Arbeiten für Oberwart – Stillstand beenden!

Oberwart, 8. 4. 2016 —

SPÖ und FPÖ bilden Arbeitskoalition für die Stadt Oberwart – Holzverladung wird verlegt

Gezielte Investitions- und Förderpakete haben für den Aufstieg der Stadt Oberwart zur Südmetropole gesorgt, die letzten 3 1/2 Jahre – seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Georg Rosner – brachten allerdings Stillstand: Es gab keine neuen Infrastrukturpakete, so gut wie keine neuen Betriebsansiedelungen in Oberwart. Die Bezirkshauptstadt liegt im Dornröschenschlaf. LR Bieler: “Schon oft war ich während meiner 17 jährigen Regierungsabeit bei Gesprächen, wenn es um die Weiterentwicklung unserer Bezirkshauptstadt gegangen ist, aktiv dabei. Ich denke, dass ich dabei auch viele positive Beiträge für den Aufwärtstrend Oberwarts einbringen konnte. Ich mache mir daher große Sorgen, weil sich momentan in Oberwart nichts Sichtbares bewegt! Da es keine Gespräche seitens der Stadt OW mit dem Land beziehungsweise mir seit dem Amtsantritt Rosner gegeben hat, bilden die SPÖ und die FPÖ für die Zukunft und zum Wohl Oberwarts eine Arbeitskoalition. Mir ist es wichtig, dass die Bezirkshauptstadt Oberwart auch weiterhin die Südmetropole bleibt.“
3. Landtagspräsidentin und Stadträtin Ilse Benkö hat gemeinsam mit Vizebürgermeister Dietmar Misik das Gespräch mit der Landesregierung gesucht. „Der erste Erfolg dieser Arbeitskoalition kann bereits verbucht werden. Der Holzverladeplatz wird bis Ende des Jahres aus Oberwart verlegt“, so Benkö und Misik bei der Pressekonferenz.

Vizebürgermeister Dietmar Misik: „Das es heute ein florierendes Einkaufszentrum, das Dieselkino und viele neue Betriebe in Oberwart gibt, ist vor allem guten und intensiven Gesprächen der ehemaligen SPÖ Stadtführung und Investitionspaketen zur Stärkung der Infrastruktur seitens des Landes zu verdanken. Diesen erfolgreichen Auwärtstrend will die SPÖ-FPÖ Arbeitskoalition mit Unterstützung des Landes zum Wohle Oberwarts fortführen. Auch die Wiederbelebung des EKO wird von Bürgermeister Rosner wie ein Stiefkind behandelt. Wir werden uns aktiv für eine sinnvolle Weiternutzung einsetzen.“

Benkö/Misik: Oberwarts Stadt-ÖVP schwenkt auf polemischen Kurs der Landes-ÖVP ein

Benkö: „Natürlich gilt das, was ich vor der Wahl gesagt habe auch danach, das unterscheidet mich von anderen und darauf lege ich auch Wert. Da braucht mich auch die ÖVP an nichts erinnern, ich bin nicht die, die an „Nach-Wahl-Demenz“ leidet, wie wir das im Landtag derzeit ständig bei der ÖVP feststellen. Die Verlegung der Güterverladung, wie ich sie im Vorjahr gefordert habe, habe ich nicht ad acta gelegt, sondern durch Verhandlungen mit dem zuständigen Landesrat Bieler weiter betrieben. Die Belastung der Anrainer hat sich ja bisher auch nicht gebessert. Nur ist es unseriös die Umsetzung der Verlegung hinaus zu posaunen, bevor das „Kind nicht in trockenen Tüchern ist“. Das überlasse ich gerne anderen. Jetzt ist nach erfolgreichen Gesprächen die Zeit gekommen, um an die Öffentlichkeit zu gehen. Daher kann ich jetzt sagen, dass die Verlegung kommen wird, um die Bevölkerung vor der ständigen Lärmbelästigung zu schützen.“

Benkö weiter: „Im Übrigen lasse ich mir prinzipiell von der ÖVP-Oberwart nicht diktieren, wann ich die Bevölkerung vom Stand einzelner Projekte, wie das des Humanzentrums, informiere. Das darf sich die ÖVP wünschen, aber ich würde mir an ihrer Stelle nicht erhoffen, dass die frommen Wünsche auch erhört werden. So naiv kann doch nicht einmal ein politisch mäßig erfahrener Stadtrat sein, würde man meinen. Ich bin etwas enttäuscht, dass Bürgermeister Rosner derart niveaulose Schreiben seiner Stadträte anscheinend für gutheißt. Man kann und darf als politischer Mitbewerber ruhig das ein oder andere Mal „härtere Sträuße“ untereinander ausfechten, aber Falschaussagen zu unterstellen fällt in die Kategorie „stillos“.

Aufwärtstrend von Oberwart weiterführen – Dornröschenschlaf beenden

Oberwart ist vor Bürgermeister Rosner zur Südmetropole geworden – um diesen Aufwärtstrend zu ermöglichen wurde seitens des Landes kräftig investiert. LR Bieler: „35 Mio. Euro Investitionspaket seitens des Landes sind aus meinem Zuständigkeitsbereich in die Stadt Oberwart geflossen.“
Die Politik der Landesregierung zeigt: Wer klug investiert, der kassiert – mehr Betriebe, mehr Arbeitsplätze, mehr Einwohner und mehr Kommunalsteuer, das bedeutet mehr Geld für die OberwarterInnen für Generationen. „Ein handlungsfähiger Bürgermeister erkennt rechtzeitig die Zeichen der Zeit und sucht das Gespräch mit dem Land, um mit den richtigen Maßnahmen nachhaltiges Wachstum für Oberwart zu ermöglichen. „Bürgermeister Rosner schadet der Stadt Oberwart mit seiner Stillstandpolitik nachhaltig und ist somit nicht nur handlungsunwillig sondern auch handlungsunfähig“, so Bieler, Benkö und Misik, die abschließend betonen: „Diese Arbeitskoalition wird neue Maßstäbe in Oberwart setzen!“

spö fpö

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