Bauernmärkte im Burgenland, Landesweinbautag 2016

Eisenstadt, 10. 3. 2016 –

Unsere Bauernmärkte sind an Qualität und Vielfalt nicht zu übertreffen

lwk

Bauernmarkt Neusiedl/See

Am Freitag, dem 18. März 2016, beginnt der Bauernmarkt von Neusiedl am See die neue Saison

„Bei den burgenländischen Bauernmärkten kann man hauptsächlich regionale und biologische Lebensmittel von heimischen bäuerlichen Betrieben kaufen. Neben Köstlichkeiten wie Bauernbrot, Mehlspeisen, Nudeln, Speck, Selchfleisch, Rohschinken, Würste, Käse, Topfen, Eier, Honig, kaltgepresste Öle, Marmeladen, Säfte, erlesene Weine, Edelbrände und Liköre gibt es auch je nach Saison verschiedene Obst- und Gemüsearten. Das Angebot unserer bäuerlichen Direktvermarkter ist erstklassig und kann sich wirklich sehen lassen“, sagt der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Franz Stefan Hautzinger, anlässlich der bevorstehenden Bauernmarkt-Eröffnung 2016 am Freitag, dem 18. März, in Neusiedl am See. Der Neusiedler Bauernmarkt findet – bis November – jeden Freitag von 9.30 bis 13.30 Uhr am Hauptplatz statt.

 

Liste der Burgenländischen Bauernmärkte:

 

Neusiedl am See (Hauptplatz vor dem Rathaus):

Jeden Freitag von 9.30 bis 13.30 Uhr (März bis November) /

Kontakt: Eva Ulram, Landw. Bezirksreferat Neusiedl/See, Tel. 02167/2551


Die Leithabergler: Bauernmärkte abwechselnd in Hornstein, Müllendorf, Neufeld, Zillingtal, Großhöflein / Kontakt: Petra Sonderer, Tel. 0664/4351694 oder 02689/3447


Eisenstadt – Wochenmarkt (Fußgängerzone): Freitag 7.00 bis 12.00 Uhr


Bauernmarkt im Einkaufszentrum Eisenstadt (EZE): Mittwoch 8.00 bis 12.30 Uhr


Markthalle Kulinarium Burgenland (Stallungen gegenüber Schloss Esterhàzy):

Jeden Samstag, 8.30 bis 12.30 Uhr / Kontakt: Andrea Klampfer, Tel.: 02682/63004/211


Mattersburg (Veranstaltungsplatz/Zentrum):

Jeden Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr / Kontakt: Elisabeth Bauer, Tel. 0669/12385509


Kobersdorf (Kaiserpark beim Gemeindeamt):

Jeden ersten Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00 Uhr (Mai bis Oktober)


Pinkafeld (Hauptplatz):

Jeden Freitag von 13.00 bis 17.00 Uhr / Kontakt: Juliana Szabo, Tel. 03352/32773


Oberwart – Wochenmarkt (Kulturpark):

Jeden Mittwoch von 8.00 bis 12.00 Uhr / Kontakt: Juliana Szabo, Tel. 03352/32773


Oberwart (Kulturpark):

Jeden Samstag von 7.00 bis 11.30 Uhr / Kontakt: Waltraud Kedl, Tel. 0664/4259998


Güssing (Marktplatz):

Jeden Freitag von 9.30 bis 12.30 Uhr / Kontakt: Tel. 03324/6269


Jennersdorf (Im ehemaligen Tourismusbüro – neben dem BILLA-Markt):

Jeden Freitag von 12.30 bis 17.00 Uhr und Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr

Kontakt: Helene Markus, Tel. 0664/4886372

 

Präsident Hautzinger unterstreicht, dass die bäuerlichen Produkte ein hohes Qualitätsniveau aufweisen. Die heimischen Direktvermarkter halten sich streng an anerkannte Hygienekonzepte und lassen ihre Produkte auch immer wieder bei diversen Prämierungen bewerten. Jedes Jahr erzielen burgenländische Betriebe bei Landes- und Bundesprämierungen sehr gute Erfolge, oft sogar Siegerplätze. Präsident Hautzinger ladet alle KonsumentInnen dazu ein, bei burgenländischen Bauernmärkten – aber auch in Bauern- und Hofläden – einzukaufen.

 

Siehe dazu auch – www.gutesvombauernhof.at


Landesweinbautag 2016 in Donnerskirchen

lwk

v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Josef Glatt, Österr. Weinbaupräsident NR Johannes Schmuckenschlager, Bgld. Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld, Österr. Weinkönigin Katharina I., BM a.D. NR Dipl.-Ing. Niki Berlakovich, GF Ing. Verena Klöckl, Kammerrat Ing. Stefan Kast BA, LAbg. Günter Kovacs, Klubomann LAbg. Mag. Christian Sagartz und LAbg. Karin Stampfl

Eine starke Marke

Das Burgenland hat eine enorme Vielfalt an Weinstilen, die zur internationalen Weltspitze zählen. Diese unvergleichliche Diversität spiegelt sich auch in den Lagen der Winzer wider. Die große Bandbreite der Weine, die die burgenländischen Winzer hervorbringen ist beeindruckend und bildet die Basis für die ausgezeichnete Stellung in der Weinwirtschaft. Am Mittwoch, den 9. März 2016, fand in der Genussakademie Burgenland in Donnerskirchen der gut besuchte Weinbautag des Burgenländischen Weinbauverbandes statt.

