12. 4. 2016 – Polizei News

Burgenland 12. 4. 2016 –

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Einbruchsdiebstahl

In der Nacht von 11. auf 12. April wurde in Stegersbach, Bezirk Güssing, in einem Mehrparteienhaus ein Kellerabteil aufgebrochen. Diverse Elektrogeräte sowie ein Kinderfahrrad wurden gestohlen. Die Fahndung wurde eingeleitet.


Brand einer Biotonne

Am Nachmittag des 11. April 2016, geriet in Winden am See, Bezirk Neusiedl am See, eine Biotonne in Brand. Der Brand konnte vom Anzeiger selbst gelöscht werden. Durch das Feuer wurde das angrenzende Schuppentor ebenfalls beschädigt. Es wurde niemand verletzt.


Betrug über Zeitungsinserat

Ende März 2016 wurde ein 66-jähriger Mann aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung Opfer eines Betruges. In einem Inserat in einer Tageszeitung bot eine gewisse „Firma Schmidt“ Ankäufe von Antiquitäten, Pelzen sowie weiteren wertvollen Gegenständen an. Der 66-Jährige kontaktierte am 23. März 2016 die Firma über die angeführte Mobiltelefonnummer. Am selben Tag kamen zwei, etwa 50-jährige, etwa 170 cm große und gut deutsch sprechende Männer an die Adresse des Opfers.  Der Pensionist zeigten den Verdächtigen einen Nerzmantel und es wurden ihm 2900 Euro dafür angeboten und sie würden den Mantel am 25. März 2016 abholen und ihn bezahlen. Weiters legte der Geschädigte zwei Goldketten vor und es wurden dafür 2000 Euro geboten. Es wäre jedoch erforderlich, dass der Wert der Ketten erst geschätzt werden müsse. Er gab ihnen die Ketten mit und sie sagten, dass sie den Schmuck schätzen lassen. Auch diese werden sie am 25. März 2016 gemeinsam mit dem Mantel bezahlen. Anschließend verließen sie das Anwesen und fuhren mit einem silberfarbenen VW-Passat weg. Es kam zu keinem Kontakt mehr und auch zu keiner Bezahlung. In Korneuburg, NÖ, wurde in den letzten Tagen ein ähnlicher Fall angezeigt. Die Polizei rät im Falle solcher Inserate keinerlei Gegenstände ohne sofortige Bezahlung zu übergeben. Opfer ähnlicher Straftaten werden gebeten, sich beim Kriminaldienst Eisenstadt unter der Telefonnummer 059133 15 81305 oder jeder weiteren Polizeidienststelle zu melden.


Kriegsmaterialauffindung in Welten

In Welten, Bezirk Jennersdorf, wurden gestern bei Grabungsarbeiten insgesamt sechs Handgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg sichergestellt.

Das Schwarze Kreuz führt zusammen mit dem Bundesdenkmalamt in der Ried Weltenberg, in Welten, Exhumierungsarbeiten durch, um aus einem Massengrab 27 gefallene und dort beerdigte Soldaten der Roten Armee zu bergen. Vier Handgranaten wurden bereits vor Ort gesprengt, zwei werden abtransportiert. Die Grabungsarbeiten sind bis zum neuerlichen Eintreffen des Entminungsdienstes eingestellt. Mit einer Weiterführung ist noch am heutigen Tag zu rechnen.


Zwei Schlepper festgenommen

Zwei Schlepper konnten am 11. bzw. 12.4.2016 in Nickelsdorf festgenommen werden. Sie hatten insgesamt 13 (vier Kosovaren und neun Syrer) illegal über die Grenze gebracht. Ein weiterer Schlepper, der neun syrische Staatsangehörige illegal ins Bundesgebiet geschleust hatte, konnte flüchten.

Ein 30-jähriger Serbe, war mit den vier Kosovaren auf der A4 in Richtung Wien unterwegs. Er wurde während einer Schwerpunktaktion angehalten. In seinem PKW befanden sich die vier unrechtmäßig aufhältigen Personen. Sie wurden in das Competence-Center nach Eisenstadt gebracht. Der Schlepper wurde in die Justizanstalt eingeliefert.

