SPÖ: Buslinie G 1 – REHA Bad Tatzmannsdorf

Oberwart, 15. 4. 2016 –

G1-Buslinie bei Pendlern ein Hit: vom Südburgenland direkt zum Flughafen Wien Schwechat

Über 1.250 burgenländische G1-Fahrgäste täglich / neue direkte Anbindung zum Flughafen Wien Schwechat

457.500 burgenländische Fahrgäste haben 2015 die zwischen Jennersdorf und Wien geführte Regionalbuslinie G1 genutzt, darunter viele Pendlerinnen und Pendler aus dem Südburgenland. „An Spitzentagen ist mit bis zu 1.600 Fahrgästen zu rechnen. Das zeigt, dass der G1 ein wichtiges und attraktives Angebot für Pendlerinnen und Pendler aus dem Landessüden ist. Höchstes Sicherheits- und Ausstattungsniveau ist beim G1 Standard. Mit Einführung der Mehrfahrten-Einzelkarte im Feber 2015, die zehn Fahrten aus dem Südburgenland nach Wien oder retour zum Preis von sieben Fahrten bietet, sparen Pendlerinnen und Pendler 30 Prozent der Fahrtkosten. Damit hat der G1 noch mehr an Attraktivität gewonnen. G1-Fahrgäste sind sicher unterwegs, sparen Geld, genießen hohen Komfort“, bilanziert Landeshauptmann Hans Niessl. Der wirtschaftlich sinnvolle Ausbau des öffentlichen Verkehrs mit Schwerpunkt Südburgenland ist ein wichtiger Bestandteil der burgenländischen Verkehrspolitik. Bestes Beispiel dafür ist die Anbindung des G1 an die seit 17. März 2016 geführte neue Fernbus-Linie X96 von Graz nach Wien Schwechat. Dieser bietet G1-Fahrgästen dreimal täglich ab Haltestelle Pinggau Süd P+R einen direkten Anschluss zum Flughafen.

Die Anbindung der Linie G1 an die Fernbus-Linie ermögliche allen Fahrgästen aus dem Südburgenland, den Flughafen Wien mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell und sicher zu erreichen, so Niessl. Dies sei ein weiterer Meilenstein in der burgenländischen Verkehrspolitik, der zeige, wie wichtig dem Land der Öffentliche Verkehr im Südburgenland sei, und dass man ständig daran arbeite, diesen weiter zu verbessern.

Es sei eine Verpflichtung, beste Rahmenbedingungen für die südburgenländischen Pendler und Pendlerlinnen zu schaffen, denn sie seien überproportional belastet, nämlich finanziell und körperlich durch das frühe Aufstehen, ergänzt Finanzlandesrat Helmut Bieler. Deshalb werde der G1 wegen seines hohen Komforts von den Fahrgästen sehr geschätzt. Die Linie G1 wird fast ausschließlich mit Doppelstockbussen befahren. Die Busse bieten höchste Sicherheitsstandards und sind komfortabel und modern ausgestattet, zum Beispiel mit kostenlosem W-LAN, Liegesitzen und WC. „Von den 33.000 tausend südburgenländischen Pendlerinnen und Pendlern pendeln rund ein Drittel über die Landesgrenze. Wer im Südburgenland wohnt, bekommt mehr als 50 Prozent der Jahreskarte gefördert“, so Bieler.

 

40 Prozent mehr G1-Fahrgäste seit 2004

Seit den 70er Jahren verfolgt das Land Burgenland gemeinsam mit dem Busunternehmen Dr. Richard das Ziel, den südburgenländischen PendlerInnen ein gutes öffentliches Verkehrsangebot zu bieten. Mit Erfolg, wie der Anstieg der Fahrgäste der Linie G1 zeigt. „Von 2004 bis 2015 konnte die Zahl der Fahrgäste von knapp 440.000 auf rund 617.000 gesteigert werden. Das entspricht einer Steigerung von 40 Prozent“, so Niessl. Die Busverbindung G1 habe sich zur erfolgreichsten und attraktivsten Regionalbuslinie Österreichs entwickelt. Die Line G1 führt von Jennersdorf über Güssing, Oberwart, Bad Tatzmannsdorf, P+R Pinggau Süd (Schäffernsteg) nach Wien. 23 Kurspaare der Linie G1 kommen – teilweise im Viertel-Stundentakt – zum Einsatz. Seit der Einführung der Mehrfahrteneinzelkarte im Februar 2015 bis zum Februar 2016 konnten mehr als 800 Mehrfahrtenkarten verkauft werden. „Das entspricht rund 8.000 Einzelfahrten. Auch das ist ein großartiger Erfolg“, so Niessl. Wie gut der G1 bei den Fahrgästen ankomme, zeige auch der der Gesamtsieg des G1 beim VOR-Award 2012. Bei diesem Award bewerten die Fahrgäste die Qualität der angeboten Verbindungen.

 

Unternehmen setzt auf FahrerInnen aus dem Südburgenland

Tickets für die Fernbus-Linie zum Flughafen Wien Schwechat können via www.meinfernbus.at  oder direkt beim Fahrer erworben werden. „Jetzt in der Einführungsphase kostet das Ticket fünf Euro. Der reguläre Fahrpreis wird, je nach Buchungszeitpunkt, Auslastung des Busses und dem Einstiegsort zwischen zehn und knapp über 20 Euro liegen“, erläutert Firmenchef Dr. Ludwig Richard. Wichtig für das Unternehmen sei auch, dass von den rund 40 G1-FahrerInnen fast alle im Südburgenland zuhause sind. „Wir sind durch unsere Fahrer gut verwurzelt in der Region und haben durch sie einen guten Draht zu den Fahrgästen. Unsere Fahrer tragen viel zur hohen Qualität unseres Angebots bei und geben ein wichtiges Feedback, um noch besser auf Kundenwünsche eingehen zu können.

