SPÖ: Land und Leben, LKH Oberwart, BFV Präsident, ÖVP LKH Oberwart, Asyl Quote

Eisenstadt, 14. 3. 2016 –

Mit den Frauen lebt das Land

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Frauenlandesrätin Verena Dunst, LAbg. Regina Petrik und LAbg. Klaudia Friedl

LRin Verena Dunst lud zum Frauenworkshop in die KUGA Großwarasdorf

Anlässlich des Weltfrauentages, organisierte LRin Verena Dunst einen Spezialworkshop in der Reihe des Masterplans „Land und Leben“, der sich ganz dem Potential und der Bedeutung der Frau und deren zukünftiger Entwicklung in den Gemeinden des Burgenlands widmete. Über 30 Frauen aus den wichtigsten burgenländischen Institutionen folgten der Einladung der Frauenlandesrätin.

Während sich die bisherigen Workshops zum Masterplan „Land und Leben“ allgemeinen Themen und Projekten zur Weiterentwicklung der Strukturen am Land widmeten, stand der heute Workshop ganz im Zeichen der Frau. Gleich 19 neue Projektideen und -vorhaben konnten im Zuge des Workshops ausgearbeitet werden. „In einem ersten Schritt müssen wir die Projekte erden, aber ich bin überzeugt, dass ganz viele Ideen das Potential haben Flügel zu bekommen“, gibt LRin Dunst die Richtung vor.

Den Vorschlägen gemeinsam war, dass es viel besser gelingen muss kreative Ideen von Frauen in eine ökonomische Realität umzusetzen, Initiativen mit Selbstbewusstsein anzugehen und durchaus groß zu denken. Eine Projektidee behandelte das Thema einer entsprechenden Sensibilisierung von Mädchen bereits in der Schule. Anhand so genannter „Role Models“ erzählen erfolgreiche Unternehmerinnen ihre Geschichte und spornen Jugendliche an es ihnen gleichzutun. Die Frauenlandesrätin zeigte sich begeistert von der Idee und betonte: „Wenn wir heute von Frauen am Land sprechen, dann sprechen wir von Arbeitnehmerinnen und Unternehmerinnen, von Konsumentinnen und Investorinnen, von Trägerinnen intellektuellen Potentials, von Müttern und Partnerinnen und ganz generell von Hoffnungsträgerinnen für die Zukunft des ländlichen Raums.“


Neubau des LKH Oberwart voll im Plan

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Mag. Norbert Darabos, SPÖ

Mit seinem Amtsantritt ist Gesundheits- und Soziallandesrat Norbert Darabos im Juli 2015 für das wichtigste und größte Projekt des Burgenlandes, den Neubau des Krankenhauses Oberwart zuständig. Der Neubau wurde bereits von ÖVP und SPÖ einstimmig in der letzten Regierungsperiode beschlossen. Auf dieser Grundlage, dem Regierungsbeschluss, wird nun gearbeitet.

Letzte Woche wurde das bereits angekündigte Generalplanerverfahren abgeschlossen und der Bestbieter bestimmt. Aufgrund einer vier-Wöchigen Stillhaltefrist dürfen jedoch noch keine Namen genannt werden. Nächster Schritt ist die Bestellung des Generalunternehmers. Dass sich die Ausschreibung für den Generalplaner etwas verzögert hat, liegt an einem von einem Anbieter eingebrachten Einspruch. Diese Angelegenheit konnte jedoch gerichtlich geklärt werden.
„Wir setzen natürlich alles daran, die Angelegenheit so rasch als möglich und ohne unnötige Kostenbelastung abzuwickeln. Dies ist bei einem so großen Projekt natürlich eine große Herausforderung. Man darf nicht vergessen, dass der Betrieb nach wie vor aufrecht bleiben muss“, so Landesrat Norbert Darabos.

Vorwürfe seitens des Privatsenders Puls 4 und der einhergehenden lauten Stimmen aus der ÖVP begegnet Landesrat Darabos gelassen, denn der Standort des neuen Krankenhauses wurde von der BELIG und der KRAGES eingehend geprüft, woraufhin sich heraus stellte, dass dieser die beste Wahl ist. Gesundheits- und Soziallandesrat Darabos betont, dass er alles daran setze, keinen einzigen Euro zu verschwenden. Bei den bis dato investierten 12 Mio. Euro sind nicht nur Planungskosten enthalten, es wurde auch für den laufenden Betrieb notwendige Sanierungen und in medizinische Geräte investiert.

Der Bau des Krankenhauses in Oberwart ist ein wichtiges Projekt, das auch starke Impulse für die burgenländische Wirtschaft bieten kann. Die Wertschöpfung in der Region wird erhöht und der Standort des Krankenhauses Oberwart wird nachhaltig abgesichert. „Mit dem Neubau bieten wir vollkommen neue Versorgungsmaßstäbe für MitarbeiterInnen und PatientInnen. Außerdem ist das Krankenhaus am Puls der Zeit und am letzten Stand der Medizintechnik, ein topmodernes Krankenhaus mit besten Versorgungsmöglichkeiten“, sagt Landesrat Darabos.
Skeptikern möchte der Gesundheits- und Soziallandesrat Darabos den Wind aus den Segeln nehmen und bekräftigt noch einmal, dass das Landeskrankenhaus Oberwart mit Sicherheit errichtet wird und mit einer Fertigstellung bis 2021 gerechnet werden darf.


