SPÖ LR Dunst – Holzinnovativpreis 2016, Weinwirtschaft, Erfahrungsaustausch, Live-Chat

Eisenstadt, 26. 2. 2016 –

Holzinnovationspreis 2016 für die Landwirtschaftliche Fachschule Güssing

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Bildung und Wissen brauchen ein zeitgemäßes Zuhauses

Mit dem Holz-Neubau des Lehr- & Wirtschaftsbetriebes der LFS Güssing wurde eine zeitgemäße, qualitativ hochwertige Ausbildungseinrichtung geschaffen.

„Die Lehrwerkstätten sind multifunktional für Pflanzenbau, Tierhaltung, Landtechnik und Bienenkunde ausgelegt. Neben der gelungenen Gesamtkonzeption der Anlage sowohl hinsichtlich ihrer architektonischen Qualität als auch bezüglich ihrer Einbettung in die Landschaft sind auch die hohe Ingenieurskunst des Holzbaus sowie die Ausführungsqualität des Holzbaus hervorzuheben.“, zeigt sich LRin Dunst begeistert.

Das Burgenland ist ein Land mit viel Wald und damit verbunden natürlich auch mit viel Holz. Mit diesem wertvollen und nachhaltigen Rohstoff muss im Sinne einer optimalen Nutzung verantwortungsbewusst umgegangen werden. Holz war einmal ein Hauptrohstoff, bevor es von Stahl und Beton verdrängt wurde. Jetzt entwickelt sich Holz wieder immer mehr zu einem Rohstoff mit Zukunft. Holz ist nachhaltig, vielfältig einsetzbar, sichert Arbeitsplätze und bewirkt eine große Wertschöpfung für unsere Region.

„Bei der Verwendung von Holz als Baustoff gilt es gerade im konstruktiven Holzbau die Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Gerade die Wertschöpfungskette Holz zeigt auf, wie effizient dieser wertvolle Rohstoff verarbeitet werden kann. Holz kennt keinen Abfall“, so Agrarladnesrätin Verena Dunst anlässlich der Verleihung des Burgenländischen Holzbaupreises 2016 am 25. Feber 2016 im Hotel Vila Vita in Pamhagen.

Besonders freut mich die Auszeichnung in der „Kategorie Landwirtschaftliches Bauwerk“ für den Lehr- und Wirtschaftsbetrieb der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing – dieses Bauwerk hat den Preis durch viel Innavtionsgeist und Moderne redlich verdient!“, so Lrin Dunst stolz.

Ausbildung und Wissen brauchen auch ein passendes Zuhause!

Der Bau ist nach EU-Biorichtlinie auf Energie- und Lebensmittelautarkie für die 110 Schüler und 30 Mitarbeiter ausgerichtet. Das Burgenland braucht die Landwirtschaft und die Landwirtschaft benötigt gut ausgebildete Landwirte, die heute ganz anderen Anforderungen als noch vor wenigen Jahrzehnten gegenüber stehen. Die moderne Landwirtschaft
erfordert neben einem immer umfangreicheren Wissen mehr und mehr auch
Managementqualitäten. Dazu leisten die landwirtschaftlichen Fachschulen im
Burgenland einen entscheidenden Beitrag.

„Die Landwirtschaftliche Fachschule Güssing hat sich mit ihren vielfältigen
Ausbildungsschwerpunkten und Versuchstätigkeiten als regionales
Kompetenzzentrum mit beachtlichem Einzugsgebiet etabliert und wird sehr
stark nachgefragt“, betont Agrarlandesrätin Verena Dunst. „Durch den Holz-Neubau, der Moderne, Zeitgeist und Holzinnovation mit höchster Funktionalität verbindet und somit mit gutem Recht den Holzbaupreis 2016 gewonnen hat, haben wir eine zeitgemäße und hoch qualitative Ausbildungsstätte geschaffen, die den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft und allen Tierschutz-Aspekten einer innovativen und artgerechten Tierhaltung entsprechen!“, so Dunst.

