WKO: Ollersdorfer Hausmessen, Einzelhandelsbilanz 2015, Handwerkerbonus, Kabotagekontrollen

Eisenstadt, 2. 3. 2016 –

Ollersdorfer Hausmessen 2016

Am 12. und 13. März finden die Ollersdorfer Hausmessen statt.  Fünf Gewerbebetriebe öffnen die Türen für Besucher.

Die Ollersdorfer Hausmessen sind seit vielen Jahren ein Fixtermin im Südburgenland. Bereits zum 16. Mal stehen heuer die Türen für Besucher offen. Am 12. und 13. März laden fünf Unternehmer in ihre Betriebe ein, zeigen ihre Angebotsvielfalt und informieren über die Neuheiten auf ihrem Sektor. Für die kulinarische Betreuung sorgen örtliche Gastronomen.

Mit dabei sind:

  • Keramik und Ofenbau Ivancsics,
  • Fliesen und Baustoffe Fenz,
  • KFZ-Elektronik Roland Pieber,
  • Tischlerei Strobl Design aber auch
  • das Dienstleistungsunternehmen Alfred Winkler
  • Gasthaus Holper
  • Cafe Bambini Strobl und Krammer
  • Vitalhotel Strobl

„Die Ollersdorfer Hausmessen sind für die gesamte Ollersdorfer Wirtschaft bereits zu einer Marke geworden“, freut sich Wirtschaftskammer Regionalstellenobmann, Kommerzialrat Wolfgang Ivancsics.

Zu besuchen sind die Hausmessen am Samstag und Sonntag jeweils zwischen 9 Uhr und 18 Uhr.


Nominelles Umsatzplus bringt höchstes Wachstum seit 2010:

Einzelhandelsbilanz 2015 zeigt Licht und Schatten

Die im Auftrag der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Burgenland durchgeführte Konjunkturbeobachtung im Einzelhandel zeigt für das Jahr 2015 einen leichten Aufwärtstrend: Im stationären Einzelhandel im Burgenland sind die Umsätze im Jahr 2015 nominell um +1,6 % gegenüber 2014 gestiegen. Das ist das höchste Wachstum seit 2010. Für 2016 ist die Branche noch abwartend.

 Im stationären Einzelhandel (exkl. Tankstellen und exkl. nicht-stationären Einzelhandel) im Burgenland sind die Umsätze im Jahr 2015 nominell um +1,6 % gegenüber 2014 gestiegen. Das ist das höchste Wachstum seit 2010. „Allerdings: Wo Licht ist, da ist auch Schatten“, so Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Burgenland. Real, also ohne Preissteigerungen, betrug der Zuwachs im Einzelhandel 2015 0,8%.

Für 2016 erwartet Gottweis eine stabile Geschäftsentwicklung: „Wir wissen von unseren Umfragen, dass die eigene persönliche Geschäftsentwicklung positiver ist als die allgemein wahrgenommene negative wirtschaftliche Stimmung.“ Nach dem Winterschlussverkauf ist das Ostergeschäft der nächste Gradmesser für das Jahr. Neben der wachsenden Bürokratie beklagt die Spartenobfrau auch die wachsende Zahl ausländischer Online-Anbieter: „Leider sind wir auch einem Wettbewerbsnachteil durch steueroptimierte ausländische Onlineanbieter ausgesetzt. Ich hoffe die Politik reagiert bald darauf.“


Schon mehr als 300 Anträge: Burgenländischer Handwerkerbonus setzt neue Impulse

Von 1. Jänner bis 31. März 2016 fördert das Land Burgenland Sanierungs- und Renovierungsarbeiten sowie Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit mit bis zu 5.000 Euro. Mehr als 300 Förderungswerber haben bereits eingereicht.

 Um speziell die Winterarbeitslosigkeit zu bekämpfen und die Auslastung burgenländischer Betriebe zu steigern, hat das Land Burgenland auf Initiative der Wirtschaftskammer den Burgenländischen Handwerkerbonus ins Leben gerufen. Besonders die Sparte Gewerbe und Handwerk hat vehement für diesen Winterhandwerkerbonus gekämpft.

„Wir erhoffen uns dadurch eine zusätzliche Belebung und neue Impulse für das Bauhaupt- und Baunebengewerbe in einer konjunkturschwachen Zeit und in einem stark umkämpften Marktsegment“, erklärt Präsident Ing. Peter Nemeth. „Gerade die Förderung der Arbeitszeit bei Beauftragung von einheimischen Betrieben – wie es beim Burgenländischen Handwerkerbonus der Fall ist – schafft Wachstum, Beschäftigung und die Wertschöpfung bleibt in der Region. Darüber hinaus ist diese Maßnahme ein wirksames Mittel gegen den gewerblichen und privaten Pfusch. Dass die Aktion gut ankommt, zeigen die mehr als 300 eingereichten Anträge.“


Transporteure unterstützen Kabotagekontrollen

fpö polizei

Obmann Mag. Roman Eder, MBA, Oberst Andreas Stipsits, LH-Stv. Johann Tschürtz und Wilfried Lehner, Leiter der Finanzpolizei

Gestern fanden nach einer langjährigen Forderung der Fachgruppe Güterbeförderung der Wirtschaftskammer und mit Unterstützung von LH-Stv. Johann Tschürtz, der Verkehrspolizei und der Finanzpolizei erstmals gemeinsame Kontrollen von Kabotage und Lohndumping ausländischer Transportunternehmen im Burgenland statt.

Das heimische Transportgewerbe ist Motor für eine funktionierende Wirtschaft und Nahversorgung. „Wir sind mit 500 Betrieben und 2.700 Beschäftigten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber im Burgenland. Damit das auch so bleibt, wollen wir Fairness für unsere Unternehmen“, meint Mag. Roman Eder, MBA, Obmann der burgenländischen Transportwirtschaft.

In den letzten Jahren haben die Transportunternehmen sehr unter der unlauteren Konkurrenz aus den östlichen Nachbarländern gelitten, vor allem an der Nichtbeachtung von gewissen Vorschriften für den innerösterreichischen Transport.  „Auch für ausländische Transporteure, die innerhalb Österreichs befördern, gilt der österreichische Kollektivvertrag. Daher fordern wir schon seit längerem gemeinsame Kontrollen von Lohn- und Sozialdumping durch Finanzpolizei und Verkehrspolizei um gleiche Wettbewerbsbedingung zu schaffen“, so Eder.

 

 

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