17. Benefiz Modenschau in Pamhagen, Warnung Betrugsversuch, Schadensbegutachter, Registriekassen, Nein zur Mega-Maut

Eisenstadt, 3. 3. 2016 –

11 Mode-Unternehmen aus dem Nordburgenland laden am Sonntag,  13. März 2016 zum Benefiz-Mode-Event, in die Vila Vita Pannonia.

Am 13. März zeigen die burgenländischen Mode- und Kleidermacher ab 15 Uhr ihre aktuellsten Kollektionen für Sie und Ihn. Bereits zum 17. Mal findet heuer in der Seewinkelhalle der Vila Vita Pannonia die Präsentation verschiedenster Mode-Trends statt.

Den ganzen Nachmittag über erwartet die Gäste des Events eine tolle Modenschau. Angesagte Accessoires für jeden Anlass, die neuesten Schuh-Trends sowie aktuelle Kreationen in Sachen Brillen und Frisuren, werden von burgenländischen Top-Mode-Unternehmen vorgestellt. Diese zeigen den modeinteressierten Besuchern Qualität, Kompetenz und Kundenservice, die immer im Trend liegen.

Der Reinerlös der Benefiz-Modenschau 2016 kommt den Wohngemeinschaften von RETTET DAS KIND im Nordburgenland zugute.


Warnung: Betrugsversuch Office Max

Derzeit sind die Unternehmer wieder im Visier von Betrügern. Die Wirtschaftskammer Burgenland warnt vor Angeboten der Firma Office Max Online.

Burgenländische Unternehmer bekommen derzeit Angebote der Firma Office Max Online mit einer Zahlungsaufforderung. Verrechnet wird ein Business Package im Wert von 595 Euro, das aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Das Unternehmen ist in Montenegro ansässig und tritt mit den Unternehmern schriftlich in Kontakt.

Lassen Sie sich durch derartige Angebot nicht verunsichern! Da es sich eindeutig um eine Betrugsmasche handelt, rät die Wirtschaftskammer Burgenland auf die Schreiben nicht zu reagieren, keinesfalls zu bezahlen und auch den Link nicht abzurufen!


Bestens ausgebildete Schadensbegutachter

 

Sechs Teilnehmer haben die Ausbildung zum zertifizierten Schadensbegutachter im WIFI Eisenstadt kürzlich erfolgreich abgeschlossen.

wko

Florian Grill, Friedrich Haas, Christopher Kaiser, Wolfgang Lechner, Christian Posch und Siegfried Tallian

Die Ausbildung zum Schadensbegutachter wird vom WIFI Burgenland in Eisenstadt angeboten. Sie umfasst das ganze Spektrum, das zur Gutachtenerstellung benötigt wird, vom Kalkulieren eines klassischen kleinen Unfallschadens über die Kalkulation an Lastkraftwagen und Sondermaschinen bis zum Erkennen vom Versicherungsmissbrauch.

Alle sechs Teilnehmer der Ausbildung im WIFI in Eisenstadt – Florian Grill, Friedrich Haas, Christopher Kaiser, Wolfgang Lechner, Christian Posch und Siegfried Tallian – haben die Abschlussprüfung kürzlich erfolgreich abgelegt. Das WIFI-Zertifikat, ausgestellt nach EN ISO/IEC 17024:2012, sichert den Teilnehmern die internationale Anerkennung ihrer Qualifikation.

Wer Interesse am nächsten Kurs hat, kann sich über die Ausbildung zum zertifizierten Schadensbegutachter bei der Infoveranstaltung am 9. Juni, 18 Uhr, in Eisenstadt kostenlos informieren.


Gleiches Recht für alle: Registrierkassen-Zuschuss auch für Marktfahrer!

Die Registrierkassenpflicht belastet viele burgenländische Betriebe. Das Land Burgenland greift nun den Gastwirten unter die Arme und fördert die Anschaffung von Registrierkassen mit 200 Euro. Warum nicht für alle Branchen? –  fragen sich nun die Unternehmer, die durch den Rost fallen.

 

Die Schonfrist für die Anschaffung der Registrierkassen ist am 1. April 2016 vorbei. Das Land Burgenland hat angekündigt, Wirte, die bis zu 5 Mitarbeiter beschäftigen, mit 200 Euro bei den Anschaffungskosten zu unterstützen. Aber: Warum gilt das nicht für alle betroffenen Branchen? Das fragen sich nun die burgenländischen Unternehmer.

Allen voran die Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Burgenland, Kommerzialrätin Andrea Gottweis: „Wenn ich beispielsweise an die Marktfahrer denke, die auch eine Registrierkasse brauchen. Sie arbeiten oft unter widrigen Wetterbedingungen und  stehen bei – 15 ° und auch bei + 30 ° Celsius draußen. Auch hier wäre ein finanzieller Zuschuss angebracht.“


Handel macht gegen Belastungspläne mobil: Nein zur Mega-Maut

Völliges Unverständnis herrscht in der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Burgenland zum Thema Flächendeckende Maut. Gerade das Süd- und Mittelburgenland sind am stärksten betroffen. Das sind Regionen mit massiver Abwanderung, schlechter Infrastruktur und schon jetzt mit unzähligen Gemeinden und Ortsteilen ohne Nahversorgung.

Derzeit denken einige Bundesländer darüber nach, eine flächendeckende Mautabgabe für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf Landes- und Gemeindestraßen einzuheben. Schon im April könnten die Verkehrsreferenten der Länder in ihrer nächsten Konferenz die Weichen dafür stellen. Die Wirtschaftskammer macht jetzt gegen die Pläne mobil.

Groß sind die Sorgen auch in der Sparte Handel. Dazu Obfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis: „Die Belieferung der ländlichen Gebiete wird durch die hohen Kosten, die die Unternehmen an die Bevölkerung weitergeben müssen, massiv gefährdet. Bis zu 77 Euro pro Jahr wird der süd- und mittelburgenländische Konsument mehr zahlen müssen. Kleinverdienern wurde durch die Steuerreform eine Entlastung von bis zu 45 Prozent versprochen, die Verteuerungen durch die flächendeckende Maut würden diesen Effekt in Schall und Rauch auflösen. Ich verstehe die Haltung der Arbeiterkammer nicht, die für die flächendeckende Maut eintritt und gerade diese Kleinstverdiener im Regen stehen lässt. Dass die Politik mit der Mega-Maut die Aushöhlung des ländlichen Raums vorantreibt dürfte manchen Schreibtischtätern in Eisenstadt völlig unklar sein.“

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar