SPÖ: Uhudler, Osterfeuer, Heiße ÖVP Luft, Bgld. Buchpreis 3×7

Eisenstadt, 18. 3. 2016 –

Die Zukunft des Uhudlers als Wein ist gesichert!

spö„Heute ist ein wahrer Freudentag! Mein langer Kampf um die nachhaltige Sicherung des Uhudlers als Wein hat sich gelohnt!“, freut sich Agrarlandesrätin Verena Dunst anlässlich der Aufhebung von Rodungsbescheide im Rahmen der heutigen Pressekonferenz im Buschenschank Tripam in Heiligenbrunn, im Uhudlerland.

Die Initiative von LRin Dunst zur Rettung des Uhudler und ihr unermüdliches Engagement in Kooperation mit dem Bundesweinbauamt, auf der Suche nach Vitis vinifera Uhudler Kreuzungen, hat sich nun gelohnt – das Landesverwaltungsgericht Burgenland hat Rodungen von Ripatella Rebflächen im Südburgenland aufgehoben.

Grund hierfür ist die genetische Gleichheit von Ripatella mit der Rebsorte Concorde, die bereits als erlaubte Kreuzungsrebsporte nachgewiesen wurde, diese Erkenntnis bestätigte nun auch die deutsche Hochschule Geisenheim. Die Rodungen wurden gestern Nachmittag per Verwaltungsgerichts-Bescheid aufgehoben und für nichtig erklärt! Es müssen somit keine Uhudler Rebflächen gerodet werden und der Uhudler in seinem alten Bestand ist nicht nur jetzt sondern auch nach 2030 langfristig gesichert!!!

Wie das Landesverwaltungsgericht gestern in einer Presseaussendung bekannt gab, wurden die Rodungsbescheide für Uhudler-Rebsorten im Südburgenland aufgehoben. Grund für diese Entscheidung war die Bestätigung der Zulässigkeit der hauptbetroffenen Rebsorte Ripatella durch deutsche Analysen.

Wie bekannt wird der Uhudler Wein aus verschiedenen Rebsorten hergestellt. Während einige Sorten nach EU-Recht verboten sind, stellen die meisten im Burgenland angebauten Rebsorten Kreuzungen mit der Edeltraube Vitis vinifera dar und sind damit nach EU-Recht zulässig. Bei einer Sorte gab es bis zuletzt Unsicherheit, eben Ripatella, die im Südburgenland weit verbreitet ist.

„Meine nächsten Schritte sind nun die bereits versprochene Novellierung der burgenländischen Weinbauverordnung, die wie geplant Anfang April in Kraft treten wird: mit nunmehr 9 zulässigen Rebsorten, darunter fallen wesentliche Sorten des Südburgenlandes wie
• Concorde/Ripatella,
• Delaware,
• Elvira und
• Evita.

Und damit gibt es nach vielen Jahren endlich Rechtssicherheit für die südburgenländischen WinzerInnen: Keine Rodungen, die offizielle Zulassung von praktisch allen gängigen Uhudler Sorten für den Weinbau, die gleichzeitige Aufhebung des Wiederauspflanzungsverbots bedeutet, dass es auch 2016 und darüber hinaus ausreichend Weintrauben geben wird.“, so LRin Dunst, die nicht verstehen kann, dass es soweit kommen musste.

„Man hätte bereits vor Jahren reagieren müssen, dann wäre es nie zu einem Auspflanzungsverbot im Jahr 2003 gekommen!, so LRIn Dunst enttäuscht von ihren Vorgängern.

Agrarlandesrätin Dunst hat ehrgeizige Pläne für die Zukunft ihres Uhudlers. „Die Novelle des Burgenländischen Weinbaugesetzes ist bereits jetzt in Begutachtung und wird durch mich Anfang April in die Regierungssitzung eingebracht. Ab dann sind wesentliche Uhudler Rebsorten im Weingesetz als richtiger Wein fest verankert! Ich habe bereits auch Gespräche mit Bundesminister Rupprechter aufgenommen und ihn aufgefordert, nach meinem Erfolg auf Landesebene nun auch auf EU Ebene Druck auszuüben!“, so LRin Dunst voll Zuversicht für die Zukunft des Uhudlers.

Mit der Sicherheit Uhudler als Wein auch weiterhin anbauen zu können, ergeben sich wesentliche Vermarktungschancen für die Uhudler Winzer und das Uhudler Land. Touristische und kulinarische Angebote in Kooperation mit der Hotellerie und der Gastronomie sind bereit sind Planung und sollen die Region um den Uhudler Wein beleben und einen neuen Impuls geben.

„Ich möchte mich für die sehr rasche Reaktion des Landesverwaltungsgerichts, das herausragende Engagement des Bundesweinbauamtes und den positiv denkenden Uhudler Winzern und Winzerinnen bedanken, die bis zum Schluss an mich und die Rettung des Uhudlers als echten Wein geglaubt haben!“, so Dunst abschließend.


