Rotes Kreuz: Wahlvorschlag für die Präsidentenwahl

Eisenstadt, 15. 3. 2016 –

Am 7. Mai 2016 wählt die Generalversammlung des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Burgenland, ein neues Präsidium. Der Landesverbandsausschuss hat gemäß den Satzungen des Roten Kreuzes Burgenland in seiner Sitzung am 15. März  2016 einstimmig einen Wahlvorschlag verabschiedet. Folgende Personen werden sich bei der Generalversammlung der Wahl stellen:

 

Kandidatin für das Amt der Präsidentin: Friederike Pirringer

Kandidaten für das Amt der Vizepräsidentin und der Vizepräsidenten: Mag. Rudolf Luipersbeck, StR Angela Pekovics MAS MSc, Leo Radakovits, Dr. Gottfried Wanitschek

 

Zur Person Friederike Pirringer

Friederike Pirringer

Friederike Pirringer

Friederike Pirringer ist keine Unbekannte im Roten Kreuz. Seit 2007 engagiert sie sich in verschiedenen Funktionen. Begonnen hat sie als Ortsstellenmitarbeiterin, dann ging es steil bergauf auf der ehrenamtlichen Karriereleiter. Sie ließ sich zur Mitarbeiterin der Krisenintervention Burgenland ausbilden, wurde Bezirksstellenleiter-Stellvertreterin in Neusiedl am See und übernahm schließlich die Bezirksstellenleitung der Rotkreuz-Bezirksstelle Neusiedl am See.

Im Zivilberuf war Pirringer Direktorin der Landwirtschaftlichen Fachschule Neusiedl am See, jetzt ist sie in Pension und hat dadurch mehr Zeit für ihr Ehrenamt.

„Ich fühle mich geehrt, dass ich für das Amt der Präsidentin vorgeschlagen wurde“, zeigt sich Pirringer erfreut. „Natürlich ist es schön, wenn man innerhalb der eigenen Reihen dieses Vertrauen genießt. Gerne würde ich mich als Präsidentin für das Rote Kreuz einsetzen. Aber noch bin ich ja nicht Präsidentin, schließlich ist das eine demokratische Wahl, und die findet erst am 7. Mai statt“, so Pirringer.

 

Präsident HR Mag. Bruno Wögerer wird am 7. Mai nicht mehr kandidieren. „Ich denke, dass nach einer Dekade nun jemand Neuer kommen sollte, der neue Ideen und neuen Wind hineinbringt. Ich mache aber keinen Hehl daraus, dass ich mit einem wehmütigen Gefühl gehe. Und je näher der Tag der Generalversammlung – und damit der Präsidentenneuwahl – rückt, desto intensiver wird dieses Gefühl.“

Fragt man Bruno Wögerer, ob ihm seine Funktion als Präsident fehlen wird, so ist die Antwort klar: „Fehlen wird mir vor allem der unmittelbare Kontakt zu unseren Leuten. Man darf nicht vergessen, dass bei unserer alltäglichen Arbeit sehr viel von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zurückkommt. Ich habe viel gelernt, hatte viele Begegnungen, die ich nicht missen möchte. Mir war es immer wichtig, den Dialog als höchste Form der Kommunikation zu pflegen. Und das alles hat mich als Person wahnsinnig bereichert.“ Bis zum 7. Mai wird Wögerer sein Amt wie gewohnt ausführen und noch wichtige Projekte zum Abschluss bringen – unter anderem die Sanierung des Garagentrakts an der Bezirksstelle Eisenstadt. Aber auch danach wird er dem Roten Kreuz nicht den Rücken zukehren. Er wird sich künftig bei EU-Projekten und Auslandsangelegenheiten einbringen.

 

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