9. 3. 2016 – Polizei News

Burgenland, 9. 3. 2016 –

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Ein Verletzter bei Verkehrsunfall

Ein 64-jähriger Mann aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung wurde gestern bei einem Verkehrsunfall in Müllendorf, Bezirk Eisenstadt-Umgebung, unbestimmten Grades verletzt und mit dem Notarztwagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Lenker war alkoholisiert.

Der Mann fuhr mit einem Microcar um 18:20 Uhr auf der Hauptstraße in Richtung Lenaugasse. Aus bisher unbekannter Ursache stieß er gegen einen am rechten Fahrbahnrand abgestellten PKW und schob diesen ca. sieben Meter in seine Fahrtrichtung. Danach überschlug sich der alkoholisierte Lenker mit seinem Microcar und blieb auf dem Dach liegen. Das beschädigte Fahrzeug wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Müllendorf geborgen.


Zwei Schlepper in die Justizanstalt eingeliefert

Wie am 8. März 2016 berichtet, wurden im Gemeindegebiet von Nickelsdorf, Bezirk Neusiedl am See, zwei Männer aus Pakistan (31 und 33 Jahre alt) wegen Verdachts der Schlepperei festgenommen. Bei den Vernehmungen stellte sich heraus, dass die vier geschleppten Pakistani von einem Flüchtlingslager in Györ, Ungarn, abgeholt wurden und nach Wien gebracht werden sollten. Wie viel Geld dafür bezahlt wurde, ist nicht bekannt. Beim 31-jährigen Verdächtigen, der als Lenker fungiert, wurde ein gefälschter italienischer Führerschein sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft wurde in Kenntnis gesetzt und ordnete die Einlieferung in die Justizanstalt an.


Schlepper festgenommen

Gestern Abend nahmen Beamte der Polizei Nickelsdorf einen serbischen Staatsangehörigen fest, der im Verdacht steht, drei Pakistani in das Bundesgebiet geschleppt zu haben. Der 33-jährige Serbe lenkte seinen PKW auf der Autobahn A4 Richtung Wien, wurde von den Beamten angehalten und kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich drei Männer aus Pakistan, die keinerlei Ausweisdokumente vorweisen konnten. Sie wurden nach den Bestimmungen des Fremdenpolizeigesetzes festgenommen und in das Competence Center Eisenstadt verbracht. Der Schlepper hätte nach eigenen Angaben 600 Euro für die Fahrt bekommen sollen. Die Staatsanwaltschaft verfügte die Einlieferung in die Justizanstalt.


Festnahme nach Haftbefehl

Eine 61-jährige Ungarin, die im Verdacht steht an mehreren Einbrüchen und Einschleichdiebstählen beteiligt gewesen zu sein, wurde gestern in Spielfeld, Bezirk Leibnitz, Steiermark, festgenommen. Die 61-Jährige ist verdächtig, im Jahr 2014 mehrere dieser Delikte im Bezirk Jennersdorf begangen zu haben. Unter Verdacht stehen auch drei Familienmitglieder, die nach wie vor flüchtig sind. Beamte der Polizei Jennersdorf erwirkten 2014 für die 61-Jährige und ihre drei Familienangehörigen Haftbefehle. Die weitere Amtshandlung wurde von Polizisten der Polizeiinspektionen Oberwart und Jennersdorf übernommen und weitere Ermittlungen werden dort geführt. Die Staatsanwaltschaft verfügte die Einlieferung in die Justizanstalt.


PKW Diebstahl im Bezirk Mattersburg

In der Nacht von 8. auf 9. März 2016 wurde in Marz, Bezirk Mattersburg ein PKW gestohlen. Das Auto war versperrt auf einer öffentlichen Straße geparkt.


