Villa Martini – Die ÖVP hat es schon immer gewusst und gefordert – Südburgenländer leiden unter der Buslinie G 1

Ausbau Villa Martini: ÖVP-Forderung wird endlich umgesetzt

Nach Jahren der Untätigkeit und des Ignorierens bewegt sich die SPÖ in Sachen Villa Martini: Die ÖVP-Forderung, das Alten und Sozialzentrum endlich auszubauen, wird endlich aufgegriffen und scheinbar umgesetzt.

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Michael Ulrich, ÖVP

„Bisher ist es nur eine Ankündigung. Dafür ist die SPÖ leider bekannt“, bemerkt ÖVP-Vizebürgermeister Michael Ulrich. „Aber nach vielen Jahren, wo die SPÖ diese ÖVP-Forderung ignoriert hat, dürfte nun ein Ausbau der Villa Martini zum Greifen nahe sein.“

Das Mattersburger Alten- und Sozialheim Villa Martini ist seit vielen Jahren voll belegt. Viele ältere und pflegebedürftige Mattersburger mussten daher in Pflegeeinrichtungen außerhalb Mattersburgs untergebracht werden. „Für die ÖVP war immer klar: Die älteren und pflegebedürftigen Mitbürger unserer Stadt haben ein Recht auf Pflege in der nächsten Umgebung. Für die soziale Absicherung der älteren Generation braucht es laufend Angebote für Betreutes Wohnen und geeignete Pflegeeinrichtungen.“

„Die vom Land Burgenland endlich bewilligten Tagsatzvereinbarungen haben viel zu lange auf sich warten lassen“, so Ulrich. „Ich freue mich sehr, dass – obwohl die SPÖ auch eine Bedarfserhebung jahrelang blockiert hat – sie nun zumindest den Schritt hin zu einer Ankündigung gemacht hat. Den nächsten Schritt zur raschen Umsetzung wird die ÖVP verfolgen und einfordern.“


Hirczy: Südburgenländer leiden unter Monopol der Buslinie G1

Viele Spaten wurden gestochen, viele Versprechen gebrochen. Als Ergebnis dieser Politik hinkt das Öffi-Angebot im Landessüden dem Norden ordentlich hinterher – und die Buslinie G1 genießt eine Monopolstellung, die ihresgleichen sucht.

„Die Fahrkartenpreise sind für Arbeiter oft zu hoch! Dr. Richard und Südburg fahren großteils außer Konkurrenz und können die Preise daher gestalten, wie es den Unternehmen passt. Viele Südburgenländer pendeln mittlerweile leider wieder mit dem Auto, weil die Busfahrt durch die laufenden Preiserhöhungen einfach zu teuer geworden ist“, weiß Pendlersprecher Bernhard Hirczy und kritisiert die Scheuklappenpolitik der SPÖ in diesem Zusammenhang. „Bieler und Drobits stellen sich hin und bezeichnen die Buslinie G1 als Erfolgsgeschichte, während viele Südburgenländer unter den hohen Fahrkartenpreisen und fehlenden Alternativen leiden. So fuhrwerkt die sozialistische Partei im Burgenland“, betont Hirczy und ergänzt: „Es sollte auf die Fahrgäste aus dem Landessüden mehr Rücksicht genommen werden. Lücken zwischen Busverbindungen – z.B. beim Umstieg in Güssing – Wartezeiten, Fußwege, usw., erschweren die Anreise zum Arbeitsplatz für Menschen, die den ganzen Tag arbeiten, enorm und machen das Busfahren unattraktiv. Hier fordern wir Verbesserungen!“

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Bernhard Hiercsy, ÖAAB

Scheuklappenpolitik der SPÖ ortet Pendlersprecher Bernhard Hirczy auch bei den Park & Ride-Anlagen. Nicht alle erfüllen die gewünschten Standards. „Immer wieder klagen Pendler über mangelnde Beleuchtung und zu wenig vorhandene Stellplätze. Auch eine zentrale Ansprech- oder Beschwerdestelle fehlt. Zudem ist die lange geforderte und benötigte Park & Ride-Anlage in Ollersdorf aus parteipolitischer Willkür noch immer nicht umgesetzt. Auch beim Bahnhof Jennersdorf wäre es dringend notwendig, zu handeln. So könnte man einerseits vielen Pendlern einen Dienst erweisen und gleichzeitig den Bahnhof Jennersdorf aufwerten. Hier geht es um eine günstige Verbindung nach Ungarn, Feldbach und Graz“, mahnt Hirczy und fordert die Verantwortlichen in der Landesregierung auf, die Sorgen der Pendler im Südburgenland endlich ernst zu nehmen.

 

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