Welle der Gewalt

Eisenstadt, 7. 4. 2016 –

Welle der Gewalt gegen FPÖ-Einrichtungen

In der Nacht auf Donnerstag, den 7. April 2016, wurde die Landes-geschäftsstelle der FPÖ und rund 15 Plakatständer von einer Welle der Gewalt heimgesucht. Praktisch im gesamten Stadtgebiet wurden große wie kleine Plakatständer mit brachialen Methoden umgestoßen und zerstört. In der Parteizentrale in der Ruster Straße wurden gar mehrere Fensterscheiben mit Betonbrocken eingeschlagen.

fpöStadtparteiobmann Géza Molnár sieht in den Angriffen von heute Nacht eine neue Qualität und befürchtet eine weitere Eskalation: „Angefangen hat es vor Jahren mit vergleichsweise harmlosem Beschmieren und Herunterreißen von Plakaten – und speziell seit dem Vorjahr werden die Attacken heftiger und gewaltsamer. Der Schaden ist beträchtlich. Angesichts der Umstände kann der Hintergrund nur ein politischer sein, jedenfalls kann das keine ‚b’soffene G’schicht‘ mehr sein. Ich hoffe inständig, dass die zuständigen Behörden alles Mögliche unternehmen, um die Täter dingfest zu machen. Wer Scheiben einwirft, ist vom Wurf eines Brandsatzes mitunter nicht mehr weit entfernt.“

Das Ausmaß der Zerstörung lässt laut FP-Stadtparteiobmann Géza Molnár darauf schließen, dass die Täter über einen längeren Zeitraum unterwegs gewesen sein müssen. „Selbst im nächtlichen Eisenstadt ist es schwer vorstellbar, dass niemand etwas mitbekommen hat. Wir ersuchen die Bürger dingend darum, etwaige Wahrnehmungen der Polizei zu melden.“

fpöFPÖ-Landesparteisekretär Christian Ries meint dazu: „Ich stelle fest, dass Österreichs Linksextremisten mit denselben Methoden wie die wahlwerbenden Nazis der frühen 30er Jahre arbeiten. Fremdes Gut sabotieren, zerstören und unseren Rechtsanspruch auf Wahlwerbung in Zweifel stellen. Auch Gewaltbereitschaft ist für sie kein Fremdwort. Heute waren es Steine, die durchs Fenster flogen, schon morgen könnten es Brandsätze sein. Österreichs extreme Linke fühlt sich sicher und lebt ihre Narrenfreiheit offenbar voll aus.“

 

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