SPÖ: Konsumentenschutz – Vereinsfeste schützen – Dorferneuerung

Eisenstadt, 11. 4. 2016 –

Preisvergleich lohnt sich!

Ab 15. April gilt die Winterreifenpflicht offiziell als aufgehoben. Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst und die Preisüberwachungsorgane beim Amt der Bgld. Landesregierung nahmen dies zum Anlass, um eine burgenlandweite Sommerreifen-Preiserhebung durchzuführen. Als Testsieger geht die Firma Klanatsky in Güssing hervor. LRin Dunst appelliert: „Es ist wichtig beim Reifenkauf nicht nur die Preise für die Autoreifen, sondern auch die Preise für Zusatzleistungen zu vergleichen.“

LRin Dunst rät den KonsumentInnen: „Verhandeln Sie beim Reifenkauf ruhig nach. Dadurch können fast immer Preisreduzierungen erzielt werden“, so Dunst. Weiters ist zu empfehlen, dass nicht gleich bei den ersten HändlerInnen gekauft werden sollte. Der Vergleich mit einem/einer zweiten und gar dritten HändlerIn zahlt sich oft aus.


Vereinsfeste schützen: SPÖ-Klub fordert Lösungen im Steuer- und Gewerberecht

Mit dem Frühjahr „erwacht“ auch das Veranstaltungsleben der burgenländischen Vereine zu neuem Leben. Das Problem anonymer Anzeigen gegen Vereinsfeste, das das Burgenland schon seit dem Vorjahr beschäftigt, ist aber weiter nicht aus der Welt. „Die burgenländische Landespolitik hat mit einem neuen Veranstaltungsgesetz ihre ‚Hausaufgaben‘ gemacht und die Vereine von Bürokratie bei der Anmeldung von Veranstaltungsstätten entlastet. Das Kernproblem ist damit aber nicht gelöst. Die eigentlichen ‚Giftzähne‘ für die Vereine sitzen im Steuer- und Gewerberecht, für das der Finanz- und der Wirtschaftsminister zuständig sind. Und von dieser Seite herrscht leider weiter Funkstille“, zeigt SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich auf. Der SPÖ-Klub wird daher die im Vorjahr gestartete Initiative „Unsere Vereine schützen“ fortsetzen. „Wir werden den Druck auf die zuständigen Minister, die für eine vereinsfreundlichere Rechtslage sorgen sollen, erhöhen“, so Hergovich. Online kann eine Petition unter www.vereine-schuetzen.at unterzeichnet werden.


Dorferneuerungsprojekte boomen

Vergangene Woche tagte der neu konstituierte Dorferneuerungsbeirat zum ersten Mal. Beschlossen wurden 15 Projekte, die in einer Gesamthöhe von 164.537 Euro gefördert werden. Dorferneuerungslandesrätin Verena Dunst freut sich über die Zustimmung: „Ich sehe in der neuen Förderungsperiode eine große Chance für vernetzte Projekte, die Wichtigkeit einer projektorientierten Arbeit als Stütze für die Gemeinden und eine projektbezogene Begleitung, die den Gemeinden bisher zum Teil gefehlt hat.“

Neben diesen 15 Projekten wurden weitere 13 Projekte, sowie ein EU-Land Burgenland-kofinanziertes Projekt zur Förderung in der Gesamthöhe von 182.314 Euro empfohlen. „Die Dorferneuerung trägt dazu bei, die Vielfalt und den individuellen Charakter unserer Dörfer zu bewahren. Dorferneuerung ist mehr als der Austausch maroder Ziegel oder das Anstreichen von Fassaden. Wir wollen Impulse für soziale und kulturelle Eigeninitiativen auszulösen“, so Landesrätin Verena Dunst.

Zu diesen empfohlenen Projekten zählen sowohl bauliche Maßnahmen im Bereich Platzgestaltungen, Errichtung von Mehrzweckbauten auch die Schaffung von Kinder- und Jugendspielbereichen, Bauten im Bereich öffentlicher Friedhöfe, Mobilität, Hot Spots als Open WLAN, Mikro-ÖV-Systeme sowie umfassende Dorferneuerungsprozesse. „Alles in allem bin ich mit den Ergebnissen der Beiratssitzung sehr zufrieden. Wichtig ist es, dass die Dorfentwicklungsprozesse aktiv von den Einwohnerinnen und Einwohnern gemeinsam getragenen werden. Nur so bleiben unsere Dörfer weiterhin lebens- und liebenswert“, so LR Dunst abschließend.

 

 

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