FPÖ verlangt Assistenzeinsatz des Bundesheeres an der Grenze zu Ungarn

Eisenstadt, 29. 3. 2016 –

LH-Stv. Tschürtz erneuert Forderung nach Assistenzeinsatz des Heeres an Grenze zu Ungarn

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Angesichts des großen Andrangs von Asylwerbern in den vergangenen Wochen nach Europa fordert Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz erneut  einen dauerhaften Assistenzeinsatz des österreichischen Bundesheeres an der Grenze zu Ungarn. Tschürtz geht davon aus, – nachdem sich auch Landeshauptmann Niessl dafür ausspricht  – dass der neue Verteidigungsminister, Doskozil, dem Ruf beziehungsweise der Forderung nachkommen wird.

Der FPÖ dürfte entgangen sein, dass der Zaun den Ungarn gebaut hat, den Flüchtlingsstrom über Ungarn zum versiegen gebracht hat. Um das subjektive und tatsächliche Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu steigern, ist die Maßnahme das Bundesheer wieder an der Grenze zu aktivieren eine Gute Sache.

Es sei notwendig, Maßnahmen zu setzen, damit der Asylwerber Zuzug ins Burgenland entsprechend geregelt wird. Die Sorgen und Ängste der Bevölkerung müssten ernst genommen werden, begründet Tschürtz seine Forderung. „Ein ungeregelter und illegaler Zuzug, wie wir ihn 2015 erlebt haben, darf sich nicht wiederholen, muss in Zukunft unterbunden werden“, so Tschürtz. Auch eine deutliche Aufstockung der Polizisten sei längst überfällig.
Er erneuerte in diesem Zusammenhang auch seine Forderung nach einer stärkeren und konsequenten Trennung von Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen. Wirtschaftsflüchtlinge sollten erst gar nicht die Möglichkeit haben, ins Land zu kommen, so Tschürtz.

Aus seiner Sicht habe die EU katastrophal versagt. Er sei schwer enttäuscht von der europäischen Union insgesamt, sagte Tschürtz. Eine Lösung für die Problematik könne es allerdings nur durch die internationale Staatengemeinschaft geben.

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