Multifunktionale Lehrwerkstätten
Mit dem Neubau des Lehr- & Wirtschaftsbetriebes wurde eine zeitgemäße, qualitativ hochwertige Ausbildungseinrichtung geschaffen. Neben dem Schulungsgebäude, an das sich Maschinenhalle und Futterlager anschließen, wurden eine Reithalle sowie die Stallgebäude für Pferde, Schafe, Ziegen, Schweine und Rinder errichtet. Ergänzt wurde die Anlage durch Fahrsilo, Festmistlager und Waschplatz sowie einen großzügigen, zentralen Innenhof, um den die Baukörper angeordnet sind.

„Die Lehrwerkstätten sind multifunktional für Pflanzenbau, Tierhaltung, Landtechnik und Bienenkunde ausgelegt. Neben der gelungenen Gesamtkonzeption der Anlage sowohl hinsichtlich ihrer architektonischen Qualität als auch bezüglich ihrer Einbettung in die Landschaft sind auch die hohe Ingenieurskunst des Holzbaus sowie die Ausführungsqualität des Holz- und Betonbaus hervorzuheben.“, zeigt sich LRin Dunst begeistert.

An die Landschaft angepasste und modernste Stallungen erfüllen alle Tierschutzaspekte
Ein Rinderstall mit 50 Rindern für die Zucht und Milchgewinnung, ein Schweinestall mit 24 Muttersauen für die Ferkelproduktion sowie ein Pferdestall mit acht Pferden für den Reit- und Fahrunterricht stehen den Schülern zur Verfügung. Die Tierhaltung wird durch Bienenstöcke, Schafe, Ziegen bzw. einen mobilen Hühnerstall ergänzt.

Über ein umlaufendes Vordach können witterungsgeschützt alle Teile erreicht werden. Die Tierhaltung erfolgt gemäß den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft. Die Stallungen sind dementsprechend als Offenfrontställe konzipiert. Bei Bedarf bieten Windschutznetze Witterungsschutz. Freiräume grenzen direkt an die Ställe an, außerdem verfügen alle Ställe über zum Teil überdachte Ausläufe. Den Tieren wird so ausreichend Bewegungsfreiheit
geboten. Zusätzlich werden, wie auch im bisherigen Betrieb, die angrenzenden Grundstücke als Weideflächen genützt. Im Schweinestall sind die Abferkelbuchten sowie die Gruppensäugebucht beheizt, um sowohl den Tierbedürfnissen, als auch den Anforderungen des Lehrbetriebes zu entsprechen.


Rekordjahr 2015 und Neuerungen bei Gesetz und Marketing als Turbo für die Weinwirtschaft

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Agrarlandesrätin Verena Dunst mit „Genussakademie“-Geschäftsführer Christian Zechmeister MA, Geschäftsführer Wein Burgenland

Zwölf zusätzliche Rebsorten werden in die Bgld. Weinbauverordnung aufgenommen, hoher Zuwachs bei Ernteertrag 2015

Der Weinjahrgang 2015, der derzeit in den Weinkellern der burgenländischen Winzern reift, verspricht Außergewöhnliches – sowohl bei der Qualität als auch bei der Quantität. „Eine erste Hochrechnung zeigt, dass der Ernteertrag mit 759.200 hl um rund 24% über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegt, im Vergleich zu 2014 beträgt der Zuwachs sogar 48%. Wir können uns auch auf eine herausragende Qualität freuen. Der Bereich Wein hat einen Gutteil dazu beigetragen, dass das Burgenland beim Wirtschaftswachstum die anderen Bundesländer in den letzten Jahren hinter sich gelassen hat“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst im Rahmen einer Pressekonferenz mit Christian Zechmeister MA, Geschäftsführer Wein Burgenland, und Mag. Thomas Izmenyi, Agrarabteilung im Amt der Burgenländischen Landesregierung. Änderungen wird es auf gesetzlicher Ebene und im Weinmarketing geben. So werden zwölf neue Weinrebsorten in die burgenländische Weinbauverordnung aufgenommen – zwei E

delreben sowie zehn Uhudlersorten. Um der Bedeutung der Weinwirtschaft für den Tourismus Rechnung zu tragen soll der Fokus unter anderem verstärkt auf die Weiterbildung des in der Weinwirtschaft tätigen Personals gelegt werden. Im Kampf gegen Pilzerkrankungen wird eine grenzübergreifende Zusammenarbeit angestrebt und die im ELER-Programm bereitstehenden Mittel sollen ausgeschöpft werden. Zwecks einer schnelleren Erfassung der Daten und zur Optimierung der Serviceleistung für die Winzerinnen und Winzer wird er Weinbaukataster überarbeitet.

