ÖVP: Vereine, 90. Geburtstag

Eisenstadt, 8. 3. 2016 –

Wir machen Druck

övp

Landesparteiobmann Thomas Steiner, Landesgeschäftsführer Christoph Wolf und Rettet die Vereinsfeste-Initiator Sascha Krikler

Mehr Unterstützung für unsere Vereine!

Startschuss der Gemeinderesolution zur Rettung der Vereine

Die Volkspartei Burgenland ist nicht nur im eigenen Bundesland, sondern in ganz Österreich die treibende politische Kraft im Kampf um unsere Vereine und damit um eine lebendige Dorfkultur. Schon von Beginn an unterstützt die Volkspartei die Bürgerinitiative „Rettet die Vereinsfeste“, deren Petition bislang von 7.404 Menschen unterzeichnet wurde. Gemeinsam möchte man als nächsten Schritt nun eine entsprechende Resolution zur Rettung der Vereine in den Gemeinden vorantreiben, um den Druck auf die österreichische Bundesregierung zu erhöhen.

Steiner: „Grundstein für eine funktionierende Dorfgemeinschaft muss erhalten bleiben“

Die ÖVP stellt 79 Bürgermeister sowie 82 Vizebürgermeister der 171 burgenländischen Gemeinden, in denen rund 5.000 Vereine mit ihren rund 100.000 Ehrenamtlichen beheimatet sind. „Das Zusammenwirken der Gemeinden mit ihren Vereinen ist der Grundstein für eine funktionierende Dorfgemeinschaft. Die Volkspartei hat die Bürgerinitiative ‚Rettet die Vereinsfeste‘ im Kampf um die dringend erforderlichen vereinsfreundlicheren Regelungen daher von Beginn an unterstützt“, hält Landesparteiobmann Thomas Steiner fest.

Als nächsten Schritt bringt die Volkspartei als Bürgermeisterpartei nun eine „Resolution zur Rettung der Vereine“ in den Gemeinderäten ein, welche von rund 1.500 Gemeinderäten getragen wird. Damit soll der Druck auf die Bundesregierung erhöht werden. „Schon im Vorjahr hat die Volkspartei Burgenland konkrete Lösungsvorschläge ausgearbeitet und sich immer wieder auch auf Bundesebene verstärkt für die notwendige Gesetzesänderung eingesetzt. Darüber hinaus rüsten wir unsere Parteifunktionäre regelmäßig mit Neuigkeiten zu diesem brennenden Thema aus, damit diese wiederum ihre Vereine mit den wichtigsten Infos versorgen können“, erklärt Steiner. Mit diesen Maßnahmen bauen wir unsere Vorreiterrolle im Ringen um die Stärkung der Rechte unserer Vereine in Österreich weiter aus.

 

Wolf: „Registrierkassenpflicht ist der nächste harte Schlag gegen das Ehrenamt“

„Als ob die komplexe Gesetzeslage für Vereine mit ihren zahlreichen Barrieren nicht genug wäre, folgt mit der Registrierkassenpflicht der nächste harte Schlag gegen das Ehrenamt“, kritisiert Landesgeschäftsführer Christoph Wolf. Auf Bundesebene laufen auf Initiative der Volkspartei Burgenland bereits intensive Gespräche hinsichtlich einer Abänderung der unzumutbaren Regelungen für Vereine. „Leider hat sich auf Regierungsebene die Erkenntnis über die Dringlichkeit dieser Angelegenheit noch nicht durchgesetzt, weshalb wir jetzt den Druck verstärken werden.

Die Resolution ist eine Möglichkeit für unsere Gemeinden, dem Hilfeschrei der Vereinsfunktionäre Nachdruck zu verleihen“, so Wolf. Diese richtet sich an Bundeskanzler Faymann, Finanzminister Schelling, Wirtschaftsminister Mitterlehner, Sportminister Doskozil, Sozialminister Stöger, Justizminister Brandstetter und Innenministerin Mikl-Leitner, die darin aufgefordert werden, dringend zu handeln. „Die Tatsache, dass sieben Regierungsmitglieder von der Situation betroffen sind, zeigt die Komplexität der Lage deutlich auf. Es kann nicht sein, dass jeder Verein einen Juristen braucht, um seine Arbeit ordnungsgemäß durchführen zu können – vor allem dann, wenn es nicht um Gewinnstreben geht, sondern um die Allgemeinheit und das Gemeinwohl. Wir brauchen daher dringend eine übersichtliche Vereinfachung der Regelungen, bevor sich die Lage weiter verschlimmert“, gibt Wolf zu bedenken.

