SPÖ: AK Förderungen, Projektförderung für Jugend, Forschung und Entwicklung

Eisenstadt, 10. 3. 2016 –

Wissen, wo es Unterstützung gibt 

Präsentation der Broschüre für Arbeitnehmerförderung

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AK-Vizepräsident Gerhard Michalitsch und Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos

Die burgenländische Arbeiterkammer hat in Zusammenarbeit mit der Sozialabteilung des Amtes der burgenländischen Landesregierung eine Broschüre erarbeitet, welche das breite Angebot an Förderungen zusammenfasst. Die Broschüre ist ein wichtiges Service für ArbeitnehmerInnen. Die Informationen bringen bares Geld.

Das Burgenland hat in den letzten Jahren eine dynamische Entwicklung und wirtschaftlichen Aufschwung erfahren. Die burgenländischen ArbeitnehmerInnen haben dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet. Vor allem im Sozialbereich hat sich einiges getan. Zahlreiche Förderungen und Zuschüsse wurden stark ausgeweitet. Mit der Arbeitnehmerförderung unterstützt das Land Burgenland die Burgenländerinnen und Burgenländer durch Qualifikationsförderung, Fahrtkostenzuschuss und Lehrlingsförderung. Diese Förderungen sind ein wichtiger Impuls für die ArbeitnehmerInnen, für die burgenländischen Lehrlinge und für den Arbeitsmarkt im Burgenland.
Im vergangenen Jahr 2015 wurden über 6.300 Anträge bearbeitet und mehr als 2,8 Mio. Euro an Arbeitnehmerförderung an burgenländische ArbeitnehmerInnen ausbezahlt. Auf Empfehlung des Arbeitnehmerförderungsbeirates hat die Landesregierung für das Jahr 2016 erneut eine Erhöhung der Arbeitnehmerförderung beschlossen.

„Das Land Burgenland stellt sich seiner sozialen Verantwortung und versucht den Bedürfnissen der Menschen entgegenzukommen – daher auch die jährlichen Anpassungen. Diese Förderungen sind ein wichtiger Impuls für die ArbeitnehmerInnen, für die burgenländischen Lehrlinge und für den Arbeitsmarkt im Burgenland“, stellt Soziallandesrat Norbert Darabos fest.
Die Broschüre soll einen kurzen und knappen Überblick über das Förderangebot im Burgenland geben, Hürden abbauen und die ArbeitnehmerInnen motivieren, die angebotene Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen.
„Leider wissen wir aus Erfahrung, dass gerade jene Menschen, die Anspruch hätten und die Unterstützung gut brauchen können, oft die größten Hemmungen haben um eine Förderung anzusuchen. Es ist immer eine Herausforderung die Fördermaßnahmen zu jenen Menschen zu bringen, für die sie gedacht sind und die Hürden möglichst gering zu halten“, sagt AK-Vizepräsident Gerhard Michalitsch. Daher setzt die Arbeiterkammer auf Information.

Service der AK
Als Ergänzung zu den AK-Info-Broschüren, der Zeitung und dem Internetportal stehen die Expertinnen und Experten der Arbeiterkammer den AK-Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite.


Neue Projektförderung für Jugend: Integration in den Gemeinden stärken

Eisenkopf: „Gemeindejugendreferenten und Jugendorganisationen können Projekte einreichen“

Das Landesjugendreferat bietet eine neue Förderschiene für Integrationsprojekte mit Jugendlichen an. „Die kulturelle Vielfalt bereichert unser Zusammenleben, unseren Alltag und unsere Gesellschaft, ist aber auch eine große Herausforderung. Eine erfolgreiche Integration findet vor allem auf kommunaler Ebene durch Aufbau sozialer Kontakte, Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und der Einbindung der Migranten bei Vereinen und Veranstaltungen statt. Wichtige Multiplikatoren sind dabei junge Menschen – dort will ich ansetzen“, so Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf. Gefördert werden von GemeindejugendreferentInnen und Jugendorganisationen organisierte Projekte mit dem Ziel, das Thema Integration zielführend und bedarfsorientiert aufzubereiten. Die Zielgruppe sind junge Menschen in den burgenländischen Gemeinden.

