26. 2. 2016 – Polizei News

26. 2. 2016 –

pn
.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Am 25. Februar um 17:45 Uhr kam es in Zemendorf, Bezirk Mattersburg, zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 58-jähriger Mann aus dem Bezirk Mattersburg, stieß mit seinem PKW in einem Kreuzungsbereich mit einem 15-jährigen Burschen, ebenfalls aus dem Bezirk Mattersburg, der mit einem Moped unterwegs war, zusammen. Der 15 Jährige kam zu Sturz. Das Moped rutschte im Kreuzungsbereich in ein zum Abbiegen angehaltenes Auto. Der PKW wurde beschädigt. Der Mopedfahrer wurde mit der Rettung in ein Krankenhaus gebracht. Mit beiden Unfalllenkern wurde ein Alkotest durchgeführt, die negativ waren.


Schlepper festgenommen

In der Nacht des 25. Februar wurde auf der A4 im Gemeindegebiet von Nickelsdorf ein Fahrzeug kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich neben dem 31-jährigem Beschuldigten, drei Männer und eine Frau ohne gültige Reisedokumente. Der Beschuldigte ist geständig die Personen geschleppt zu haben. Er wurde in eine Justizanstalt eingeliefert.


 

Einbruchsserie geklärt – sechs Täter in Haft

Beamte des Landeskriminalamtes Burgenland konnten sieben ungarische Staatsangehörige im Alter zwischen 20 und 61 Jahren ausforschen, die im Verdacht stehen, zumindest 28 Einbrüche im Burgenland, der Steiermark und in Niederösterreich begangen zu haben. Sechs Täter – der Vater, seine fünf Söhne und der Schwager wurden festgenommen und in eine Justizanstalt eingeliefert, ein Freund der Familie, 23, wurde auf freiem Fuß angezeigt. Derzeit geht man von einer Schadensumme von 50.000 Euro aus.

Die Einbruchserie nahm im Sommer 2015 seinen Ausgang und dauerte bis zur Festnahme am 23.2.2016. Bevorzugt wurden Wohnhäuser, Firmen, Vereinshäuser und Lagerhallen. Die Täter hatten es vor allem auf Bargeld, Werkzeuge und Buntmetall abgesehen. Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten verkauften sie das Diebesgut in Ungarn.

Aufgrund des vorgefundenen Spurenmateriales kam man in Zusammenarbeit mit den ungarischen Behörden auf die in Ungarn einschlägig vorbestrafte Tätergruppe.

Am Abend des 22.2.2016 reiste der Vater mit drei Söhnen bei Schandorf im Bezirk Oberwart nach Österreich ein. Die Täter fuhren zum Badesee nach Burg, brachen dort acht Ferienhäuser auf, wurden auf frischer Tat betreten und festgenommen. Während die Söhne die Ferienhäuser aufbrachen, stand der Vater vor den Objekten und fungierte als „Aufpasser“.

Ein Sohn, der Schwager und der Freund der Familie 21,22 und 23 Jahre alt, reisten am 23.2.2016 gegen 00:00 Uhr bei St.Margarethen, Bezirk Eisenstadt-Umgebung, nach Österreich ein und fuhren weiter nach Wien. Von einem Firmengelände im 10. Bezirk stahlen sie zwei Rollen mit 1000 Meter vierpoligem Kupferkabel, wobei eine Rolle ca. 250 kg wiegt. Das Diebesgut luden sie auf einen VW-Transporter und wollten über Nickelsdorf zurück nach Ungarn fahren. Als Begleitfahrzeug fungierte ein PKW, der vom 23-jährigen Freund der Familie gelenkt wurde.

In Bruckneudorf wurden beide Fahrzeuge angehalten, das Diebesgut beschlagnahmt und die Täter festgenommen. Der 21 und 22-jährige Mann wurde in die Justizanstalt eingeliefert, der 23-Jährige auf freiem Fuß angezeigt.

Der PKW wurde konfisziert und wird versteigert werden.

Die Erhebungen sind noch nicht abgeschlossen. Man geht derzeit davon aus, dass weitere Einbruchsdiebstähle geklärt werden können.


 

Verdächtige nach PKW-Einbruchserie festgenommen

Nach mehreren PKW-Einbrüchen im Bezirk Jennersdorf und der Südoststeiermark nahmen Polizisten am Nachmittag des 24. Februar 2016 zwei ungarische Staatsbürger (22 und 42 Jahre alt) fest. Die beiden stehen im Verdacht seit Anfang des Jahres zumindest in sechs PKW eingebrochen zu haben. An den Tatorten in Jennersdorf und St. Martin an der Raab (Jennersdorf) sowie Perlstein, Kirchberg an der Raab, Edelstauden und Gralla (alle Steiermark) gingen sie nach demselben Muster vor und schlugen jeweils die Seitenscheiben ein. In der Nähe der Tatorte wurde immer ein grün lackiertes Geländefahrzeug gesehen. Aus den Fahrzeugen entwendeten sie Taschen und Geldbörsen. In einem Fall stahlen sie eine Bankomatkarte, mit der am 23.Februar 2016 bei einem Bankomat in Jennersdorf Geld behoben wurden. Die Karte wurde deshalb vom Eigentümer gesperrt. Am 24. Februar 2016 wurde erneut versucht, bei diesem Bankomat Geld zu beheben und die Karte wurde daraufhin eingezogen. Ein Bankangestellter setzte den Kriminaldienst Jennersdorf davon in Kenntnis. Eine Sofortfahndung nach dem grünen Geländeauto wurde eingeleitet. Beamte der Polizei Riegersburg (Steiermark) hielten das besagte Fahrzeug in Bergl (Bezirk Feldbach, Steiermark) an und nahmen die zwei Verdächtigen fest. Bei den Vernehmungen zeigten sich beide geständig. In einem Waldstück bei St. Marein (Bruck-Mürzzuschlang, Steiermark) hatten sie den Großteil des Diebsguts versteckt. Die Staatsanwaltschaft verfügte die Einlieferung in die Justizanstalt. Der Gesamtschaden ist noch nicht bekannt.