Osterfeuer ohne dicke Luft

Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf und Umweltanwalt Mag. Werner Zechmeister warnen vor Folgen unsachgemäßen Abbrennens von Brauchtumsfeuern

Vor dem Beginn des diesjährigen Osterfestes möchten die Burgenländische Landesumweltanwaltschaft und Umweltlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf einen dringenden Appell an alle jene richten, die den Brauch des Osterfeuers pflegen, die rechtlichen Vorgaben nicht außer Acht zu lassen.

Trotz des sonst ganzjährigen Verbrennungsverbotes für das Burgenland ist es wichtig, dass Bräuche beibehalten und gepflegt werden. „Mit der Verbrennungsverbots-Ausnahmeverordnung 2010 wurde im Burgenland eine Möglichkeit dazu geschaffen“, betont Eisenkopf und verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Gefahren für die Tierwelt: „Für Osterfeuer aufgeschichtete Holzhaufen sind gern genutzte Aufenthalts- und Nistplätze für Igel, Eidechsen, Schlangen oder Vögel. Daher sollte insbesondere sichergestellt werden, dass keine Haufen angezündet werden, die schon längere Zeit im Freien gelagert wurden“, so Eisenkopf.

Prinzipiell, bemerkt Umweltanwalt Werner Zechmeister, muss bei Osterfeuern beachtet werden, dass diese ausschließlich in den Nächten von Karfreitag auf Ostersamstag sowie Ostersamstag auf -sonntag und Ostersonntag auf -montag abgebrannt werden sollten. Dabei sollten ausschließlich biogene und sehr trockene Materialien verwendet werden, damit ein sauberes Abbrennen gewährleistet ist.

Darüber hinaus sei darauf hingewiesen, dass Osterfeuer immer an öffentlich zugänglichen Orten, d.h. eben nicht im eigenen Haus- und Hofgartenbereich, veranstaltet werden müssen.

Besonders möchte der Umweltanwalt darauf hinweisen, dass keinerlei Abfall als Osterfeuer verbrannt werden darf!

Für etwaige Auskünfte sei auf die Abt.5/III sowie auf die Homepage des Amtes der burgenländischen Landesregierung verwiesen:

http://www.burgenland.at/fileadmin/user_upload/Downloads/Umwelt_und_Agrar/Umwelt/Luftguete/1812_Verbrennen2011_KL.pdf


Verkehrsinfrastruktur: Mit heißer ÖVP-Luft lässt sich kein Meter Straße asphaltieren

SPÖ Klub

Schnecker: ÖVP hat wichtigstes Straßenprojekt S7 jahrelang hintertrieben

„Mit heißer Luft und billigen Oppositionsphrasen lässt sich kein einziger Meter Straße asphaltieren“, reagiert SPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Ewald Schnecker verwundert auf die heutigen ÖVP-Attacken in Sachen Verkehrspolitik. Während die Volkspartei in jahrzehntelanger Mitverantwortung in der Regierung nichts zusammengebracht habe, außer das Südburgenland krank zu jammern, arbeite die SPÖ mit Landeshauptmann Hans Niessl konsequent am Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Gerade beim für das Südburgenland so wichtigen Schnellstraßen-Projekt S7 habe die Volkspartei ein „Doppelspiel zum Schaden der Region“ gespielt, kritisiert Schnecker.

Der Kampf um hochrangige Verkehrsverbindungen sei vielfach ein Bohren harter Bretter, räumt der SPÖ-Verkehrssprecher mit Verweis auf die Schnellstraße S7 ein: „Von politischer Seite ist – wie auch der jüngste UVP-Bescheid für den Abschnitt Ost beweist – alles getan worden, um das wichtigste Straßenprojekt im Landessüden umzusetzen. Vor allem LH Hans Niessl hat sich gegen massiven Gegenwind immer für dieses Vorhaben eingesetzt. Aber auch die ÖVP weiß, dass die sofortige Realisierung nicht am fehlenden politischen Willen scheitert, sondern an den Serien-Einsprüchen einer einzigen Person.“ Eine Änderung des UVP-Gesetzes, die derartige Blockaden unmöglich mache, sei überfällig, so Schnecker: „Ich bin gespannt, ob der zuständige Umweltminister einen entsprechenden Vorschlag auf den Tisch legt.“

Von der ÖVP sei in diesem jahrelangen Dauerstreit nicht nur keine Unterstützung gekommen – sie habe auch nachweislich versucht, den Bau der S7 zu hintertreiben. „In der ÖVP-geführten Gemeinde Königsdorf gibt es nach wie vor einen gültigen Gemeinderatsbeschluss gegen dieses Straßenprojekt“, zeigt Schnecker auf. Die SPÖ bekenne sich hingegen zu 100 Prozent zum Bau dieser hochrangigen Verkehrsachse – „weil es um die Entlastung der Bevölkerung in den Gemeinden an der B65 und um die Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Südburgenland geht“, so Schnecker.