„Ich bin davon überzeugt, dass Integrationsprojekte auf kommunaler Ebene einen wertvollen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen und zur Förderung des interkulturellen Verständnisses leisten“, so Landesrätin Astrid Eisenkopf. Gefördert werden mit einem Maximalbetrag von 500 Euro beispielsweise Informationsveranstaltungen zum Thema Flüchtlinge oder in Ortschaften, in denen jugendliche Flüchtlinge untergebracht sind, gemeinsame Aktionen und Aktivitäten wie Sportveranstaltungen oder gemeinsame Ausflüge. Eingereicht werden können die Projekte beim Landesjugendreferat, Anträge und Informationen gibt es auf www.ljr.at


Kräftiger Schub für Forschung und Entwicklung im Burgenland

Wissensbasierte Wirtschaft soll qualifizierte Arbeitsplätze im Burgenland schaffen und den Weg  zur „smart region“ ebnen.

„Forschungsförderung“ war das Thema einer Klausurtagung heute, Donnerstag, in der St.

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v.l.: MMag. Dr. Gabriele Ambros, Vorsitzende des Rats für FTI Burgenland, LH Hans Niessl, LR MMag. Alexander Petschnig, Dr. Klaus Pseiner, GF Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft,

Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen. Über die Inhalte und Ziele informierten im Anschluss Landeshauptmann Hans Niessl und Wirtschaftslandesrat MMag. Alexander Petschnig in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Vorsitzenden des Rats für FTI Burgenland, MMag. Dr. Gabriele Ambros, und Dr. Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Forschung und Innovation sollen im Burgenland massiv ausgebaut, die wissensbasierte Wirtschaft gefördert, die Forschungsquote weiter kontinuierlich gesteigert und das Land zur „smart region“ werden. Dafür soll es mehr Mittel vom Land geben, aber auch der Anteil des Burgenlandes an den FFG-Förderungen erhöht werden.

„In den vergangenen Monaten wurde im Burgenland eine neue Ära im Bereich der wissensbasierten Wirtschaft eingeleitet“, betonte Niessl. Diese Entwicklung müsse nun verstärkt werden, „weil wir in Zukunft qualifizierte Arbeitsplätze ins Burgenland bringen, neue Arbeitsplätze schaffen wollen. Wir sind hier auf einem erfolgreichen Weg. Wir konnten die Forschungsquote von knapp 0,55 Prozent im Jahr 2002 schrittweise auf 0,75 Prozent und zuletzt auf 0,9 Prozent erhöhen. Das ist die höchste Steigerungsrate aller Bundesländer, aber das ist uns noch immer zu wenig, wir wollen noch besser werden“. Über die Richtung des Weges sei man sich mit dem Regierungspartner einig. Die Aufgaben der WIBUG, die in die Zuständigkeit von Landesrat Petschnig falle, und jene der Forschung seien im Hinblick auf eine koordinierte Vorgangsweise klar definiert worden. Dabei setze man auch auf die Erfahrung, das Wissen und das Netzwerk von Gabriele Ambros und Klaus Pseiner.

Angewandte Forschung, Digitalisierung und „Industrie 4.0“
Ein Ziel sei es, angewandte Forschung im Burgenland unter Einbindung der Wirtschaft zu etablieren. Niessl fordert dazu „eine Offensive, ein aktives Ansprechen der Wirtschaft, etwa durch Informationsveranstaltungen, um die Unternehmen zu motivieren, einen innovativen Weg zu gehen“. Die Fachhochschule und die Forschung Burgenland seien dabei wichtige Ansprechpartner für die Unternehmen. Schwerpunkte in der Umsetzung der FTI-Strategie seien auch die Digitalisierung und das Projekt „Industrie 4.0“.

