27. 2. 2016 – Kuhmentar des Tages vom EU-Bauer

Villach, 27. 2. 2016 –

EU Bauer

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Betreff: Milchpreis im Keller

Der Milchpreis sinkt und sinkt. 27 Cent pro Liter und weniger. Obwohl man für einen Liter weißes Gold im Handel bis zu einem Euro und mehr bezahlt. Der Handel ist der Gewinner. Eine Schande, dem Grundnahrungsmittel so wenig Bedeutung bei zu messen und den Produzenten so wenig zu bezahlen. Das Kleinbauernsterben geht also weiter. Ein Vergleich: Für 10 dag gepresstes Bioheu bezahlt man im Handel ohne mit der Wimper zu zucken € 1,50 bis € 2.— um seinen Meerschweinchen das Beste zu bieten. Warum soll also in Zukunft ein Bauer 30 kg Heu verfüttern, wenn er bei einer Tagesmilchleistung seiner Kuh von ca. 15 Liter nur knapp 4 Euro erhält. Zudem steigen viele Österreicher auf Sojamilch um. Ein Produkt welches zumeist aus unkontrolliertem Anbau in Asien kommt. Pestizid,- oder genbelastet, ersetzt es unsere gute Kuhmilch sicherlich nicht. Wäre jeder bereit nur 5-6 Cent pro Liter mehr zu bezahlen, ohne dass der Handel nicht gleich wieder alles für sich beansprucht, dann wäre die Welt auch für die kleinen Bauern wieder in Ordnung.

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