RFJ Burgenland in Sachen Vereinsfeste

Eisenstadt, 4. 3. 2016 –

 Der Landesobmann der JVP, Patrik Fazekas, spricht von einem „Zick-Zack-Kurs“ des RFJ Burgenland in Sachen Vereinsfeste.

„Der RFJ Burgenland steht seit Beginn hinter der Initiative ‚Rettet die Vereinsfeste‘, wir haben uns klar positioniert. Mit der Forderung nach einem Vereinsanwalt arbeiten wir lösungsorientiert. Wenn der Herr Kollege Fazekas letzte Woche von einem ‚Zick-Zack-Kurs‘ spricht, dürfte er seine eigenen Fehler aufdecken“, so der Generalsekretär des RFJ Burgenland, Konstantin Langhans. „Einerseits spricht die JVP davon, das Thema solle überparteilich bleiben, andererseits wird gezielt versucht, die Forderung nach einem Vereinsanwalt, die der RFJ seit Wochen äußert, als Idee der JVP zu verkaufen. Aus dem Leid Ehrenamtlicher politischen Profit zu schlagen, zeigt, wie die JVP wirklich tickt.“

Wirte und Vereine gehen Hand in Hand, heißt es seitens des RFJ. „Natürlich kann es nicht sein, dass Jugendparteien Feste veranstalten, bei denen sie einen hohen Gewinn erzielen und damit auf Urlaub fliegen“, so Langhans. Viel mehr gehe es darum, Dorf- und Sportvereine zu stärken. Hier gelte es, die Gemeinschaft zu stärken. „Die meisten Bälle und Feste, wie zum Beispiel Weihnachtsfeiern, finden bei dem Wirten vor Ort statt. Getränke und Speisen bei Veranstaltungen kommen von Lieferanten aus der Region. Man darf Vereine und Wirte nicht gegeneinander ausspielen. Selbstverständlich profitieren auch die Lokale von den Vereinsfesten“, argumentiert Langhans.

Der RFJ Burgenland betont nochmals, dass es einer klaren gesetzlichen Regelung bedarf. „Ein Vereinsanwalt, der die Gesetze kennt, soll die Vereine unterstützen und ein Sprachrohr zwischen Vereinen, Gastronomen, so wie den Gesetzgebern sein.“

 

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