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LR MMag. Alexander Petschnig, MMag. Dr. Gabriele Ambros, Vorsitzende des Rats für FTI Burgenland, LH Hans Niessl, Dr. Klaus Pseiner, GF Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Sonderprojekte für mehr Bundesgelder
Mit dem Bund sollen Sonderprojekte kreiert werden, um zusätzliche Gelder vom Bund für die Forschung und für Investitionen zu lukrieren, die der Wirtschaft und der Schaffung neuer Arbeitsplätze zugutekommen sollen. Schwerpunkte sollen auch im Bereich der „smart region“ gesetzt werden, das funktioniere nur mit Innovation. „Innovative Unternehmen weisen den 2,5-fachen Beschäftigungseffekt gegenüber nicht-innovativen Betrieben auf“, so Niessl. Innovative Technologien und Projekte sollen deshalb verstärkt gefördert werden.

FFG-Förderanteile erhöhen
1,3 % beträgt der Anteil des Burgenlandes an den Fördermitteln der FFG. Interessant sei, so Petschnig, „dass knapp 75 Prozent der Mittel im Bereich Forschung im Burgenland von den Unternehmen abgeholt werden. Das heißt, die angewandte Forschung spielt hier eine große Rolle. Das ist eine Stärke, die wir weiter forcieren wollen“. Die wissensbasierte Wirtschaft schaffe nicht nur mehr Arbeitsplätze, sondern auch mehr Wertschöpfung, und damit mehr Wohlstand. Unterschiedlichste Projekte seien bereits vorgestellt  worden, von Start-up-Initiativen bis zu Initiativen im Online- und Internetbereich bis zu neuen, in Entwicklung befindlichen Programmen. Die WIBUG solle so aufgestellt werden, dass sie Unternehmen zu innovativer Tätigkeit anhalten könne und an Forschungsgelder heranführe. Es gelte, „auszuschwärmen, Partner, Konsortien, auch unter Einbindung anderer Stakeholder wie der Fachhochschule, der FTI, zu finden, um Projekte zu entwickeln und zu fördern und damit die Forschungsquote anzuheben“.  

Innovations- und Forschungsbasis muss verbreitert werden
Seitens der FFG verstehe man unter Forschungsförderung „Investitionen der öffentlichen Hand in aussichtsreiche Forschungs- und Innovationsprojekte, die am Ende des Tages Wirkung erzielen sollen“, führte FFG-Geschäftsführer Pseiner aus. Dazu zählten nicht nur positive betriebswirtschaftliche, sondern auch volkswirtschaftliche, vor allem arbeitsmarktpolitisch relevante Effekte. „Im Burgenland heißt das neue, hochwertige Jobs“. 2015 habe die FFG knapp 6 Mio. Euro Förderungen in burgenländische  Forschungs- und Entwicklungsprojekt investiert. 52 Partner, die meisten davon aus Unternehmen, seien in den Genuss der Mittel gekommen, wobei die Förderquote bei knapp 40 % gelegen sei. Unternehmen bekämen FFG-Förderungen nicht zugeteilt, man müsse sie sich erarbeiten. „Das ist ein Wettbewerb der besten Forscher in Österreich. In diesem Rahmen war das Burgenland vorne an der Spitze mit dabei“, so Pseiner. Die Forschungsthemen seien vornehmlich im Bereich der Energieeffizienz, Umwelttechnologien, Informations- und Kommunikationstechnologien und zum Teil im Bereich Mobilität angesiedelt gewesen. Diese Strömung gelte es mitzunehmen. „Die Innovations- und Forschungsbasis muss noch breiter werden, dazu müssen wir die bestehenden Akteure stärken und neue dazuholen“. Die FFG unterstütze den Weg der Landesregierung, die klare Impulse setze, und werde dabei ein verlässlicher Partner des Landes sein.

 

 

 

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