Familienfreundlichkeit im Fokus

Österreich soll bis 2025 familienfreundlichstes Land Europas werden

Bundesministerin Sophie Karmasin lud gemeinsam mit Familienlandesrätin Verena Dunst und LH-Stellvertreter Johann Tschürtz zum Vernetzungstreffen „Familienpolitik als Wirtschaftsfaktor“ an die FH Burgenland ein. PolitikerInnen und VertreterInnen von unterschiedlichen burgenländischen Institutionen folgten der Einladung. Familienlandesrätin Verena Dunst begrüßt das große Interesse von UnternehmerInnen, um neue Initiativen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu starten. Ziel ist es, dass Österreich bis 2025 das familienfreundlichste Land Europas wird.

Unter dem Motto „Familienpolitik als Wirtschaftsfaktor“ trafen sich heute unterschiedliche LeiterInnen von burgenländischen Unternehmen und Institutionen, um über neue Initiativen für Familien zu diskutieren. „Jetzt schon werden Familien einige Möglichkeiten geboten, um Familie und Beruf vereinen zu können. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel“, lässt Familienlandesrätin Verena Dunst die TeilnehmerInnen wissen. Klares Ziel ist es, dass Österreich zum familienfreundlichsten Land Europas bis 2025 werden soll.

Musterbeispiele
In der Diskussionsrunde haben sich die FH Burgenland und die Energie Burgenland als Musterbeispiele für „Familienfreundlichkeit“ herausgestellt. Beide Unternehmen bieten den Frauen und Männern flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeit. Aber auch Heimarbeit, Teilzeit, Bildungskarenz, Altersteilzeit, Papawoche, berufsbegleitende Studien und vieles mehr werden geboten. „Zwei großartige und wichtige Unternehmen des Burgenlandes gelten bereits als familienfreundlich. Sie sind wichtige VorreiterInnen, an denen sich andere UnternehmerInnen orientieren können“, so Familienlandesrätin Dunst.
Für familienfreundliche Gemeinden setzt sich auch der Schattendorfer Bürgermeister Johann Lotter ein, indem er gemeindeübergreifende Initiativen, wie etwa Kinder- und Jugendbetreuung, Mobilitätsprojekte und soziale Projekte forciert. „Solch ein unermüdlicher Einsatz von Seiten der Gemeinden ist wünschenswert,“ kommentiert LRin Dunst das Engagement von Bürgermeister Lotter.

Vorschau auf 2025
Am Ende der Veranstaltung wurden bereits Wünsche und Ideen eingebracht, wie Österreich das Ziel des familienfreundlichsten Landes in Europa erreichen kann. „Es muss Bewusstseinskampagnen geben, damit Frauen, die arbeiten gehen, nicht länger als Rabenmütter bezeichnet werden. Es muss viel mehr gemeindeübergreifende Projekte für Kinderbetreuungsmöglichkeiten geben, in die auch die Unternehmen eingebunden sind. Es muss eine Win-Win-Situation für die Familien und für die UnternehmerInnen rausschauen. Dann kann dieses Ziel bis 2025 auch erreicht werden“, fasst LRin Dunst die heutige Veranstaltung zusammen.

spö

LH-Stv. Johann Tschürtz, BMin Dr. Sophie Karmasin, LRin Verena Dunst, FH GF Mag. Josef Wiesler

 

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