SPÖ fordert korrekte Entlohnung

Eisenstadt, 26. 3. 2016 –

Arbeit aufarbeiten nach Ostern:

Über- und Mehrstunden müssen korrekt entlohnt werden!

Noch vor der Forderung nach korrekter Entlohnung meint der Klubobmann der SPÖ, Robert Hergovich, dass keine Überstunden oder Mehrstunden geleistet werden müssen, wenn wichtige Gründe vorliegen. Als Beispiel dafür nennt er einen dringenden Arzttermin oder Kinderbetreuung.

Jährlich werden laut WIFO pro Jahr 68 Millionen Überstunden unbezahlt geleistet. Das sind immerhin 1,2% des Arbeitsaufkommens. Bei den Mehrstunden sieht es ähnlich aus.

Überstunden sind die Zeit die über 40 Stunden hinaus gearbeitet wird. Mehrstunden fallen an, wenn weniger als 40 Stunden Arbeitszeit vereinbart sind, dann aber mehr gearbeitet wird. Auch bei der Bezahlung gibt es Unterschiede. Überstunden sind mit 50% Zuschlag zu entlohnen, Mehrstunden mit 25%. Bei Zeitausgleich ist die Regelung ähnlich. Für jede Überstunde gibt es 1,5 Stunden frei, für jede Mehrsunde 1,25%.

spö

LAbg. KO Robert Hergovich, SPÖ

Die Zahl der zulässigen Überstunden ist jedoch begrenzt, so der SPÖ-Klubchef: „Bei erhöhtem Arbeitsbedarf sind 5 Überstunden wöchentlich möglich. Darüber hinaus erlaubt das Gesetz 5 weitere Überstunden wöchentlich, diese jedoch nur in einem jährlichen Höchstausmaß von 60 Stunden. Die tägliche Arbeitszeit darf 10 Stunden nicht überschreiten. In jedem Fall sollten Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit und Pausen dokumentieren, um später mehr Rechtssicherheit zu haben.“

 

 

Bei Ungereimtheiten empfiehlt Hergovich den Rat der Arbeiterkammer in Anspruch zu nehmen.

Die Landesbediensteten, Beamten und Politiker haben noch mehr aufzuholen als die Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft. Sie haben ja am Freitag auch schon frei gehabt und müssen diesen Tag auch noch nachholen.

 

 

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