Die neun Syrer befanden sich in einem Kleinwagen, der von einem 52-jährigen Rumänen gelenkt wurde. Der Lenker sowie die unrechtmäßig aufhältigen Fremden wurden ebenfalls in das Competence-Center gebracht. Die diesbezüglichen Erhebungen sind noch nicht abgeschlossen.

Ein Schlepper, der weitere neun Syrer über die Grenze brachte, entzog sich der Anhaltung. Er war mit einem PKW in Richtung Wien unterwegs, als ihn die Polizisten kontrollieren wollten. Nachdem er sein Fahrzeug angehalten hatte, sprang er aus dem Auto und flüchtete in der Dunkelheit. Den PKW mit den neun Insassen ließ er zurück. Eine Fahndung verlief negativ.

Auch diese neun Syrer wurden in das Competence-Center nach Eisenstadt gebracht.


Raufhandel in Mattersburg

Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es am 9.4.2016, gegen 03:00 Uhr in Mattersburg, Ortsteil Walbersdorf, zu einem Raufhandel. Daran waren nach ersten Erhebungen ca. 30 Personen beteiligt. Es gab drei Verletzte, die im Bezirk Mattersburg ihren Wohnsitz haben.

Weshalb es zu der Auseinandersetzung gekommen ist, ist derzeit noch nicht bekannt. Ein 22-jähriger Mann sowie ein 16-jähriger Jugendlicher wurden unbestimmten Grades verletzt. Ein 21-Jähriger erlitt einen Kieferbruch. Die Täter konnten derzeit noch nicht ausgeforscht werden. Die Erhebungen gestalten sich äußerst schwierig, weil die Identifizierung der Verdächtigen nur durch Personsbeschreibung der Opfer bzw. durch Vorlage von Lichtbildern erfolgen kann.


Vorfall in einem Asylheim in Zemendorf

In Zemendorf, Bezirk Mattersburg, kam es, wie ebenfalls erst jetzt bekannt wurde, am 9.4.2016, gegen 04:00 Uhr zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen derzeit unbekannten offensichtlich alkoholisierten Jugendlichen und mehreren Asylwerbern. Es wurde niemand verletzt. Die Erhebungen laufen.

Derzeit unbekannte Jugendliche lärmten vor dem Asylheim und gingen anschließend, mit Stöcken und Staubsaugerrohren ausgerüstet, in den Hof. Dabei gaben sie den Fremden lautstark zu verstehen, dass sie in Österreich unerwünscht seien. Im Hof des Anwesens entfernten sie einen Kanaldeckel, wodurch die Gefahr bestand, dass einer der Asylwerber beim Verlassen der Räumlichkeit in den Schacht fallen könnte.

Nachdem sich einige Fremde auf die Straße begaben, entfernten sich die Jugendlichen von der Unterkunft. Es gab keine tätliche Auseinandersetzung. Die Jugendlichen kamen auch nicht in die Wohnräume der Asylwerber.


Dieselölaustritt aus einem Bus in Siegendorf

In Siegendorf, Bezirk Eisenstadt-Umgebung, trat in der vergangenen Nacht aus einem defekten Reisebus Dieselöl aus. Die Freiwillige Feuerwehr Siegendorf reinigte mit einem Ölbindemittel die Oberfläche der Straße. Eine Probebohrung wurde angeordnet.

Eine Reisegruppe wollte mit dem Bus gestern am Nachmittag nach Ungarn ausreisen. Das der Bus jedoch defekt war, mussten die Insassen in Klingenbach in ein Ersatzfahrzeug umsteigen.

Der defekte Bus wurde zu einer Tankstelle nach Siegendorf gebracht und in der Nacht dort abgestellt. Dabei wurde festgestellt, dass eine Dieselleitung undicht war. Ein Bediensteter der Tankstelle bemerkte am Vormittag einen Ölfleck und erstattete Anzeige. Ein Mechaniker des Unternehmens reparierte das Fahrzeug und machte es fahrtüchtig.

 

 

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