Tempo 30 vor Schulen?

Eisenstadt, 30. 3. 2016 –

fpö

v.l.: DI Sabine Kaulich, KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), LH-Stv. Johann Tschürtz, LSI HR Erwin Deutsch, MSc

LH-Stv. Johann Tschürtz von der FPÖ unterstützt das Projekt „Tempo 30 vor Schulen“ des Kuratoriums für Verkehrssicherheit. 8 Schulen im Burgenland sind bis jetzt bei diesem Projekt dabei. Tschürtz hofft darauf, dass noch mehr Schulen mitmachen werden.

60 Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren verunglücken pro Jahr im Burgenland, davon ca. 20% auf dem Schulweg. Je höher die Geschwindigkeit des Kraftwagens, desto schlimmer sind die Folgen. Einer von 10 Unfällen mit einem Fußgänger endet bei Tempo 30 tödlich. Bei Tempo 50 sind es schon 7 von 10 die sterben und bei Tempo 60 ist fast jeder Unfall tödlich.

 

Tempo 30 vor Schulen kann daher Leben retten. Deshalb wird diese Aktion des KfV in Zusammenarbeit mit Schulen und Gemeinden durchgeführt. 300 Schulen österreichweit haben bereits Tempo 30 vor Schulen umgesetzt, weiter 600 sind in der Umsetzungsphase. Auch im Burgenland soll die Aktion möglichst flächendeckend umgesetzt werden.

Bei der Aktion werden von Schülern gestaltete Tafeln aufgestellt, Schulpiktogramme und die Gemeinden sollen Bodenmarkierungen anbringen.

LH-Stv. Tschürtz: „Der Schutz unserer Kinder ist und wird auch in Zukunft ein großes Anliegen in der Verkehrssicherheitsarbeit Burgenlands sein, denn alleine in den letzten drei Jahren wurden im Burgenland 36 Kinder am Schulweg verletzt“, betont Tschürtz. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, nachhaltige Maßnahmen im Verkehrsbereich vor Burgenlands Schulen umzusetzen, um bis zum Schulstart im kommenden Herbst vorbereitet zu sein und damit das Unfallrisiko am Schulweg deutlich zu verringern“.

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