FPÖ gegen Registrierzentrum in Schattendorf

Eisenstadt, 25. 4. 2016 –

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Bei einer Pressekonferenz kündigt LH-Stv. Tschürtz von der FPÖ widerstand gegen ein geplantes Registrierzentrum in Schattendorf an. Hauptkritikpunkte sind die unmittelbare Nähe zur Volksschule, zur NMS und die unmittelbare Nähe zum Kindergarten. Weiters fordert Tschürtz die Errichtung von Registrierzentren ausserhalb des Ortsgebietes. Die Bevölkerung von Schattendorf soll gefragt werden, ob sie mit dem Registrierzentrum einverstanden ist.

Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz bekräftigt heute sein kategorisches „Nein“ zu Asyl-Registrierstellen in heimischen Ortszentren: “Das ehemalige Zollhaus in Schattendorf ist ein Paradebeispiel dafür, wie es nicht geht. Mitten im Ort, Kindergarten, Volksschule, Neue Mittelschule und Freibad in unmittelbarer Nähe, ungeeigneter kann ein Standort für eine Asyl-Registrierstelle wohl nicht mehr sein!“

Den Standort Schattendorf hält Tschürtz, in der Landesregierung für den Bereich Sicherheit zuständig, insgesamt für diskussionswürdig: “Es stellt sich die Frage, ob nach Nickelsdorf, Eisenstadt und Heiligenkreuz eine vierte Registrierstelle überhaupt notwendig ist.“

„Wenn der Schattendorfer SPÖ-Ortsparteivorsitzende Thomas Hoffmann und Präsident Christian Illedits in seiner Funktion als SPÖ-Bezirksvorsitzender jetzt auf den fahrenden Zug aufspringen und den Standort Schattendorf mitten in der Ortschaft ablehnen, ist das zwar erfreulich, zeigt aber einmal mehr, dass die FPÖ-Burgenland in diesem Bereich die klare Themenführerschaft hat“, so Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz.

Die von Hoffmann angekündigte Resolution im Schattendorfer Gemeinderat sei, so Tschürtz, zu wenig: “Ich verlange bei derart sensiblen Standortentscheidungen verpflichtende Bürgerbefragungen. Die Interessen unserer Bürger müssen eindeutig Vorrang haben!“

 

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