LWK: Weltwassertag 2016, Green Care, Trendprodukt Ei

Eisenstadt, 21. 3. 2016 –

22. März: Weltwassertag 2016 – Sauberes Wasser ist ein wertvolles Gut

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Bach inmitten von Äcker und Wiesen

„Sauberes Wasser ist zusammen mit Luft und Boden eine der Lebensgrundlagen der Menschen. Es liegt in unser aller Interesse, mit dem Wasser sorgsam und verantwortungsvoll umzugehen“, sagt Präsident Franz Stefan Hautzinger anlässlich des Weltwassertages am 22. März.

 

 

 

„Die Wasserqualität der heimischen Bäche, Flüsse und Seen ist gut. Dazu leistet die Landwirtschaft einen wesentlichen Beitrag. Der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Nutzflächen des Burgenlandes wird nach den Kriterien des Österreichischen Programmes für umweltgerechte Landwirtschaft bewirtschaftet. Die Maßnahme „Vorbeugender Grundwasserschutz“ ist ein wichtiger Bestandteil des agrarischen Umweltprogrammes und hat sich hinsichtlich einer oberflächen- und grundwasserschonenden Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Nutzflächen sehr gut bewährt. Um die in diesem Zusammenhang erforderlichen Fachkenntnisse zu erlangen, besuchen unsere Landwirte zahlreiche Weiterbildungsveranstaltungen, welche die Landwirtschaftskammer – oft gemeinsam mit dem Wasserleitungsverband – anbietet. Sauberes Wasser gehört genauso zur Lebensqualität der Menschen wie frische, gesunde Nahrungsmittel. Achten wir alle darauf, dass wir das kostbare Gut ‚Wasser‘ sauber erhalten“, so Hautzinger abschließend“.


Familie Fraller aus Oberrabnitz ist der erste „Green Care“-zertifizierte Betrieb im Burgenland

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Präsident Franz Stefan Hautzinger, Christina und Gottfried Fraller, Tanja Paar (Green Care-Koordinatorin der Burgenländischen Landwirtschaftskammer) und der Bürgermeister von Draßmarkt, Rudolf Pfneisl

„Green Care als weit gefächerter Bereich einer sozialen Landwirtschaft reicht von der Einbindung therapiebedürftiger und sozial benachteiligter Menschen in Arbeitsprozesse bis hin zu Schulbauernhöfen, die junge Menschen bei der Erzeugung von Lebensmitteln einbeziehen. Auch Personen mit psychischen oder körperlichen Behinderungen, Langzeitarbeitslose und alte Menschen werden von Green Care angesprochen. Die Tätigkeit des Vereines Green Care ist sehr zu begrüßen, weil er eine Brückenbauerfunktion in unserer Gesellschaft einnimmt“, sagte der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Franz Stefan Hautzinger, anlässlich der Verleihung der ersten Green Care-Zertifizierungstafel im Burgenland am 17. März 2016 an den Betrieb Fraller in Oberrabnitz.

„Die Arbeit des Betriebes von Christina und Gottfried Fraller aus Oberrabnitz passt wie maßgeschneidert in die Intention von Green Care. Sie haben mit ihrem Fuchsgrabenhof aus ihrer bestehenden Infrastruktur im Zusammenhang mit der entsprechenden Ausbildung ein für Kinder und Jugendliche interessantes, pädagogisches Angebot geschaffen, das den Besuchern die Natur näherbringt und ihnen das Leben auf einem Bauernhof anschaulich vermittelt. Ich gratuliere dem Ehepaar Fraller zur ersten Green Care-Zertifizierung im Burgenland (12. Green Care-Zertifizierung von Österreich) und wünsche für die Zukunft alles Gute“, so Präsident Hautzinger abschließend.

