Ende der Wartezeiten für MR-Untersuchungen im Burgenland

Eisenstadt, 9. 3. 2016 –

Wirtschaftskammer und Ärztekammer Burgenland begrüßen ausdrücklich den Schritt von Krages, BGKK und Land Burgenland, eine Verbesserung der Patientenversorgung bei MR-Untersuchungen herbeizuführen, befürchten allerdings eine Wettbewerbsverzerrung zulasten der privaten Anbieter.

Die Burgenländische Gebietskrankenkasse (BGKK) kommt endlich den jahrelangen Forderungen der Wirtschaftskammer und Ärztekammer nach, für diagnostische Leistungen auch Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Untersuchungen im Krankenhaus Oberwart auch abends und am Samstag angeboten werden und keiner Limitierung und Deckelung unterliegen.

„So wichtig und begrüßenswert die nun gewählte Vorgangsweise der BGKK ist, stellt sie eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber dem niedergelassenen Bereich dar. Es muss auch hier möglich sein, die Patienten so wie im Krankenhaus Oberwart zeitnahe zu untersuchen,“ heißt es in einer Stellungnahme der Fachgruppe der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer Burgenland.

Alle Beteiligten dokumentieren, dass es wichtig und notwendig ist, für schonende MR-Diagnostik Finanzmittel bereitzustellen, um den Patienten rasch und effektiv zu einer Diagnose und Therapie zu verhelfen.

Die Verkürzung der Wartezeiten ist für das Wohl der Patienten unabdingbar notwendig. Die Ursache der Wartezeiten ist die Einführung einer institutsbezogenen Deckelsumme im Jahr 2010, die weder auf die Bedürfnisse der Patienten noch auf den medizinischen Fortschritt Rücksicht nimmt.

Wirtschaftskammer und Ärztekammer fordern daher die BGKK auf, die Blockade gegen eine Aufhebung des Deckels zu beenden und dadurch auch dem niedergelassenen Bereich Chancengleichheit einzuräumen und endlich diesen unerträglichen Zustand im Sinne einer optimalen Patientenversorgung zu beenden.

 

 

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