Raser auf der S31

Am 8. März 2016 um die Mittagszeit, war auf der S31 im Gemeindegebiet von Weppersdorf, ein PKW mit 208km/h unterwegs. Bei dem Lenker handelt es sich um einen 50-jährigen Mann aus dem Bezirk Oberpullendorf. Die erlaubte Geschwindigkeit wurde um 108km/h überschritten. Der Lenker überholte eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung Burgenland, er konnte auf Höhe Weppersdorf angehalten werden. Die Anzeige wurde erstattet, ein Führerscheinentzugsverfahren wurde eingeleitet.


Erneut Dämmerungseinbrüche im Bezirk Oberwart

Am Abend des 7. März 2016 ereigneten sich im Bezirk Oberwart erneut zwei Dämmerungseinbrüche. Zwischen 18:00 Und 19:30 Uhr drangen Unbekannte in Wolfau und Markt Allhau gewaltsam in ein Einfamilienhaus ein. In beiden Fällen entkamen die Verdächtigen ohne Diebesgut, wobei sie in einem Fall gestört worden sein dürften. Aufgrund des Anstiegs dieser Einbruchsvorgangsweise bittet die Polizei die Bevölkerung erneut um Mithilfe. Verdächtige Wahrnehmungen, wie zum Beispiel Fahrzeuge und Personen, die nicht in das gewohnte Ortsbild passen, sollten umgehend der Polizei (Notruf 133) oder der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden.


Einbruchsdiebstahl im Bezirk Jennersdorf

In der Nacht zum 9. März 2016 wurde in einem Café in Rudersdorf, Bezirk Jennersdorf eingebrochen. Der Täter ist mit Gewalt in das Lokal eingedrungen und hat Zigaretten sowie Lebensmittel gestohlen.


Waffenfund in Breitenbrunn

In Breitenbrunn, Bezirk Eisenstadt-Umgebung, wurden in einem unbewohnten Haus, 13 zum überwiegenden Teil nicht mehr funktionstüchtige Langwaffen, sowie 200 Schuss Munition, gefunden. Auf einem Ofen bzw. auf einem Kasten befanden sich noch eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg sowie ein Sprengkopf aus dem Ersten Weltkrieg. Beide Relikte sind nicht mehr funktionstüchtig.

Das Haus ist seit ca. zehn Jahren unbewohnt. Am 4.3.2016 begann ein Mann mit Räumungsarbeiten und fand sieben Langwaffen samt 200 Schuss Munition. Als er tags darauf neuerlich die Räumlichkeiten betrat, sah er auf dem Ofen die dort frei und gut sichtbar abgestellte Handgranate. Da er zum einen für diese Waffen keine Verwendung hatte und zum anderen nicht wusste, ob die Handgranate noch funktionstüchtig ist, brachte er die Gewehre zur Polizeiinspektion nach Purbach. Die Handgranate rührte er nicht an.

Beamte der Polizeiinspektion Purbach durchsuchten am 8.3.2016 das Objekt samt den Räumlichkeiten, sahen auf einem Kasten einen Sprengkörper und fanden noch weitere sechs Langwaffen. Diese brachten sie ebenfalls zur Dienststelle.

Bei den Waffen, die zwar seit einigen Jahren nach dem Waffengesetz registriert sein müssen, zu deren Besitz jedoch keine waffenrechtlichen Urkunden erforderlich sind, handelt es sich um folgende Fabrikate:

Ferlacher Doppelflinte, Schrotflinte, Flobert, BARBARA SPAIN, NOH, Rucz, Slavia (Luftdruckgewehr), Repetiergewehr (Winchester), Bockbüchsflinte, Karabiner, etc. Von den sichergestellten Gewehren sind nach einer ersten Besichtigung nur zwei Stück noch funktionstüchtig. Die Handgranate sowie der Sprengkopf wurden heute von Entminungsdienst abgeholt.

Da in den letzten Wochen immer wieder Kriegsrelikte gefunden wurden, werden die Medien ersucht, die Bevölkerung dahingehend zu sensibilisieren, dass es sich dabei um äußerst gefährliche Waffen handeln kann. Der Finder soll auf keinen Fall die Geschoße berühren. Wir ersuchen, den Fundort abzusichern und die nächste Polizeiinspektion zu verständigen.

 

 

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