Milletich für weitere vier Jahre BFV-Präsident 

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Landeshauptmann Hans Niessl gratuliert Gerhard Milletich zur Wiederwahl zum Präsidenten des BFV. V.l.: Landtagspräsident Christian Illedits, LH Hans Niessl, BFV-Präs. Gerhard Milletich, Sportminister Mag. Hans Peter Doskozil

BFV-Präsident wurde am Sonntag einstimmig zum Präsidenten gewählt

Gerhard Milletich wurde gestern, Sonntag, bei der Wahl des Vorstands einstimmig für weitere vier Jahre zum Präsidenten des Burgenländischen Fußballverbandes gewählt. Zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Sportminister Hans Peter Doskozil, Sportreferent Landeshauptmann Hans Niessl und Vertreter des Österreichischen Fußballbundes, waren bei der Hauptversammlung anwesend.

„Gerhard Milletich hat die Geschicke des Burgenländischen Fußballbundes in den letzten Jahren unter schwierigen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen mit hoher Kompetenz und Umsicht geleitet. Neben seinem für diese Funktion wichtigen fachlichen Wissen bringt er aber auch die nötige Leidenschaft und das Herz für den Fußball mit – und er findet stets auch den richtigen Draht zu den Klubs. Ich bin überzeugt, dass mit ihm an der Spitze der BFV auch in den kommenden Jahren auf einem erfolgreichen Kurs steuern wird. Ich gratuliere ganz herzlich zur Wiederwahl“, freute sich Niessl.  

Die rechtliche Situation der Vereine und die Steuerpflicht waren bei der Hauptversammlung ebenso Themen wie die bald in Kraft tretende Registrierkassenpflicht. Niessl sprach sich einmal mehr dafür aus, die Vereine, die großteils vom Einsatz vieler Freiwilliger lebten, von der Registrierkassenpflicht auszunehmen.


KH Oberwart:

Steiner-ÖVP agiert mit schlechtem Stil und schlechtem Gedächtnis

Hergovich: „Alle Grundlagen von Volkspartei mit beschlossen“

„Die Steiner-ÖVP betreibt Fundamentalopposition mit schlechtem Stil und schlechtem Gedächtnis – das zeigen die permanenten Rundumschläge in Sachen Krankenhaus Oberwart besonders deutlich“, weist SPÖ-Klubchef Robert Hergovich die neuerlichen Angriff der Volkspartei auf die SPÖ scharf zurück. Alle Grundlagen für dieses wichtige Projekt seien noch in der letzten Legislaturperiode durch einstimmige Regierungsbeschlüsse mit der ÖVP gelegt worden. Auf dieser Basis sorge der neue Gesundheitslandesrat Norbert Darabos nun verantwortungsbewusst für eine zügige Umsetzung.

„Wenn sich die ÖVP an diese Beschlüsse nicht mehr erinnern kann, ist das bezeichnend genug. Noch aussagekräftiger ist aber, dass die ÖVP nach der Landtagswahl nur mehr mit dem Vorschlag von Ex-Landesrätin Resetar aufgefallen ist, die Spitäler in Kittsee, Oberpullendorf und Güssing ersatzlos zu schließen. Im Sinne der weiteren Modernisierung unseres guten Gesundheitsangebotes wäre es das Beste, wenn die Volkspartei von unseren Krankenhäusern die Finger lässt“, betont Hergovich, der auch das „polemische Doppelspiel“ des Oberwarter Bürgermeisters Rosner aufzeigt: „Rosner kritisiert vollmundig das angebliche Fehlen eines durchdachten Verkehrssystems, war aber in alle bisherigen Planungen eingebunden und sitzt auch im entsprechenden Planungsausschuss.“


Burgenland holt bei der Erfüllung der Quote auf

Das Burgenland erfüllt mit heutigem Tag zu 96% die Asyl-Quote und ist somit im Bundesländervergleich an vierter Stelle. Im Moment erfüllt nur ein einziges Bundesland die Quote zu 100%, und das ist Wien. Auch Niederösterreich ist bei der Erfüllung der Quote säumig, obwohl Traiskirchen in der Quote miteinberechnet wird. Aktuell werden im Burgenland rund 2.800 AsylwerberInnen in Quartieren untergebracht.

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Mag. Norbert Darabos, SPÖ

„Ich lege der ÖVP nahe, die Asyl-Statistiken genauer anzuschauen, dann würde ihnen vielleicht auffallen, dass christlich-soziale Länder wie Tirol und Salzburg die Quote auch nicht erfüllen“, so Landesrat Norbert Darabos.
„Wir sind täglich bemüht Quartiere zu schaffen und die Quote zu erfüllen. Ganz nach dem Motto „Für Menschlichkeit und Gesellschaftliche Akzeptanz“ arbeiten wir mit Hochdruck an konstruktiven Lösungen im Bereich der Asylpolitik.“
Im Burgenland ist es wichtig, im Einklang mit den Gemeinden möglichst auf kleine Einheiten bei der Unterbringung von Asylsuchenden zu setzen und eine verträgliche Relation zur Bevölkerungsgröße zu finden. Damit wird erst ein Zusammenleben möglich und die Akzeptanz seitens der Bevölkerung wahrscheinlicher.

Abschließend bemerkt Darabos, dass es genug ÖVP dominierte Gemeinden gibt, die keinen einzigen AsylwerberIn bis jetzt aufgenommen haben. „Das ist Pharisäerhaft“, fügt Darabos hinzu.

 

 

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