Das Land Burgenland investiert jährlich 17 Millionen Euro in den öffentlichen Verkehr, zum Beispiel zur Stützung der Fahrpreise oder zur Etablierung von  Mikro-ÖV Systemen. Neun solcher Systeme sind mittlerweile gut im Land etabliert. „Sechs neue Systeme – mit 20 beteiligten Gemeinden – sind derzeit Südburgenland im Entstehen“, unterstrich Niessl abschließend die Bedeutung des Öffentlichen Verkehrs.

spö

Finanzlandesrat Helmut Bieler, Mag. Werner Gumprecht, Geschäftsführer der Dr. Richard Firmengruppe, Mag. Dr. Ludwig Richard, Landeshauptmann Hans Niessl, stellten und Bgm. Heinz-Peter Krammer, Geschäftsführer Sübburg


Bad Tatzmannsdorf, 15. 4. 2016 –

Rehabilitation auf Spitzenniveau

Eröffnung des neugestalteten PVA-Rehazentrums Bad Tatzmannsdorf

Mit einem Festakt in Anwesenheit von Landeshauptmann Hans Niessl, Gesundheitslandesrat Mag. Norbert Darabos, Landesrat Helmut Bieler und zahlreichen weiteren Ehrengästen wurde der Teilneubau der Sonderkrankenanstalt Bad Tatzmannsdorf heute, Freitag, offiziell eröffnet. Insgesamt wurden von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) rund 49 Mio. Euro in das Projekt investiert.

SKA erbringt Spitzenleistungen
„Mit fünf Krankenhäusern und einer großen Anzahl an Ärzten gibt es im Burgenland eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Daneben haben wir viele hervorragende Einrichtungen, die Spitzenleistungen erbringen. Und dazu gehört die Sonderkrankenanstalt Bad Tatzmannsdorf“, erklärte Niessl bei der Eröffnung. „Die Sonderkrankenanstalt ist aber nicht nur ein wichtiges medizinisches Zentrum. Mit 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist sie auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und mit jährlich rund 2.200 betreuten Patienten ein bedeutender Faktor für den Kurort Bad Tatzmannsdorf. Ich gratuliere zur Eröffnung und wünsche alles Gute für die Zukunft“.

Rehabilitation verhindert Frühpension
Manfred Felix, Obmann der Pensionsversicherungsanstalt, hob in seiner Festrede die immens hohe Bedeutung der Rehabilitation hervor: „Rehabilitation ist ein wirksames Mittel, um zu verhindern, dass Menschen krankheitsbedingt aus dem Arbeitsleben ausscheiden müssen oder pflegebedürftig werden. Die Modernisierung des Hauses Bad Tatzmannsdorf auf den aktuellsten Stand der Medizin und die ausgezeichneten Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter des Hauses sind ganz wesentliche Garanten für die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten mit den für sie so wichtigen Rehabilitationsmaßnahmen“, so Felix.

150 behindertengerechte Einzelzimmer
Die Sonderkrankenanstalt für Herz-Kreislauferkrankungen Bad Tatzmannsdorf der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) wurde 1962 eröffnet und seither laufend erneuert; der letzte Umbau erfolgte 1980. Um das Haus technisch, komfort- und ausstattungsmäßig auf den neuesten Stand zu bringen, wurde 2012 – bei laufendem Betrieb des bestehenden Hauses – mit der Generalsanierung und einem zweiflügeligen Zubau begonnen; dieser ist 7-geschoßig ausgelegt, wobei die obersten drei Geschoße über insgesamt 150 Patientenzimmer verfügen. Die Gesamtbaukosten für die Generalsanierung des bestehenden Komplexes und den Zubau den Zubau wurden von der PVA rund 49 Mio. Euro investiert.

Genderspezifische Behandlung als Schwerpunkt
Das Reha-Zentrum bietet mit rund 190 MitarbeiterInnen, ein großer Teil von ihnen aus der Region, Rehabilitation mit dem Schwerpunkt Herz-Kreislauferkrankungen. Das Behandlungsspektrum reicht von Bewegungstherapie, medizinischer Trainingstherapie, physikalischer Therapie, Heilmassage, Diätologie mit Ernährungsmodifikation, psychologischer Behandlung, medikamentöser Therapie und Wundmanagement bis zur Erstellung von Heimübungsprogrammen. Ein wichtiger Bestandteil des Therapiekonzeptes ist die Berücksichtigung genderspezifischer Aspekte (Alter, Geschlecht, Leistungsfähigkeit,…). Jährlich werden rund 2.200 Menschen betreut.

 

övp

V.l.: DGKP Ingeborg Hutter, MSC; LH Hans Niessl, PVA-Gen.Dir. Dr. Winfried Pinggera (hinten), PVA-Obmann Manfred Felix, Mag. Hubert Amhof, PVA – Dir. Med. Bereich – Verwaltung, PVA-Gen.Dir.-Stv. Ing. Kurt Aust, Elke Kuch, Verw.lt.-Stv.in, Prim.a Univ. Prof. Dr. Jeanette Strametz-Juranek, DKBW Wolfgang Sandor, MAS, Verwaltungsleiter

 

 

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