LWK: Gemüse des Jahres 2016 und Schule in der Gärtnerei

Eisenstadt, 31. 3. 2016 –

Gemüse des Jahres 2016 „Süße Sissi“ eine gelbe Tomate

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Tomatenpflanze „Süßen Sissi“

Am 31. März 2016 fand in der Gärtnerei von Ök.-Rat Albert Trinkl in Loipersbach die Vorstellung vom Gemüse des Jahres 2016 „Süße Sissi“, einer gelben, dattelförmigen und antiallergenen Tomatensorte statt. Ein Gemüse des Jahres wurde heuer von den heimischen Gärtnern erstmals ausgewählt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation der „Süßen Sissi“ erfolgte durch Landesrätin Verena Dunst, Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger, Gartenbaupräsident Albert Trinkl sowie Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz und Landesschulinspektor Erwin Deutsch statt.

 

Gourmettomate „Süße Sissi“

Charakteristik: Ovale, dattelförmige, strahlende gelbe Tomaten hängen an den Rispen des Gemüses des Jahres 2016. Der Geschmack der Tomate ist ausgefallen: die Früchte sind sehr süß und schmecken besonders gut. Außerdem enthalten die Paradeiser sehr wenig Säure und können daher auch von Personen gegessen werden, die Fruchtsäure nicht vertragen.

Der richtige Standort: Tomaten lieben Sonne und Wärme und wachsen besonders gut in humusreicher, durchlässiger Erde.

Pflege: Besonderes Augenmerk muss man bei Tomatenpflanzen auf das Gießen und Düngen legen. Tomaten sind Starkzehrer. Das bedeutet, dass sie regelmäßig gedüngt werden müssen und die Erde nicht austrocknen sollte.

„Paradeispflanzen setzt man am besten nach den Eisheiligen ins Freie. Sie fühlen sich besonders wohl wenn sie keinen Regen von oben bekommen, da sie empfindlich gegenüber Pilzerkrankungen reagieren können“, empfiehlt Gartenbaupräsident Albert Trinkl. Ab Mitte April sind die Gemüsepflanzen in zahlreichen Gärtnereien in ganz Österreich erhältlich. Umfassende Beratung zur Pflanzung und Pflege von Gemüsepflanzen erhält man in vielen heimischen Gärtnereien.


Schule in der Gärtnerei – Spiel und Freude mit Pflanzen

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v.l.n.r.: Klassenlehrerin Inge Holzhofer, Landesschulinspektor Erwin Deutsch, Landesrätin Verena Dunst, Landesschulratspräsident Mag. Heinz Josef Zitz, Präsident Franz Stefan Hautzinger, Gärtner-Präsident Albert Trinkl und Direktor Josef Bernhard von der Volksschule Schattendorf mit den Schulkindern bei der Führung durch das Glashaus

„Die Burgenländische Landwirtschaftskammer betreibt gemeinsam mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut seit vielen Jahren das Projekt „Schule am Bauernhof“, um Schülerinnen und Schülern die heutige Landwirtschaft näher zu bringen und ihnen ein realistisches Bild von den Leistungen der Bäuerinnen und Bauern und ihren Produkten zu vermitteln. In Anlehnung an dieses Projekt wollen die Landwirtschaftskammer und der Verein ‚Die Gärtner Burgenlands‘ Volksschulkindern mit dem Projekt „Schule in der Gärtnerei“ lehrreiche Einblicke in die Welt der Blumen sowie der Zier- und Gemüsejungpflanzen geben“, so Präsident Franz Stefan Hautzinger anlässlich eines Projekttages für Schulkinder der Volksschule Schattendorf am 31. März 2016 in der Gärtnerei von Gartenbaupräsident Albert Trinkl in Loipersbach.

 

Hautzinger weiter: „Das Projekt „Schule in der Gärtnerei“ wurde erstmals im Jahr 2011 organisiert und durchgeführt. Österreichweit besuchen in diesem Rahmen jährlich ca. 25.000 Kinder Gärtnereien (insgesamt seit 2011 rund 150.000 Kinder). Im Burgenland konnten von 2011 bis zum heutigen Tag 448 Volksschulklassen mit 7.190 Schulkindern von 72 heimischen Gartenbaubetrieben begrüßt werden (Pro Jahr = 75 Klassen mit ca. 1.200 Schulkindern)“.

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v.l.n.r.: Landesrätin Verena Dunst, LK-Präsident Franz Stefan Hautzinger und Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz mit Schulkindern der Volksschule Schattendorf

Landesrätin Verena Dunst: „Schule in der Gärtnerei“ ist eine wichtige Einrichtung, welche den Schulkindern die Arbeiten und Aufgaben unserer heimischen Gartenbaubetriebe vor Augen führt. Die Gärtner beliefern unsere Märkte mit Blumen, Gemüsejungpflanzen und Kräutern. Die Gärtner richten auch den alljährlichen Landesblumenschmuckwettbewerb aus, schaffen Arbeitsplätze und bringen unserem Land eine hohe Wertschöpfung. Da die Kinder von heute Konsumenten aber auch Gestalter von Lebensräumen von morgen sind, liegt es in unserer Verantwortung, den Kindern Basisinformationen über die Landwirtschaft und den Gartenbau zu geben, die ihnen auch noch im Erwachsenenalter zu Gute kommen“.

 

 

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