Will die FPÖ Sicherheit privatisieren?

Eisenstadt, 23. 3. 2016 –

LH-Stv. Tschürtz von der FPÖ präsentierte wieder einmal sein Sicherheitsprojekt einer Bürgerwehr.


Gleichzeitig nahm er für sich in Anspruch, Innenministerin Mikl-Leitner auf die Idee ihrer jetzt vorgestellten „Sicherheitsbürger“ gebracht zu haben. Er übersieht dabei völlig den Grundlegenden Unterschied zu der von ihm geplanten Bürgerwehr. Während bei den FPÖ Plänen private für Recht und Ordnung sorgen sollen, natürlich in Zusammenarbeit mit der Polizei, sieht das Modell von Mikl-Leitner keinerlei speziellen Befugnisse für die Sicherheitsbürger vor. Bei ihrem Modell sollen vom Bürgermeister bestimmte, oder vom Gemeinderat gewählte Personen, die Schnittstelle zwischen Bürgern und Polizei bilden. Das Projekt „Gemeinsam Sicher“ soll im April in 4 Regionen, auch in Eisenstadt, als Pilotprojet mit wissenschaftlicher Begleitung starten.

Tschürtz Sicherheitsplan sieht 4 Säulen vor.
Erstens geförderte Alarmanlagen, die mit der Landessicherheitszentrale verbunden sind.
Dann der Sicherheitsdienst, Bürgerservice und die Nachbarschaftshilfe.
Besonders hebt Tschürtz hervor, dass die Sicherheitspartner mit einem Elektroauto unterwegs sind, eine Taschenlampe haben, einen Defibrilator und Feuerlöscher mitführen, eine Erste Hilfe Ausbildung haben, Schulwegsicherung durchführen, beobachten und Einkäufe tätigen, um nur einiges zu nennen.

 

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