Burgenländischer Buchpreis 3 x 7

Mitwählen, mit gewinnen – 18. März bis 8. April 2016 in ausgewählten burgenländischen Buchhandlungen und Bibliotheken!

spö

Kulturlandesrat Helmut Bieler, Gunter Drexler, Vorsitzender der Buch- und Medienwirtschaft Burgenland in der Wirtschaftskammer Burgenland und Petra Werkovits, Landesverband Bibliotheken Burgenland (LVBB)

Der Burgenländische Buchpreis „3 x 7“ wird für die besten Bücher aus den drei Sparten Kinder- und Jugendbuch, Belletristik und Sachbuch der vergangenen drei Jahre vergeben. „In die Wertung aufgenommen wurden Bücher, die im Burgenland erschienen sind oder deren AutorInnen aus dem Burgenland stammen. Zur Wahl stehen 21 durch eine Fachjury im Vorfeld  ausgewählte Bücher, je Sparte sieben Bücher“, gab Kulturlandesrat Helmut Bieler bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit  Gunter Drexler, Vorsitzender der Buch- und Medienwirtschaft Burgenland in der Wirtschaftskammer Burgenland und Petra Werkovits, Landesverband Bibliotheken Burgenland (LVBB), in Pinkafeld den offiziellen Startschuss zum Burgenländischen Buchpreis 2016. Die Jury sind alle Burgenländerinnen und Burgenländer. Der Wahlzeitraum beginnt heute, Freitag, und läuft bis einschließlich 8. April 2016. An 13 ausgewählten Orten – verteilt über das gesamte Burgenland – kann mitgestimmt werden. In jeder Votingstelle wird ein Festivalgutschein für zwei Personen verlost. Der Burgenländische Buchpreis „3 x 7“ ist eine Initiative des Kulturreferates mit Unterstützung der Fachvertretung der Buch- und Medienwirtschaft Burgenland sowie der Bibliotheken Burgenland. Alle Informationen zu den Votingstellen und den nominierten Büchern auf www.burgenland.at/3×7.

„Ich lade alle Burgenländerinnen und Burgenländer ein, den Burgenländischen Buchpreis ,3 x 7‘ zu nutzen und  eine burgenländische Buchhandlung oder eine burgenländische Bibliothek zu besuchen“, so Bieler. Ins Leben gerufen habe man den Bgld. Buchpreis, um burgenländischen AutorenInnen eine Bühne zu geben. Der Vorteil, der sich daraus ergebe, gehe aber weit darüber hinaus, so der Kulturlandesrat. „Die Menschen gehen in die Bibliothek, können dort schmökern und lernen burgenländische Autoren kennen.“ Unter allen „JurorInnen“ werden 13 Kulturgutscheine verlost.

Mit dem Buchpreis sei es gelungen, für burgenländische Autorinnen und Autoren einen weiteren Zugang zum Buchhandel zu schaffen, hob Gunter Drexel, Vorsitzender der Buch- und Medienwirtschaft Burgenland in der Wirtschaftskammer Burgenland und selbst Inhaber einer Buchhandlung in Pinkafeld, hervor. Jährlich erscheinen 30 bis 40 literarische Werke burgenländischer Autoren und Autorinnen, zwischen 10 und 20 Kinderbücher und etwa 40 wissenschaftliche Werke und Sachbücher, viele davon in burgenländischen Verlagen.

Der Buchpreis wird zum mittlerweile dritten Mal vergeben. Im Jahr 2009 wurden 2771 Votingstimmen abgegeben, im Jahr 2012 waren es bereits 5325 Leserinnen und Leser aus dem Burgenland, die diese Aktion tatkräftig unterstützt haben. Darüber erfreut zeigt sich Petra Werkovits vom Landesverband Bibliotheken Burgenland (LVBB): „Ich bin schon gespannt, auf welche Werke die Wahl der Burgenländerinnen und Burgenländer fällt. In jedem der sieben Bezirke des Landes ist eine Buchhandlung bzw. eine Bücherei unser Projektpartner. Nur an diesen 13 Orten kann in der Zeit vom 18. März bis zum 8. April mit gevotet werden.“

Dort findet man alle Bücher, die in die nähere Auswahl gekommen sind, in einem eigens gekennzeichneten Bereich. Man kann sich Zeit lassen und in den Büchern schmökern oder für Bücher, die man bereits kennt, seine Stimme abgeben. In jeder Votingstelle wird ein Festivalgutschein für zwei Personen verlost.

Die Finanzierung der Initiative erfolgt durch das Kulturreferat und die Fachvertretung der Buch- und Medienwirtschaft Burgenland. Der Burgenländische Buchpreis wird alle 3 Jahre vergeben. Der Preis ist eine vom Künstler Heinz Bruckschwaiger gestaltete Kleinplastik aus Holz in der Gestalt eines Buches.

 

 

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