Ostersingen in Marz

Die Ostersänger sind in unserer Gemeinde  jedes Jahr in der Osternacht unterwegs.  Beginn nach der Auferstehungsprozession.

Dauer ca von 22 Uhr bis 4 Uhr  früh!

Besuch beim Bürgermeister ca um 2 Uhr früh –  Ca 6 Stadtionen – werden  von den Hausleuten bewirtet bevor sie weiterziehen ……

övp

 

Eins schöner Osterbrauch – Osternachtsingen

Liebe Leut, seid munter und wach den Tag vertreibt die finstere Nacht, das Firmament tut sich wenden. Stehet auf in Gottes Nam`ruft Jesus und Maria an, die alle Zeit bei uns sein.Wache auf, wache auf, du frommer Christ, weil heut der Tag der Gnaden ist.Es gingen drei heiligFrauen einst, sie wollten das Grab beschauen ein.Sie suchten den Herrn Jesus Christ, der von den Tod erstanden ist. Hat zeh(elf, zwölf…) g`schlagn , Gelobt sei Jesus Christus.  

Alljährlich wird in der Nacht vom Karsamstag zum Ostersonntag das Ostersingen durchgeführt. Es ist ein alter Brauch, von dem niemand genau weiß, wann er seinen Anfang nahm und wer das Lied zum ersten Mal sang. Laut mündlicher Überlieferung kann als Ursprung dieses Brauches die Jahrhundertwende (19./20. Jh.) angenommen werden. Die ersten nachweislichen Sänger waren zwei Vorbeter der Kirche. Während des 2. Weltkrieges war es in der Osternacht still. Es gab kein Ostersingen. Aber gleich nach Kriegsende lebte der Brauch wieder auf. Abermals waren es zwei Vorbeter, die mit dem Singen in der Osternacht begannen. Von diesen beiden übernahmen die Männer des Kirchenchores  das Osternachtlied, später schlossen sich die Männer des Gesangsvereines „Liedertafel“ den Kirchenchorsänger an. Weiß man nicht genau um den Bginn des schönen Brauches, so weiß man doch um den Grund seines Entstehens. Mit dem Osternachtsingen war die Absicht verbunden, den Bewohnern von Marz die Kunde und Freude zu bringen:

Christus ist auferstanden, er hat den Tod überwunden!

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