SPÖ: MRT im KH Oberwart, Eröffnung SOS Kinderdorf

Oberwart, 2. 3. 2016 –

Mehr Angebot statt Wartezeiten

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Ausweitung des MR Angebots im Krankenhaus Oberwart

Auf Initiative und unter der Begleitung des Verfahrens durch den zuständigen Landesrat für Gesundheit Mag. Norbert Darabos wurde seitens der KRAGES ein Rahmenkonzept zur Ausweitung des Leistungsangebotes im ambulanten Bereich des MRT im Krankenhaus Oberwart erarbeitet und gemeinsam mit der BGKK vertraglich umgesetzt.

Lange Wartezeiten für Untersuchungen am Magnetresonanztomographen (MRT) haben in jüngster Zeit die Diskussion um eine zwei Klassen Medizin wieder angefacht. Während sich in anderen Bundesländern die Verantwortlichen nach wie vor den „schwarzen Peter“ zuschieben und über gesetzliche Behandlungsverpflichtungen nachdenken, hat das Burgenland blitzschnell reagiert und mit allen Beteiligten eine rasche Lösung zum Wohle der Burgenländerinnen und Burgenländer zustande gebracht.

Künftig wird es im Krankenhaus Oberwart für ambulante Patienten möglich sein, von
Montag bis Freitag von 16 Uhr bis 22 Uhr und sogar samstags von 08 Uhr bis 16 Uhr
Untersuchungen am MRT in Anspruch zu nehmen.
Neben einer Ausweitung der Nutzungszeiten um 38 Stunden stehen der Bevölkerung nun auch Untersuchungszeiten außerhalb der Arbeitszeiten und am Samstag zur Verfügung. Damit wird der zeitnahe Zugang der Patienten zu erforderlichen MRT Untersuchungen wesentlich erleichtert.
Je früher eine entsprechende Diagnose vorliegt umso früher kann mit der Behandlung begonnen werden, das ist volkswirtschaftlich gesehen äußerst sinnvoll.

„Mit dieser Ausweitung des Angebots arbeiten wir aktiv gegen die Entstehung einer Zwei-Klassen Medizin in den burgenländischen Krankenhäusern und schaffen mehr Servicequalität für burgenländische Patientinnen und Patienten“, stellt Gesundheitslandesrat Norbert Darabos fest.

Um eine reibungslose Ausweitung der Behandlungszeiten zu gewährleisten, hat die KRAGES im Krankenhaus Oberwart strukturelle Änderungen vorgenommen und zusätzliches Personal beschäftigt.
Darüber hinaus wird das derzeit in Verwendung stehende Magnetresonanz Tomograph Mitte des Jahres durch ein dem letzten Stand der Technik entsprechendes Gerät ersetzt.
Durch diese Investition in der Höhe von rund einer Million Euro in die Patientenversorgung kann die Behandlungsdauer weiter verringert werden, was sich positiv auf die Verkürzung der Wartelisten auswirkt. Dieses Gerät wird aufgrund der erwartbaren Nutzungsdauer auch im neuen Krankenhaus Oberwart Verwendung finden.


Eröffnung der SOS-Kinderdorf Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Pinkafeld

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Pinkafeld, 3. 2. 2016 –

Der heutige Tag der Offenen Tür im SOS-Kinderdorf in Pinkafeld wurde zugleich für die Eröffnung der SOS-Kinderdorf Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge genutzt. Zahlreiche Besucher kamen um die Einrichtung zu besichtigen und um ihre neuen Nachbarn besser kennenzulernen.

Bei einem Rundgang durch die Wohngemeinschaft zeigten die Jugendlichen ihre Zimmer und erzählten über ihren Weg und die Reise nach Österreich. Soziallandesrat Norbert Darabos erwähnte in seiner Eröffnungsrede, dass ihn die Geschichten und Schicksale der einzelnen Jugendlichen sehr bewegen und dass er die Leistungen die das SOS-Kinderdorf-Team, täglich bei der Aufarbeitung dieser Erfahrungen mit den Jugendlichen erbringt, sehr schätzt.

Das SOS Kinderdorf ist eine Einrichtung, die im Burgenland eine Vorreiterrolle in der Betreuung von Kindern aus zerrütteten Familien, für Kinder mit besonderen Bedürfnissen und nicht zuletzt auch für Flüchtlingskinder einnimmt. In den SOS-Kinderdorf-Familien finden Kinder ein dauerhaftes Zuhause. Die SOS-Kinderdorf-Mütter und Väter sind ausgebildete FamilienpädagogInnen, welche die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg in ein Selbständiges Leben begleiten.
„Mit SOS-Kinderdorf haben wir einen verlässlichen Partner für die Betreuung und Integration der Jugendlichen gewonnen. Ich bin beeindruckt wie weit die Entwicklung der einzelnen Jugendlichen bereits vorangeschritten ist. Vor allem die Deutschkenntnisse können sich sehen lassen“, so Soziallandesrat Norbert Darabos, der dem SOS Kinderdorf-Team für die Umsetzung des Projektes dankt und den Jugendlichen und Betreuern abschließend alles Gute wünscht.

 

 

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