 

Krikler: „Vereine-Resolution soll ein Burgenländischer Exportschlager werden“

„Die Bedenken und Sorgen der Vereinsfunktionäre hinsichtlich der ausgearteten Bürokratisierung und Überregulierung müssen endlich ernst genommen werden. Wir sind gerade dabei, ein verstärktes Problembewusstsein über die Grenzen des Burgenlandes hinaus zu schaffen. Die Vereine-Resolution soll deshalb auch als burgenländischer Exportschlager in den anderen Bundesländern sowie in diversen Bundesorganisationen verstärkt Anklang finden und ein Weckruf für die Bundesregierung sein“, erörtert Sascha Krikler, der Initiator von „Rettet die Vereinsfeste“.

Neben den Vereinen sagen jetzt auch vermehrt Wein- und Obstbauern ihre Feste ab. Dadurch entsteht ein enormer wirtschaftlicher Schaden für die ländlichen Regionen, welcher vor allem den Mittelstand und die Zivilgesellschaft trifft. Statt Registrierkassen sollen bei Vereinsfesten etwa Pauschalabgaben zur Geltung kommen. Seit Beginn der Diskussion rund um die Registrierkassen werden sich auch in den anderen Bundesländern immer mehr über die schwierige rechtliche Lage bewusst. „Die praxisferne Politik der Bundesregierung gegenüber den zahlreichen Vereinsfunktionären ist verantwortungslos und beschädigt den gesamten ländlichen Raum. Es ist uns absolut unverständlich, warum ehrenamtliche Vereinsfunktionäre derart belastet werden und ihnen zugemutet wird, einen jeden Kaugummi zu registrieren. Viele verlieren aufgrund der schwierigen Lage die Motivation. Kein Wunder, dass immer mehr ans Aufhören denken und es immer schwieriger wird, ehrenamtliche Vereinsfunktionäre zu finden“, kritisiert Krikler. Umso wichtiger sei eine schnelle, sachbezogene und vor allem praxisnahe Lösung, fernab jeglicher Parteipolitik.

Hier können Sie die Resolution herunterladen


90. Geburtstag LT-Präs. a.D. ÖkR Johann Erhardt – ÖVP gratulierte

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Bürgermeister Markus Landauer, LR a.D. Karl Kaplan, BM a.D. NR und Bezirksparteiobmann Nikolaus Berlakovich, LT-Präs. a.D. Johann Erhardt mit Gattin Anna, LAbg. a.D. Werner Gradwohl

Raiding.- Kürzlich feierte LT-Präs. a. D. ÖkR Johann Erhardt aus Raiding mit einer Reihe von ehemaligen Weggefährten aus der Politik seinen 90. Geburtstag. Anlässlich des Geburtstages wurde Johann Ehrhardt im Namen der Dr. Lorenz Karall Stiftung von BM a.D. NR Niki Berlakovich zum Ehrenmitglied ernannt.

Erhardt war vor seiner politischen Karriere Dekanatsführers, Diözesanführer der Katholischen Landjugend im Burgenland und Diözesanführer der Katholischen Männerbewegung.

Zwischen 1956 und 1975 war er Bezirksparteiobmann der ÖVP-Oberpullendorf. Zudem war er vom 1. November 1960 bis zum 31. Dezember 1968 ÖVP-Landesparteisekretär. Weiters vertrat Erhardt die ÖVP zwischen dem 11. Juni 1956 und dem 27. Oktober 1977 durchgehend im Burgenländischen Landtag, wobei er von 1961 bis zum 1964 3. Präsident des Landtags war. Im Anschluss war er vom 17. April 1964 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Landtag 2. Landtagspräsident.

Erhardt wirkte neben seinem Mandat von 1960 bis 1966 auch als Präsident des Zivilschutzverbandes Burgenland und war von 1963 bis 1968 Kammerrat der Burgenländischen Landwirtschaftskammer. Nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag fungierte er von 1977 bis 1993 als Landesobmann des Burgenländischen Seniorenbundes und war zudem von 1987 bis 1989 Bundesobmann-Stellvertreter des Seniorenbundes. Des Weiteren war er von 1968 bis 1991 Obmann-Stellvertreter und danach bis 1996 Obmann des Franz-Liszt-Vereins Raiding.

 

 

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