24. 3. 2016 – Polizei News

Burgenland, 24. 3. 2016 –

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Diebstahl von Arbeitsmaschinen

Bisher unbekannte Täter stahlen in der Nacht vom 23. auf den 24. März 2016 von der Ladefläche eines Firmentransporters eine Rüttelplatte sowie einen Stampfer. Der Firmentransporter war vor einer Wohnhausanlage in Oberwart abgestellt. Die Schadenshöhe ist derzeit unbekannt. Ermittlungen sind im Gange.


Brandereignis in Loipersbach

Ein Schafstall zwischen Loipersbach und Rohrbach – Bezirk Mattersburg – geriet heute um etwa 04:00 Uhr früh aus bisher unbekannter Ursache in Brand. Das Feuer konnte durch die Feuerwehren Loipersbach und Rohrbach gegen 05:15 Uhr gelöscht werden. Die Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.


Sachbeschädigung an mehreren PKW´s

Eine vorerst unbekannte Täterschaft beschädigten in Zurndorf – Bezirk Neusiedl am See – am 23. März 2016 insgesamt sechs PKW durch Ansprühen mit einem hellgrünen Lack, welcher über die jeweiligen Motorhauben gespritzt wurde. Die Schadenshöhe ist derzeit unbekannt.


Kriegsrelikt

003Im Zuge von Feldarbeiten wurde am 23. März 2016 in Schandorf – Bezirk Oberwart – eine Granate aus dem zweiten Weltkrieg aus dem Erdboden ausgegraben. Der Fundort wurde durch Polizeibeamte abgesichert. Der Entminungsdienst wurde verständigt.

 

 


Betrüger festgenommen

Ein 49-jähriger Betrüger aus Wien wurde gestern von Beamten der Kriminaldienstgruppe Oberwart festgenommen. Er steht im Verdacht, unter Vortäuschung falscher Tatsachen – Lottogewinn, Millionenerbschaft – Firmen und Privatpersonen um einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag geschädigt zu haben. Der Täter wurde in eine Justizanstalt eingeliefert. Er ist geständig

In der Zeit zwischen Dezember 2012 und März 2016 wurden im südlichen Burgenland, und hier vor allem im Bezirk Oberwart, zahlreiche Betrügereien begangen. Beamte der Kriminaldienstgruppe Oberwart forschten nach umfangreichen Erhebungen den Täter, der aus den Betrügereien seinen Lebensunterhalt bestritt, aus. Der Mann wurde in Wien festgenommen.

Der bereits mehrfach wegen gleichartiger Delikte vorbestrafte Betrüger gab immer wieder vor, aus einem Lottogewinn sowie einer Erbschaft aus dem Nachlass einer Mutter über Millionen zu verfügen, die er jedoch nicht sofort lukrieren könne.

Er kam zu einem insolventen Autohaus, täuschte dort vor, einen größeren Betrag investieren zu wollen, wobei es ihm auch noch gelang, aus der Konkursmasse zu Geld zu kommen.

  • In zahlreichen Beherbergungsbetrieben nächtigte er, ohne dafür zu bezahlen.
  • Mehreren Frauen lockte er unter Vortäuschung falscher Tatsachen (Lottogewinn, Millionenerbschaft) Geld heraus, das er natürlich nicht zurückzahlen konnte. Um seinen Lügen auch einen Wahrheitsgehalt zu geben, eröffnete er bei mehreren Banken Konten und rief in Gegenwart der betrogenen Frauen die Geldinstitute an, ob bereits Geld überwiesen worden sei. In einigen Fällen ging er mit den Frauen auch persönlich zur Bank. Da kein Geld überwiesen und daher auch nicht ausbezahlt wurde, erleiden die Banken keinen Schaden.
  • In Bezirk Wien-Umgebung wurden auch weitere drei Betrugshandlungen bekannt, bei denen der Täter mit dem gleichen Modus Operandi (Vortäuschung Millionengewinn, Erbschaft durch Einmietbetrug und Herauslocken von Geld von Frauen) zu Geld kam.

Die Erhebungen sind noch nicht abgeschlossen.


Neffentrick erfolglos

Ein Betrüger scheiterte gestern Vormittag neuerlich, mit dem Neffentrick einer 56-jährigen Frau aus dem Bezirk Neusiedl/See einen hohen fünfstelligen Eurobetrag herauszulocken. Es kam zu keiner Geldübergabe. Die Frau verständigte die Polizei.

Der Täter rief die Frau, wie bereits in den vergangenen Wochen seine anderen vermeintlichen Opfer, mit unterdrückter Nummer insgesamt 15 Mal an. Er sprach wieder mit deutschem Akzent und gab vor, ein Verwandter aus Deutschland zu sein, der sie jetzt besuchen wolle. Da ein Cousin der Frau tatsächlich in Deutschland lebt, war sie vorerst der Meinung, dass sie mit diesem verbunden sei und sagte, dass sie das Geld erst um 13:00 Uhr von der Bank beheben könne. Als Ort der Geldübergabe wurde das Haus des vermeintlichen Opfers bestimmt.

Die 56-Jährige erstattete jedoch Anzeige, wodurch ein beträchtlicher Schaden verhindert wurde.

 

 

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