Mattersburg: Pappeln fällen, Soziale Musterstadt

Mattersburg, 18. 3. 2016 –

Pappeln vor der HAK müssen umgeschnitten werden

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Die Pappeln vor der HAK müssen umgeschnitten werden

In der Osterwoche werden vor der Handelsakademie in Mattersburg sechs Bäume umgeschnitten. Dabei handelt es sich um ca. 80 Jahre alte Pappeln, die schon sehr in Mitleidenschaft gezogen sind.

Die Bäume wurden von Experten untersucht, die festgestellt haben, dass die Äste dürr sind und bei Wind leicht brechen. Die Sicherheit ist nicht mehr gegeben. Das Areal rund um die Pappeln wird vor allem von SchülerInnen stark frequentiert.

Gleichzeitig werden auf dem Areal sechs Hainbuchen gepflanzt.

 


Mattersburg als soziale Muster-Stadt

Neben Infrastruktur, Freizeit, Kultur, Sport- und Kinderbetreuung bildet der soziale Aspekt eine weitere wichtige Komponente in der Stadtgemeinde Mattersburg. „Als Bürgermeisterin ist mir eine aktive Sozialpolitik ein wichtiges Anliegen. Wir versuchen hier in vielen Bereichen Akzente zu setzen. Ich denke, dass wir dabei im Burgenland eine Vorreiterrolle übernehmen,“ erklärt Bürgermeisterin Ingrid Salamon.

Die Bandbreite an sozialer Unterstützung ist in Mattersburg vielfältig: Zu den sozialen Ausgaben der Stadt zählen die Taxigutscheine für Mindesteinkommensbezieher genauso wie die  Kostenzuschüsse für das Studenten-Semesterticket, für die Hauskrankenpflege, für Essen auf Rädern, für das  Fahrsicherheitstraining, für den Disco-Bus sowie für Babygutscheine. Die Kosten für diese Ausgaben wurden im Voranschlag 2016 mit 76.200 Euro budgetiert.

Abgerundet wird die soziale Infrastruktur in Mattersburg vom Sozialzentrum Villa Martini, das seit Inbetriebnahme im Jänner 2006 sehr gut ausgelastet ist. Neben dem Altenwohn- und Pflegeheim mit derzeit 30 Betten werden hier auch Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege und Tagesbetreuung angeboten.

 

 

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