Rettet die Vereinsfeste

Jois, 24. 2. 2016 –

RDV

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Burgenländische Initiative erhält Unterstützung aus anderen Bundesländern und von Studierenden

Zuspruch für „Rettet die Vereinsfeste“ weitet sich aus

Die Bürgerinitiative „Rettet die Vereinsfeste“ hat ihr Tätigkeitsfeld über das Burgenland hinaus ausgeweitet. Diese tritt gegen die problematische Gesetzeslage für Vereine auf und hat deshalb zuletzt einen 10-Punkte-Forderungskatalog präsentiert, wo die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert wird – dafür wurden 7.404 Unterschriften gesammelt. Die Anliegen der Initiative werden vermehrt auch Verantwortungsträger aus anderen Bundesländern unterstützt. Dazu zählen vor allem Vertreter von Jugend-, Sport- und Studentenorganisationen – wie der Aktionsgemeinschaft (AG) – sowie aus der Landespolitik.

„Die Unterstützung aus den anderen Bundesländern und der Studierenden zeigt, dass das Problembewusstsein vermehrt über das Burgenland hinaus steigt. Statt den notwendigen Entlastungen kam es zuletzt vermehrt zu Belastungen gegenüber ehrenamtlichen Funktionären auf Bundesebene, was so nicht hingenommen werden darf“, hält Sascha Krikler, der Initiator von „Rettet die Vereinsfeste“, fest. Seit Anfang des Jahres 2016 kommt zur schwierigen Lage, etwa was das Steuerrecht und das Gewerberecht betrifft, auch noch die Registrierkassenpflicht für viele Vereine hinzu.

Oberösterreichische Fußballverband – Präsident Gerhard Götschhofer: „Die Empörung der Klubverantwortlichen über die Beleg- und Registrierkassenpflicht ist dementsprechend groß, da es kein Verständnis dafür gibt, ehrenamtliches Engagement in gemeinnützigen Sportvereinen, die wichtige soziale Aufgaben übernehmen, weiter zu erschweren.“

Junge ÖVP Steiermark – Landesobmann-Stv. Stefan Hofbauer: „Die komplexen Regelungen im Bereich des Steuer- und Gewerberechts gehören dringend abgemildert und vereinfacht, damit das Vereinsleben erhalten bleibt. Viele Vereinsfunktionäre leisten unentgeltlich einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft – sie können auf unsere Unterstützung zählen.“

Aktionsgemeinschaft – Bundesobmann Andreas Jilly: „Da sich Studierende tagtäglich bei der Aktionsgemeinschaft ehrenamtlich engagieren, unterstützen wir die Initiative Rettet die Vereinsfeste. Es braucht eine klare Definition von Ehrenamt und Gemeinnützigkeit und dementsprechende rechtliche Rahmenbedingungen!“

Die Initiative sammelte zuletzt mittels einer Online-Petition 7.404 Unterschriften und wird in Facebook von über 7.700 Personen unterstützt. Die überparteiliche Plattform fordert neben einer Gesetzesänderung, welche eine Neudefinition von Gemeinnützigkeit oder einfachere und klarere Regelungen für Vereine beinhalten soll, die Etablierung einer Interessensvertretung für Ehrenamtliche.

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