Internationale Spitzenqualität, hohe Ertragszuwächse
„Die internationale Spitzenqualität der burgenländischen Weine ist heute unumstritten. Nationale und internationale Erfolge untermauern dies. Das Burgenland ist zu einem Weinland von internationaler Bedeutung geworden“, betont Dunst. Im Burgenland bewirtschaften rund 4.800 Betriebe 13.600 ha Weingartenflächen (56% Rot- und auf 44% Weißwein). Zuwächse wurden speziell bei Weißweinen auf 351.300 hl (+67% im Vergleich zu 2014) gemeldet, aber auch Rotweine (+34% im Vergleich zu 2014) haben mit 407.900 hl kräftig zulegt. Ernteergebnisse pro Gebiet im Detail: Neusiedler See 461.047 hl, Neusiedler See-Hügelland 175.719 hl, Mittelburgenland 102.474 hl, Südburgenland 19.950 hl.

Zwölf neue Sorten in der Burgenländischen Weinbauverordnung                                                                            Folgende neue Sorten sollen in die Burgenländische Weinbauverordnung aufgenommen werden und sind derzeit in Begutachtung, kündigte Izmenyi an: Amadeus, Bogni 15, Bolero, Boris, Breidecker, Concord, Delaware, Donauveltliner, Elvira, Evita, Pinot nova und Ripatella. Zehn dieser Sorten sind derzeit gängige Uhudlersorten im Burgenland. „Mit ihrer Aufnahme in die Weinbauverordnung ist die rechtmäßige Auspflanzung gewährleistet“, erklärte Dunst.         Überarbeitet wird auch der Weinbaukataster. „Wir stellen auf einen Online-Kataster um. Das ermöglicht eine schnellere Erfassung der Daten und verbessern damit das Service für unsere Winzerinnen und Winzer“, so Izmenyi. Die Mitarbeiter an den Bezirkshauptmannschaften würden bereits geschult.

Differenzierte Marketingstrategie
In den letzten Jahren sei es gelungen, durch gezielte Marketingmaßnahmen den burgenländischen Wein am internationalen Markt noch stärker zu positionieren, so Zechmeister. Dazu habe man sich vor vier Jahren eine Strategie zurechtgelegt, die nun weiter verfeinert werden soll. Der Heimmarkt mache drei Viertel des Gesamtmarktes aus. Deshalb setze man am Heimmarkt hauptsächlich auf Publikumspräsentationen sowie Veranstaltungen für Sommeliers-Verbände und eine starke Einbeziehung der Presse. Verstärkt wolle man künftig die Ausbildung des in der Weinwirtschaft tätigen Personals forcieren. Auf den Überseemärkten liege der Fokus auf der Zusammenarbeit mit Weinhändlern, Fachjournalisten sowie Gastronomie.

Bereits fixiert ist das Kursprogramm 2016 der in Donnerskirchen angesiedelten „Genussakademie“. Das Sommersemester startet pünktlich Mitte Februar und legt seinen Schwerpunkt auf Kräuter und alles, was der Gemüsegarten so hergibt (http://www.genussburgenland.at/akademie/seminarplan/ )


EU-Förderungen im Fokus der Frauenarbeit

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Frauenlandesrätin Verena Dunst lud Vertreterinnen der Frauenreferate aller Bundesländer zum Informationsaustausch

EU-Förderungen sind für die Finanzierung von Projekten im Bereich der Frauenarbeit von großer Bedeutung. Um das Wissensspektrum über eventuelle Fördermöglichkeiten zu erweitern, lud Frauenlandesrätin Verena Dunst diese Woche Vertreterinnen der Frauenreferate aller Bundesländer in die Frauenabteilung der Stadt Wien ein. „Wir lassen keinen Euro in Brüssel liegen. Unser Ziel ist das Maximum herauszuholen, um die Frauen in unserem Land noch besser unterstützen zu können“, so die Frauenlandesrätin.

