Grüne kritisieren Baustelle in Oberwart

Oberwart, 20. 4. 2016 –

Spitzmüller zu Verkehrschaos rund um Riesenbaustelle in Oberwart

Die Grünen vermissen bessere Planung

Der sogenannte „Turbokreisverkehr“ wird zur Zeit in Oberwart gebaut. Dadurch ist selbiger fast gänzlich gesperrt und der Verkehr fließt weigehend durch die Innenstadt Oberwart.

„Man mag dazu stehen wie man will, aber die Auswirkungen sind wirklich heftig, nicht nur dass der Innenstadt durch das Einkaufszentrum und den vielen anderen Betrieben ohnehin das Wasser abgegraben wird, bekommt sie jetzt auch noch das Verkehrschaos ab“, stellt Wolfgang Spitzmüller, Bezirkssprecher der Grünen Oberwart fest. Die Linie G1 hat dadurch in der Früh in etwa 20 Minuten Verspätung. Manche PendlerInnen müssen nun den früheren Bus nehmen, weil der Bus aus Oberwart nicht rauskommt. BewohnerInnen der Innenstadt klagen über vermehrten Verkehr und Lärm bis spät Abends und weit vor 6 Uhr Früh.

grüne

Wolfgang Spitzmüller, Grüne

Der jetzt fast gänzlich gesperrte Kreisverkehr ist der Verkehrsknotenpunkt in Oberwart, mit bis zu 25.000 Fahrzeuge an Spitzentagen. Die Probleme dadurch werden laut Landesstraßenverwaltung noch bis Mitte Juli dauern. „Wir von den Grünen vermissen bei diesem Projekt eine bessere Planung, etwa eine Verlegung in die Sommerferienzeit. Dies ist etwa bei Straßenbauarbeiten in anderen Städten, etwa Wien durchaus üblich. Ich frage mich auch, warum die Bauarbeiten nicht auch auf die Samstage ausgeweitet werden konnten. So hätte man die Bauarbeiten und somit auch ihre unangenehmen Begleiterscheinngen um einigs verkürzen können“, schließt Spitzmüller.

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