BM a.D. Nationalrat Dipl.-Ing. Niki Berlakovich, Österr. Weinbaupräsident Nationalrat Johannes Schmuckenschlager, LAbg. Günter Kovacs, LAbg. Karin Stampfl und Kammerrat Ing. Stefan Kast BA überbrachten ihre Grußworte, in denen sie das enorme Potential und die hervorragende Qualität der burgenländischen Weine betonten. Unter den Ehrengästen befanden sich u.a. Klubobmann LAbg. Mag. Christian Sagartz, Altlandesrat Ök.-Rat Paul Rittsteuer, Kammerdirektor Prof. Dipl.-Ing. Otto Prieler, Gremialvorsteher Komm.-Rat Helmuth Renner und Mag. Jürgen Rathmanner von der Wirtschaftskammer Burgenland, Min.-Rat Dr. Christian Jaborek vom Landwirtschaftsministerium, Mag. Thomas Izmenyi vom Amt der Bgld. Landesregierung, GF Dipl.-Ing. Josef Glatt von der Landwirtschaftskammer Österreich bzw. von Österr. Weinbauverband, HR Dr. Walter Flack vom Bundesamt für Weinbau, die Österr. Weinkönigin Katharina I. sowie die Kammerräte Silvia Toth, Ök.-Rat Matthias Allacher und Georg Menitz. Der Burgenländische Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld forderte zu Maßnahmen auf, die von einer Überregulierung in den Weinbaubetrieben zu einer Deregulierung führen sollen. Weiters wies er darauf hin, dass die Weinbauflächen im Burgenland stetig weniger werden. Um weiterhin qualitativ hochwertige burgenländische Weine in ausreichender Menge anbieten zu können, müsse Ursachenforschung betrieben werden, um mittels geeigneten Vorgehensweisen den Verlust der Weinbauflächen im Burgenland zu unterbinden.

Im Anschluss daran berichtete der Geschäftsführer der Wein Burgenland, Ing. Christian Zechmeister MA über die neuesten Projekte der Wein Burgenland, welche die burgenländischen WinzerInnen beim Absatz ihrer Weine unterstützen sollen und leitete somit zum nachfolgenden Vortrag von Brand Consultant Benedikt Streb vom Unternehmen Brand Trust GmbH – Markenberatung über. Herr Streb erklärte in anschaulichen Beispielen u. a.  wie wichtig es ist, sein betriebseigenes Alleinstellungsmerkmal zu kennen um nicht austauschbar zu sein und somit mittels seiner Marke höhere Preise zu erzielen. Den Abschluss der Vortragsrunde machte Ing. Dipl.-Ing. Lukas Unger, BSc vom Unternehmen Skyability, der eine Drohne mitbrachte und ausführte, warum die Drohnen zukünftig als Alternative zu den bisherigen Stareabwehr-Methoden interessant sind. Abschließend wurde der Österreichischen Weinkönigin Katharina I. vom Präsidenten Liegenfeld ein Blumenstraß überreicht. Beim gemeinsamen Mittagessen konnte man sich mit den Vortragenden und auch untereinander austauschen, wodurch der Weinbautag einen gemütlichen Ausklang finden konnte.

Menge und Qualität bestens: Im Zuge der Weinernte 2015 konnte etwas mehr Menge an Trauben eingebracht werden, als 2014, wo aufgrund der Witterung etwas weniger geerntet wurde. Die Qualität des Jahrgangs ist eine hervorragende. Man könnte fast meinen der Wettergott wollte die Winzer für den Aufwand im Vorjahr entschädigen. Der Jahrgang 2015 trägt wesentlich dazu bei, dass eine internationale Wettbewerbsfähigkeit der Burgenländischen Weine weiterhin gegeben ist. Wein aus dem Burgenland ist mittlerweile ein wichtiges Exportgut und steht heute weltweit in den Regalen. Damit ist der Wein ein bedeutender Wirtschaftsfaktor – und nicht zuletzt ein wichtiger Werbebotschafter für das Burgenland.

Weiterbildung als zentraler Baustein für den Erfolg: Die Erfolge des burgenländischen Weinbaues begründen sich in der Tatsache, dass die Weinbauern eine sehr gute schulische Fachausbildung haben. So zählt die Weinbauschule des Landes Burgenland in Eisenstadt zu den besten Fachschulen Österreichs. Darüber hinaus gibt es ein breites Weiterbildungsangebot für die WinzerInnen. Die Fortbildungsveranstaltungen der Burgenländischen Landwirtschaftskammer bzw. des Ländlichen Fortbildungsinstitutes (LFI) am Weinsektor werden sehr gut angenommen, was auch zur Folge hat, dass jedes Jahr immer mehr junge Weinbäuerinnen und Weinbauern eine Weinbau-/KellermeisterInnenausbildung absolvieren.

Nachhaltigkeit und Investitionen: Zusätzlich modernisieren die WinzerInnen kontinuierlich ihre Betriebe die durch Investitionsförderungen von EU, Bund und Land unterstützt werden. Auch die nachhaltige Produktion rückt stärker in den Fokus.

 

 

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