„Das Interesse war groß, was sich an der umfangreichen Teilnehmerinnenzahl widerspiegelte. Mir ist wichtig auch mal über den Tellerrand hinauszublicken und neue Horizonte zu erschließen. Frauenthemen sind eine Querschnittsmaterie. Das heißt, dass nicht nur die klassischen Förderprogramme in Frage kommen, um Projekte in der Frauenarbeit zu fördern, sondern auch viele andere Programme Möglichkeiten bieten“, erklärt die Landesrätin.

Die Erfolge der Europäischen Union bei der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern haben das Leben vieler EU Bürgerinnen und Bürger bereits jetzt positiv verändert. Obwohl nach wie vor Ungleichheiten in diesem Bereich bestehen, wurden in den letzten Jahrzehnten deutliche Fortschritte erzielt. In jüngster Zeit sind einige positive Trends zu verzeichnen, darunter die steigende Zahl von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und die immer besseren Abschlüsse, die sie in der allgemeinen und beruflichen Bildung erzielen.

Gleichwohl gibt es auf zahlreichen Gebieten immer noch geschlechterspezifische Unterschiede. Auf dem Arbeitsmarkt sind Frauen im Niedriglohnsektor nach wie vor überdurchschnittlich und in Führungspositionen unterdurchschnittlich vertreten. Die Strategie für die Gleichstellung von Frauen und Männern der Europäischen Union soll dem entgegenwirken. Hierbei handelt es sich um einen umfassenden Rahmen, in dem sich die Kommission zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter verpflichtet. Um dies umzusetzen, wurden spezielle Maßnahmen zur Frauenförderung ausgearbeitet.

Wesentlich ist, dass der Gleichstellungsaspekt in allen EU-Förderprogrammen- mit unterschiedlicher Gewichtung- verankert ist. In der Veranstaltung wurden daher alle EU-Programme von geladenen ExpertInnen auf ihre Relevanz für die Frauenarbeit überprüft und die Ergebnisse übersichtlich präsentiert.


SPÖ Frauen Burgenland laden zum Live-Chat

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LR Verena Dunst, SPÖ

Am Internationalen Frauentag stehen die SPÖ Frauen Rede und Antwort.

„Der internationale Frauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, ist für uns Frauen nach wie vor ein wichtiges Datum und hat seine Wichtigkeit noch lange nicht verloren! Wir machen mit Veranstaltungen und Aktionen auf noch immer nicht verwirklichte Forderungen seitens der Frauen aufmerksam. Heuer werden wir auch einen Live-Chat anbieten. In diesem Rahmen werden wir alle Fragen und Anliegen, die die Frauen beschäftigen, mit ihnen besprechen“, so Landesfrauenvorsitzende LRin Verena Dunst im Vorfeld des Frauentages.

„Wir laden Frauen im ganzen Burgenland gezielt zum Dialog ein. Alle Themen, die Frauen beschäftigen, können und sollen zur Sprache gebracht werden. Wir haben für alle Anliegen ein offenes Ohr. Wir wollen, dass die soziale Sicherheit auch in Zukunft gewährleistet ist“, so Dunst weiter. Die SPÖ-Frauen bieten nicht nur einen Live-Chat an, sondern sammeln und diskutieren bei Straßenaktionen und Veranstaltungen, wie zum Beispiel beim beliebten „Frauenfrühstück“, Ideen und Forderungen der burgenländischen Frauen. Die Ergebnisse daraus leisten einen guten Beitrag, um weitere Schritte und Maßnahmen abzuleiten, damit die Situation der Frauen verbessert werden kann. In weiterer Folge werden sämtliche Ergebnisse des Diskussionsprozesses bei der SPÖ-Bundesfrauenkonferenz im Herbst präsentiert und auch beschlossen.

Die SPÖ-Frauen Burgenland beschreiten innovative interaktive Wege: Am Internationalen Frauentag, dem 8. März, lädt Landesfrauenvorsitzende LRin Verena Dunst gemeinsam mit den Bezirksfrauenvorsitzenden in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr zum Live-Chat ein. Unter der URL http://frauen-bgld.spoe.at/livechat können Frauen sich mit ihren Anliegen und Wünschen an die SPÖ-Frauen wenden und ihre Meinung äußern.

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