Übergabe der Vereine-Petition an das Finanzministerium

Wien, 23. 3. 2016 –

„Rettet die Vereinsfeste“ übermittelt 7.404 Unterschriften und den 10-Punkte-Forderungskatalog

001Die Burgenländische Bürgerinitiative „Rettet die Vereinsfeste“ hat dem Bundesministerium für Finanzen, stellvertretend für die Bundesregierung, die Petition, welche von 7.404 Personen unterzeichnet wurde, überreicht. Zudem wurde der 10-Punkte-Forderungskatalog, welcher im Zuge einer Pressekonferenz im Februar gemeinsam mit roten, schwarzen und blauen Vertretern präsentiert wurde, hinterlegt. Initiator Sascha Krikler übergab diese gemeinsam mit den Jugendvertretern Kurt Safrata (JVP) und Bernd Arthofer (LBL) an den Kabinettchef des Finanzministers Thomas Schmid sowie dem Fachreferent für Steuerfragen Michael Krammer. Nach der Übergabe erfolgte ein gemeinsames Gespräch über die dringend notwendige Reform.

„Das Problembewusstsein, dass neben der Bereitschaft zum Ehrenamt, auch das sensible Gefüge der gesamten ländlichen Wirtschaft auf dem Spiel steht steigt zunehmend. Am Ziel sind wir zwar erst wenn die erforderliche Gesetzesänderung auf dem Tisch liegt, aber wir sind auf einem guten Weg dorthin“, gibt sich Sascha Krikler, der Initiator von „Rettet die Vereinsfeste“, zuversichtlich. Das Finanzministerium ist sich der schwierigen Lage mittlerweile bewusst und ist aus diesem Grund auch bestrebt die Regelungen zu ändern. Im Zuge der Reform müsse es eine Neudefinition der Gemeinnützigkeit, neue Umsatzgrenzen, eine Entbürokratisierung sowie vereinfachte Kooperationsregeln zwischen Gastronomen und Vereinen geben, betonten die Jugendvertreter. Die Bürgerinitiative hofft dass sich, wie im Burgenland, die konstruktiven Reformkräfte durchsetzen.

Vergangene Woche hat der Burgenländische Landtag das neue Veranstaltungsgesetz mit der Zustimmung aller Fraktionen einstimmig verabschiedet und damit eine erste Reform im Sinne der ehrenamtlichen Vereinsfunktionäre beschlossen. Darüber hinaus wurde zuletzt die „Resolution zur Rettung der Vereine“ als zusätzliches Druckmittel ins Leben gerufen, welche bereits von einigen Gemeinde und Verbänden beschlossen wurde. „Wir hoffen, dass die erforderliche Gesetzesänderung zum Wohle unserer Vereine so schnell wie möglich umgesetzt wird, weshalb wir bis dahin weiter Druck aufbauen werden – je früher die Reform beschlossen wird desto besser für unsere Ehrenamtlichen!“, sind sich Krikler, Safrata und Arthofer einig.

 

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