SJ: Wir haben noch lange nicht genug

Oslip, 24. 4. 2016 –

Gemeinsam für eine gerechte Welt!

Landeskonferenz der Sozialistischen Jugend (SJ) Burgenland bestätigt Silvia Czech als Landesvorsitzende

Diesen Samstag fand die 36. Ordentliche Landeskonferenz der SJ Burgenland in der Cselley Mühle in Oslip statt. Bei der Konferenz waren rund 100 AktivistInnen der SJ anwesend, die über die zukünftige Ausrichtung der Organisation diskutierten und die Mattersburgerin Silvia Czech mit rund 90% als Landesvorsitzende bestätigten. Auf der Tagesordnung standen Leitanträge zu Flüchtlingspolitik, zum Vereinsgesetz und zu gesellschaftspolitischen Veränderungen der nächsten Jahre. Am Abend wird jungen burgenländischen MusikerInnen die Möglichkeit geboten, sich bei der After Party zu profilieren. Der Leitantrag, der auch das Motto der Konferenz ist:, lautete: „Wir haben noch lange nicht genug – Gemeinsam für eine gerechte Welt.“ Landesvorsitzende Silvia Czech dazu: „Mit dem Motto der Landeskonferenz 2016 wollten wir unsere Unzufriedenheit mit dem derzeitigen System und auch unsere Aufbruchsstimmung für den stetigen Kampf für eine gerechtere Welt ankündigen. Von sozialer Gerechtigkeit, gerechten Bildungschancen und vielen anderen unserer Forderungen haben wir in Österreich noch lange nicht genug, deswegen müssen wir alle gemeinsam dafür kämpfen!

Bei der Landeskonferenz der SJ Burgenland in der Cselley Mühle waren rund 100 AktivistInnen der SJ und auch VertreterInnen aus anderen Organisationen anwesend. Auch Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf unterstützte die Konferenz durch ihre Anwesenheit und merkte in ihren Grußworten an, wie wichtig Jugendliche für die burgenländische Kommunalpolitik sind. Während der Landeskonferenz wurden inhaltliche Anträge diskutiert und die Neuwahlen vollzogen. Im Leitantrag zur Konferenz gab die SJ Burgenland zu verstehen, dass sie in vielen Bereichen noch lange nicht genug hat. Die nächsten 2 Jahre will man um ein Mehr an „Solidarität, gerechten Bildungschancen, Gleichberechtigung und sozialer Gerechtigkeit“ kämpfen. Aber auch viele innerorganisatorische Verbesserungen fordert die SJ Burgenland bei ihrer Konferenz: Wie zum Beispiel eine Ortsgruppe in jeder Gemeinde, Mitgliederwerbemonate, um mehr Jugendliche anzusprechen, mehr junge Menschen in der (Kommunal-)Politik und ein Fokus auf die Verbesserungen der Strukturen im südlichen Burgenland.

Bei den Neuwahlen wurde Silvia Czech mit rund 90% zur Vorsitzenden der SJ Burgenland gewählt. Seit Juni 2015 leitete sie die politische Organisation geschäftsführend. Auch sie hat sich ambitionierte Ziele für die nächsten Jahre gesteckt: „ In den nächsten 2 Jahren wollen wir gemeinsam einen Schwerpunkt auf die regionale Arbeit im Burgenland legen, um die Strukturen der SJ Burgenland weiterhin zu verbessern. Dabei sollen uns systemkritische Kampagnen und ein spezieller Mitgliederwerbemonate helfen, mit dem wir neue Jugendliche für uns begeistern. Aber auch ein noch besseres regionales Bildungsangebot für unsere eigenen Mitglieder steht ganz oben auf unserer Agenda!“

Während der Konferenz wurden auch kritische Anträge gegen den Asyl-Kurs der Regierung, gegen das vorherrschende Wirtschaftssystem und gegen die Kürzung der Mindestsicherung beschlossen. Ein Brennpunktthema war auch der Antrag zum Vereinsgesetz. „Wir fordern: Anstatt gemeinnützigen Vereinen die Lebensgrundlage zu entziehen, sollen Superreiche besser ihren Beitrag zur Erhaltung der Gesellschaft leisten! Wir wollen eine Millionärssteuer und keine Vereinssteuer! Ehrenamt darf nicht bestraft werden“, so Czech abschließend.

sj

 

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