1. 4. 2016 – Polizei News

Burgenland, 1. 4. 2016 –

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Diebstahl in Karl

Unbekannte schlichen gestern Vormittag in ein Einfamilienhaus in Karl, Bezirk Oberpullendorf, ein und stahlen Bargeld. Zum Zeitpunkt des Diebstahls war die 76-jährige Hausbesitzerin im Haus aufhältig und überraschte die beiden unbekannten Männer mit ausländischem Akzent. Sie flüchteten, hatten jedoch zuvor einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag aus einer Handtasche gestohlen. Die Tasche war im Schlafzimmer verwahrt. Eine Fahndung verlief negativ. Die Polizei Kobersdorf ermittelt.


Polizisten halfen Verletzten

Gestern, gegen 12:30 Uhr, führte ein 74-jähriger Pensionist aus Pinkafeld, Bezirk Oberwart, einen Langholztransport durch. Mit seinem Traktor musste er vor einem Schranken halten. Um diesen zu öffnen stieg er aus und rutschte einen steilen Hang hinab. Er verletzte sich und verständigte Polizei und Rettung. Die Beamten der Polizei Litzelsdorf bargen den Mann aus dem unwegsamen Gelände und leisteten Erste Hilfe. Mit dem Notarzthubschrauber wurde der Verletzte in das Krankenhaus verbracht.


Betrug mit „Neffentrick“ wieder zwei Mal gescheitert

Mit dem Versuch, durch Betrug mit dem Neffentrick zu Geld zu kommen, ist ein bisher unbekannter Täter gestern im Bezirk Neusiedl/See wieder zwei Mal gescheitert. Der bereits stimmlich bekannte Mann mit deutschem Akzent versuchte zwei Frauen, 63 und 75 Jahre alt, Geld herauszulocken. Es entstand kein Schaden, da die Pensionistinnen das Gespräch beendeten und die Anzeige erstatteten.

Gegen 11:00 Uhr rief der Täter die 75-jährige Frau an und sagte, dass er sich derzeit in Bratislava befinden und finanzielle Hilfe für einen Wohnungskauf benötigen würde. Er habe zwar einen Scheck bei sich, dieser würde aber von dem Wohnungseigentümer nicht akzeptiert werden. Der Mann bot auch an, sich das Geld von der Pensionistin persönlich zu holen. Dazu kam es aber nicht, da das Gespräch beendet wurde.

Da dieser Versuch erfolglos war, meldete sich der Täter nach etwa drei Stunden bei einer 63-jährigen Frau, verwickelte diese in ein Gespräch, wobei die Pensionistin den Namen Herbert nannte. Der Mann griff dies sofort auf und sagte, dass er dieser Herbert sei. Auf den Vorhalt der Frau, dass seine Stimme anders klingen würde, entschuldigte sich der Täter und entgegnete ihr, dass er derzeit an einer Verkühlung leiden würde. Die Frau beendete dann das Gespräch und legte auf.

Kurz danach meldete sich der Anrufer neuerlich und sagte, dass er derzeit in Bratislava sei und für eine Wohnung einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag als Kaution hinterlegen müsse. Von seiner Bank würde er jedoch erst am nächsten Tag (1.4.2016) Geld bekommen. Er bot der Frau an, dass sie ihm anstatt Bargeld auch Goldbarren, Schmuck oder Münzen übergeben könne. Als das vermeintliche Opfer dem Täter einen wertvollen Oldtimer anbot, sagte er, dass dies nicht ausreichen würde und legte auf.

In keinem der beiden Fälle entstand ein Schaden. Es kam weder zu einer Geldübergabe noch zur Übergabe von Sachwerten. Wie bei den letzten Fällen suchte der Täter auch diesmal Opfer aus dem Telefonbuch, deren Vornamen auf Frauen älteren Semesters schließen lassen. Um die Bevölkerung weiter gegen derartige Betrügereien zu sensibilisieren, wird um entsprechende Verlautbarung in den Medien ersucht. Herzlichen Dank!


Mopedlenker stürzte im alkoholisierten Zustand

Ein 45-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberwart stürzte gestern mit einem Moped in Glashütten, Bezirk Oberwart, und wurde unbestimmte Grades verletzt. Der Mann war alkoholisiert. Er wurde in das Krankenhaus eingeliefert und nach ambulanter Behandlung wieder in häusliche Pflege entlassen.

Der Mopedlenker fuhr gegen 15:30 Uhr auf einer Gemeindestraße in Glashütten in Richtung Goberling, kam laut seinen Angaben aus Unachtsamkeit von der Straße ab und stürzte. Er erlitt eine Platzwunde oberhalb des rechten Auges sowie Schürwunden am linken Kniegelenk und eine Verletzung der rechten Schulter.


Steiermark, Burgenland. – Ein 38-Jähriger steht im Verdacht, seit 2007 über hundert Einbruchsdiebstähle in der Steiermark und im Burgenland begangen zu haben.

In der Nacht zum 12. Feber 2016 betraten Beamte der Polizeiinspektion Mürzzuschlag einen 38-Jährigen aus dem Bezirk Deutschlandsberg bei einem Einbruch auf frischer Tat und nahmen ihn fest. Bei seinen Vernehmungen durch Beamte des Landeskriminalamtes gestand der Verdächtige schließlich, seit 2007 in der Steiermark und im Burgenland insgesamt 102 Einbruchsdiebstähle in verschiedene Objekte, wie Schulen, Gemeindeämter, Vereinslokale, Werkzeugfirmen, Gastronomiebetriebe und ähnliche, begangen zu haben. Dabei dürfte der Verdächtige einen Gesamtschaden von mehreren Hunderttausend Euro verursacht haben. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen konnten Werkzeuge und Diebesgut von den Einbrüchen sichergestellt werden. Der 38-Jährige ging bei seinen Einbrüchen durchaus professionell vor, erkundete seine Tatobjekte bereits Tage zuvor, stellte sein Fluchtfahrzeug immer zumindest einen Kilometer vom Objekt entfernt ab, setzte bewusst falsche Spuren und verwendete selbst hergestellte Spezialwerkzeuge.
Der Verdächtige wurde in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.


Schlepper festgenommen

Zivilfahnder hielten gestern Nachmittag auf der Autobahn A4, Gemeindegebiet Parndorf, Bezirk Neusiedl am See, einen Fahrzeuglenker an, der im Verdacht steht vier somalische Staatsangehörige in das Bundesgebiet geschleppt zu haben. Der 49-jährige, russische Staatsangehörige wurde in Höhe des Gewerbeparks angehalten. Er zeigte sich nicht geständig. Die vier Somalis (alle männlich) wurden nach den Bestimmungen des Fremdenpolizeigesetzes festgenommen und in das Competence Center Eisenstadt verbracht. Die Staatsanwaltschaft wurde in Kenntnis gesetzt und verfügte die Einlieferung des 49-Jährigen in die Justizanstalt.

 

 

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