republik in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt. Aber es hat sich gezeigt, dass wir gewinnen können; und wenn wir jetzt noch ordentlich wahlkämpfen bis zum 22. Mai, auch gewinnen werden!

Unsere aktuelle Doppelzeitung der AFH/BHG ist in der Druckerei und wird demnächst flächendeckend im gesamten Bundesgebiet an alle Soldaten und Bediensteten des Bundesheeres verteilt werden. Viele interessante Beiträge und Artikel erwarten Sie. Die Beiträge werden hier bei CCM-TV exklusviv veröffentlicht werden.

In einem Exklusivinterview hat unser zukünftiger Oberbefehlshaber des Bundesheeres und Präsidentschaftskandidat Norbert HOFER zu aktuellen Fragen Stellung bezogen. Lesen Sie alle Details in der aktuellen Ausgabe von Bundesheergewerkschaft Aktuell.

Zeitung-Bundesheergewerkschaft Aktuell

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LAbg. GR ADir Manfred HAIDINGER Präsident der FGÖ- Bundesheergewerkschaft – Mitglied ZA/BMLVS

Wir sind besonders stolz, ihnen auch diesmal wieder hochwertige Informationen präsentieren zu können. Im Zentrum dieser Ausgabe Bundesheergewerkschaft Aktuell steht, wie der Titel „Soldaten am Ende“ schon sagt, der Soldat des ÖBH als Mensch im Wandel der Zeit. Es ist, gemessen an der Geschichte, an und für sich eine kurze Zeit. Aber auch wenn die Zeitspanne eine nicht sehr große ist, ist es der Republik Österreich – und damit ihren Regierenden – gelungen, mit dem Österreichischen Bundesheer seit dem Jahre 1956 eine Achterbahnfahrt hinzulegen die ihresgleichen sucht. Es verging kein Jahrzehnt, wo nicht das Bundesheer neu reformiert werden sollte. Es wurde aus militärischen Gründen reformiert, es wurde aus politischen Gründen reformiert, es wurde reformiert, reformiert und reformiert. Die Soldaten und Zivilbediensteten wurden im Sog dieser Entwicklungen immer und immer wieder durcheinander gewürfelt und hin und her verschoben. Ihre Interessen wurden dabei nie berücksichtigt. Ihre Expertise wurde dabei auch nie erfragt, geschweige denn eingearbeitet. Es waren immer nur politische Reformen unter dem Keuschheitsblatt der militärischen Notwendigkeiten.

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GR Vzlt Manfred REINDL Fraktionsführer der AUF-AFH und 1.StvVors. im Zentralausschuß des BMLVS

Die jüngste Zeit, seit 2005, zeigt uns wie wenig militärisch notwendig viele der Änderungen waren und nun wieder zurück genommen werden mussten oder nicht umgesetzt werden konnten. Allen ist gemeinsam, dass noch keine Reform zu Ende gebracht wurde. Die Bundesheergewerkschaft versucht nun auf dieses Thema aufmerksam zu machen und die Expertise der vielen Soldaten und Zivilbediensteten auch in Zusammenarbeit mit der AUF/AFH in der Personalvertretung in den nächsten Reformprozess einzubringen. Es sei vor allem dem neuen Minister geraten, „sehr schnell fertige Reformentwürfe“ der führenden Stellen, zumindest durch die nächste, darunterliegende Ebene in der Hierarchie auf Machbarkeit, Realitätsnähe und Vernunft prüfen zu lassen, sonst schlittert auch er wieder in eine bereits im Bau befindliche Sackgasse. Durch das ständige Anziehen der Sparschraube wurde das Bundesheer von Klug und seinen Vorgängern fast zerstört. Jetzt darf der erfolglose und führungsschwache Spar- und Reduzierminister ein anderes Ministerium kaputt sparen.

Zeitung – Heer Aktiv

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StvBezVorst. Obst Werner HAMMER MSD – Bundesvorsitzender der AUF-AFH – Mitglied ZA/BMLVS

Ein neuer Minister wurde ins Amt berufen und er ließ auch gleich aufhorchen, indem er fast alle unbrauchbaren Entscheidungen seiner Vorgänger über Bord warf. BM Hans Peter Doskozil will die Truppe zu Lasten des Ministeriums stärken und damit auf die geänderte Bedrohungslage reagieren. „ Höchste Zeit!“ Als jedoch die Pläne dann dem Kader und der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, saß neben ihm unser allseits geschätzter, reformerfahrener Generalstabschef! Beide skizzierten die Eckdaten der neuen Heeresreform. Da applaudiert der Bürger schnell einmal und freut sich, dass es mit seinem Bundesheer endlich wieder bergauf geht. Der Soldat bei der Truppe fragt sich aber, was macht der Generalstabschef, der bei den letzten Ministern tatenlos zugesehen hat wie sie das Bundesheer zerstört haben, noch da, und warum zum Teufel brauchen wir schon wieder eine Reform des Bundesheeres? Bei der Pressekonferenz wurde auch diskutiert, ob der Generalstabschef künftig gleichzeitig auch den Titel eines Generalsekretärs tragen soll. Man hört bei Truppenbesuchen, das ist den Soldaten bei der Truppe aber „so was von wurscht“! Der Soldat fragt sich nämlich wie er sein Fahrzeug – falls er überhaupt noch eines hat – betankt, mit welcher Munition er seine Waffe – falls er überhaupt noch eine hat – lädt. Der „Kommando-Modul-Soldat“ fragt sich auch, wo er einen tauglichen Helm und eine praktikable Schutzweste erhält. Und vor allem fragen sich alle Soldaten, ob es ihren Verband in zwei Jahren und damit ihren Arbeitsplatz noch gibt. Außerdem fragt sich der Soldat, jetzt wo er wieder viel Verantwortung bekommen soll, ob er damit einhergehend auch die dafür notwendigen Mittel und Ressourcen erhalten wird.

Wie gesagt, in den nächsten Tagen werden in unserer Doppelzeitung zahlreiche interessante Themen behandelt.
Freuen Sie sich mit uns auf die neue Ausgabe!

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Ihr Chefredakteur GR Bezirksobmann Stellvertreter
Oberst des Generalstabs DDr. MMag. Andreas STUPKA

Aktionsgemeinschaft Unabhängiger u. Freiheitlicher Arbeitsgemeinschaft freiheitlicher Heeresangehöriger (AFH) Freie Gewerkschaft Österreich – FGÖ Bundesheergewerkschaft (FGÖ-BHG) – Pressereferent Vzlt Herbert UNGER

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