Grüne begrüßen neue Tierschutzregelung

Eisenstadt, 25. 3. 2016 –

Neue Tierschutzregelungen ab 1. April 2016

Eine lange Forderung der Tierschutzorganisationen und zwar die Kastrationspflicht auch für Bauernhofkatzen, wird eingeführt. Bis dahin galt hier eine Ausnahme. „Leider wissen noch viel zu wenige KatzenhalterInnen, dass es für Katzen mit Freigang prinzipiell österreichweit eine Kastrationspflicht gibt.“ so Wolfgang Spitzmüller der Tierschutzsprecher der Grünen Bgld. Damit gibt es jetzt nur noch Ausnahmen für reine Hauskatzen (d.h. reine Wohnungskatzen), und Zuchtkatzen.

 

Eine Kätzin kann im Jahr bis zu drei Mal Junge bekommen, im Schnitt bekommt sie 5 Junge. Also pro Jahr und Kätzin ca. 15 Tiere. Davon wieder einige weibliche, die bereits nach etwa 7 Monaten wieder geschlechtsreif sind. Ein nicht unwesentlicher Teil der Tiere landet in den Tierheimen oder einfach in der Wildnis. Viel Tierleid ist damit verbunden. Spitzmüller hofft dadurch auch auf eine weitere Sensibilisierung und mittelfristig auf weniger Arbeit für Tierheime und ehrenamtliche TierschützerInnen.

Der Verein Vier Pfoten wird heuer eine Infokampagne dazu starten, werden doch nach wie vor auch immer wieder Katzen die „zuviel“ sind, grausam getötet.

Ein weiterer wesentlicher Punkt betrifft das neue Verbot von Kaufbörsen für Wildtiere. „Dadurch sollen Spontankäufe von Spinnen, Schlangen, Gekos und anderen Exoten verhindert werden. Für den Kauf eines Tieres braucht es reichlich Überlegungen und Wissen“ erklärt Spitzmüller.

 

Es scheint einfacher zu sein, ein einheitliches Tuerschutzgesetz für ganz Österreich zu ändern, als ein einheiltiches Gesetz für Behinderte für ganz Österreich einzuführen. Die Leistungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

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