 

Betriebsspiegel Fraller

Fuchsgrabenhof besteht Green Care – Wo Menschen aufblühen-Zertifizierung

Christina und Gottfried Fraller, die Betreiber des Fuchsgrabenhofs haben das Audit für die Green Care – Wo Menschen aufblühen-Zertifizierung für die Bereiche „Schule am Bauernhof“, „Therapeutisches Reiten am Bauernhof“ sowie „Tiergestützte Intervention am Bauernhof“ bestanden. Somit ist der Fuchsgrabenhof als Bildungs- und Gesundheitsort der erste Green Care-zertifizierte Betrieb im Burgenland und der mittlerweile zwölfte zertifizierte Betrieb in Österreich seit Sommer 2015. Familie Fraller hatte im Laufe der Jahre die Idee, den Bauernhof zu öffnen und die Tiere nicht nur für sich selbst zu nutzen, sondern auch Interessierten jeden Alters, Menschen mit Behinderung oder Schülerinnen und Schülern, den leichten Zugang zu Tier und Natur zu ermöglichen.

Christina und Gottfried Fraller leben mit ihren zwei Kindern auf dem biologisch bewirtschafteten Fuchsgrabenhof im Mittelburgenland in Oberrabnitz bei Oberpullendorf, ca. 40 Autominuten südlich von Eisenstadt. Bereits seit 2013 bietet Christina Fraller als anerkannte Physio- und Hippotherapeutin, Physiotherapie am Pferd an und im September 2015 hat sie auch den ÖKL-Zertifikatslehrgang für Tiergestützte Intervention bestanden. Durch den Kontakt mit Pferden, Schafen, Hühnern und weiteren Kleintieren soll v.a. Menschen mit Behinderung ein abwechslungsreiches Angebot präsentiert werden, in welchem die individuellen Ziele Hand in Hand mit Mensch, Tier und Natur erreicht werden können. Der erfahrene Landwirt Gottfried Fraller absolvierte den LFI-Zertifikatslehrgang „Schule am Bauernhof“ und vermittelt Kindern sämtliche Zusammenhänge rund um’s Pferd – von der Tierhaltung und Fütterung bis hin zum respektvollen Umgang.


Trendprodukt Ei

lwkEier werden in der öffentlichen Wahrnehmung immer mehr zum „Super-Food“, wie man heute auf neudeutsch, besonders hochwertige und gesunde Lebensmittel bezeichnet. Es gibt kein anderes Lebensmittel im Handel, das ein qualitativ ähnlich hochwertiges Eiweiß für unseren Körper liefert, wie das Ei. Das Protein im Ei kann fast zu 100 Prozent in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden. Die biologische Wertigkeit des Eiweißes von Eiern gilt deshalb als Referenzwert für andere Lebensmittel.

Andererseits belegen wissenschaftliche Studien, daß Menschen, die gerne abnehmen wollen, auf Grund des hohen Sättigungsgrades, bei der Einbeziehung von Eiern in den Diätplan noch erfolgreicher unerwünschtes Gewicht verlieren und dabei gleichzeitig weniger Muskelmasse abbauen als bei beim Verzicht auf Eiprodukte. Eier verfügen des weiteren über eine Vielzahl an für den Menschen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. – Der Frühling kann also kommen.

 

Die bevorstehenden Osterfeiertage nutzten Werkovits und ARGE-Geschäftsführer Ing. Wolfgang Pleier, um heimischen Spitzenpolitikern die Anliegen der Geflügelwirtschaft nahezubringen. Landeshauptmann Hans Niessl, Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz, Agrarlandesrätin Verena Dunst, sowie Klubobmann Christinan Mag. Christian Sagartz und Landwirtschaftskammerdirektor Prof. DI Otto Prieler wurden einerseits mit einem österlichen Gruß bedacht, andererseits mit dem größten Anliegen der Geflügelwirtschaft konfrontiert: Der Kennzeichnungspflicht für alle Produkte, die Ei oder Eiprodukte beinhalten. „Die Frischeier aus heimischer Produktion sind anhand der Stempelung lückenlos bis zur Legehenne nachvollziehbar, während in der Gastronomie, der Hotellerie, in Großküchen oder der Lebensmittelindustrie die anonyme Zutat Ei keinerlei Kennzeichnungspflicht unterliegt und damit auch der Konsument bei seiner Kaufentscheidung im Dunklen tappt!“ erläutern Werkovits und Pleier.

 

 

 

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