Heimische Ostereier mit dem AMA-Gütesiegel

Eisenstadt, 17. 3. 2016 –

Der Osterhase bringt den Kindern heimische Ostereier mit dem AMA-Gütesiegel oder AMA-Biozeichen

lwk

Präsident Franz Stefan Hautzinger, Bürgermeister Rudolf Pfneisl und Eierproduzent Anton Schlögl werben für heimische Ostereier mit dem AMA-Gütesiegel oder dem AMA-Biozeichen

„Der Lebensmittelhandel setzt erhöht auf regionale Eierproduzenten und unterstützt damit die heimischen Bauern. Wer beim Kauf von Eiern – auch gefärbten Ostereiern – auf heimische Produkte und damit auf „Qualität, Herkunft und Kontrolle“ Wert legt, sollte auf alle Fälle auf das AMA-Gütezeichen oder auf das AMA-Biozeichen achten, damit er garantiert Ostereier mit inländischer Herkunft im Einkaufskorb hat. Der Konsument kann sich auf diese staatlichen Gütesiegel verlassen“, so Präsident Franz Stefan Hautzinger bei einem Pressegespräch am 17. März 2016 im Kindergarten von Draßmarkt.

 

 

Vier Euro pro Monat für Eier

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt ziemlich stabil bei ca. 235 Eiern. 4,10 Euro gibt ein Haushalt pro Monat durchschnittlich für Eier aus. Die Durchschnittspreise lagen 2015 bei rund 40 Cent für ein Bio-Ei, 30 Cent für ein Freilandei und 20 Cent für ein Ei aus Bodenhaltung.

Präsident Hautzinger verweist auf das hohe heimische Produktionsniveau: „Die hohen und kontrollierten Standards bei Haltung, Fütterung und Verarbeitung der Produkte sind international führend. Der Handel setzt zwar auf regionale Lieferanten, im Verarbeitungsbereich und der Gastronomie ist das leider oft noch anders. Dort zählt der niedrige Preis und nicht die heimische Qualität. In diese Bereiche fließen große Mengen billige, importierte Eier aus Käfighaltung.“

 

Ei-Kennzeichnung gibt Auskunft über Haltung und Herkunft

„In der Osterzeit verzehren die Österreicher rund 50 Millionen Eier (im ganzen Jahr rund 1,8 Milliarden). Ein Drittel davon werden über den Lebensmittelhandel, auf Bauernmärkten und ab Hof verkauft, zwei Drittel über die verarbeitende Industrie und die Gastronomie. Seit 12 Jahren gibt es in Österreich die Ei-Kennzeichnung. Dadurch erkennt der Konsument wie und wo die Legehennen gehalten werden. Bei gefärbten Ostereiern sind die Angaben und Auszeichnungen auf der Packung zu ersehen. Bei Ostereiern mit dem AMA-Gütesiegel werden nur Frischeier der Güteklasse A mit den Haltungsformen BIO, Freiland oder Bodenhaltung zum Färben verwendet“, so Präsident Hautzinger.

 

355.000 Legehennen im Burgenland

Die burgenländischen Geflügelzüchter und Eierproduzenten, welche laut letzter statistischer Erhebung 355.000 Legehennen in landwirtschaftlichen Betrieben halten, die rund 100 Millionen Eier legen (in Österreich gibt es 6,2 Millionen Legehennen), brauchen sowohl national als auch international keinen Qualitätsvergleich fürchten.

lwk„Es ist uns ein Bedürfnis, die heimische Landwirtschaft in ihrer Vielfalt zu unterstützen und abzusichern. Daher soll die Eierproduktion als Einkommensmöglichkeit erhalten bleiben. Unsere modernen Legehennenbetriebe haben sich den Herausforderungen in der Produktion und dem Wettbewerb gestellt. Wir rufen die Konsumenten dazu auf, auch hinkünftig verlässlich zu unseren Bauern zu stehen und – auch im eigenen Interesse – heimische Eier zu kaufen“, so Präsident Hautzinger abschließend.

Bei allen Eiern, die mit dem AMA-Gütesiegel vermarktet werden, kann die Herkunft über die Eierdatenbank nachvollzogen werden (www.eierdatenbank.at).

Am Pressegespräch in Draßmarkt nahmen auch der Bürgermeister von Draßmarkt, Rudolf Pfneisl und der Landwirt und Unternehmer Ök.-Rat Anton Schlögl aus Draßmarkt bzw. Stoob-Süd teil. Ob Frischeier, Eiprodukte, Oster- oder Jauseneier: SCHLÖGL-EI punktet bei all seinen Produkten durch erstklassige Qualität. Die nach einer speziellen Methode gekochten und gefärbten Eier brillieren durch deren wachsweichen Dotter und einen besonders feinen Geschmack.

Nach dem Ostereiersuchen verteilten Präsident Hautzinger, Bürgermeister Pfneisl und Ök.-Rat Schlögl färbige Ostereier, welche die Firma Schlögl Ei zur Verfügung stellte, an die rund 40 Kinder des Kindergartens.

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