Mehrere Einbrüche im Bezirk Oberpullendorf

In der Nacht vom 24. zum 25. Februar 2016 verübten Unbekannte in Mannersdorf, Bezirk Oberpullendorf, mehrere Einbrüche. Aus einem PKW wollten drei unbekannte Männer Werkzeug stehlen. Zuvor hatten sie die linke vordere Seitenscheibe und die Heckscheibe eingeschlagen. Der Besitzer störte sie dabei und sie flüchteten mit einem weißen Kastenwagen (näheres nicht bekannt). In weiterer Folge brachen vermutlich dieselben Täter in eine Garage und zwei Geräteschuppen (ebenfalls im Ortsgebiet von Mannersdorf) ein und entwendeten sechs Motorsägen, drei Fahrräder, ein Mofa, zwanzig Autoreifen samt Felgen, eine Rüttelplatte, zwei Winkelschleifer, drei Rasenmäher, drei Bohrmaschinen, zwei Schleifmaschinen, einen Wasserscooter sowie sonstiges Werkzeug. Der Gesamtschaden ist nicht bekannt. Aufgrund des Naheverhältnisses der Tatorte und der Tatzeiten kann davon ausgegangen werden, dass es sich um dieselbe Tätergruppe handelt. Beamte der Polizei Lutzmannsburg ermitteln.


 

Beschwerde von Asylwerbern in Redlschlag

In Redlschlag, Bezirk Oberwart, kam es gestern zu Meinungsverschiedenheiten zwischen einem Unterkunftgeber und 15 Asylwerbern aus Afghanistan. Die Migranten beschwerten sich über die für sie unbefriedigende Lage. Nachdem es zu keiner Einigung mit dem Quartiergeber kam, gingen zehn Personen vor das Gasthaus und machten mit Kartonschildern auf ihre Situation aufmerksam. Beim Eintreffen einer Streife der Polizei waren die Asylanten bereits wieder im Quartier. Die Situation beruhigte sich und machte kein weiteres Einschreiten der Exekutive nötig. Es kam zu keinen Zwischenfällen.


 

Hund angeschossen

Am 22. Februar 2016, gegen 14:00 Uhr, wurde in Drumling, Bezirk Oberwart, ein Hund angeschossen. Der 3-jährige Mischlingshund „Snoopy“ befand sich im eingefriedeten Gartenbereich des Einfamilienhauses und wurde von zwei Projektilen aus einer Luftdruckwaffe getroffen. Der Vierbeiner erlitt Schussverletzungen im Lungenbereich und im Bereich des rechten Vorderlaufes. Die 7-jährige Tochter des Hauses befand sich ebenfalls im Garten und lag auf einem Trampolin. Das Mädchen hörte ein ihr unbekanntes Geräusch und stellte in weiterer Folge fest, dass ihr Mischlingsrüde aus dem Maul blutete. Sie erzählte dies ihrer Mutter, die den Hund zum Tierarzt brachte, wo anhand eines Röntgenbildes zwei Projektile (Luftdruckstamperl) sichtbar wurden. Nach der stationären Behandlung konnten sie ihr Haustier wieder mit nach Hause nehmen. Die Polizei Bad Tatzmannsdorf ermittelt.


 

Drei Einbruchsdiebstähle geklärt

Zwei vollendete Einbruchsdiebstähle in Tauchen, Bezirk Oberwart, sowie in Höll im Bezirk Neunkirchen, NÖ, konnten nun geklärt werden. In Unterschützen (ebenfalls Bezirk Oberwart) blieb es beim Versuch, da die Täter gestört wurden. Verdächtig ist ein 28-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, der sich derzeit noch auf der Flucht befindet.

Die Straftaten ereigneten sich in der Nacht vom 3.4.2015 zum 4.4.2015. Der Mann, der offensichtlich noch Komplizen hatte, stieg in Tauchen in ein Einfamilienhaus ein, stahl dort Schmuck und richtete beträchtlichen Sachschaden an.

In Unterschützen gelang es den Tätern ebenfalls mit Gewalt in ein Wohnhaus einzudringen. Als sie in den Räumlichkeiten waren, bemerkten sie, dass sich die Besitzer im Haus befanden, worauf sie die Flucht ergriffen.

Mit Gewalt drangen die Täter auch in Höll in ein Wohnhaus ein. In diesem Objekt erbeuteten sie gleichfalls mehrere Schmuckstücke und flüchteten.

Dem 28-Jährigen konnten nun aufgrund des gesicherten Spurenmateriales, die Straftaten zugeordnet werden. Fahndungsmaßnahmen wurden bereits eingeleitet.

 

 

Share Button

Related posts