Tourismus: Rot-Blaue Untätigkeit wird immer peinlicher

Eisenstadt, 22. 2. 2016 –

Im Video sehen Sie eine Stellungnahme des burgenländischen ÖVP Landesparteiobmannes Mag. Thomas Steiner und die Reaktion von Tourismuslandesrat MMag. Alexander Petschnig von der FPÖ.

„Mit dem neuen Tourismusgesetz hat die rot-blaue Proporzpolitik Einzug gehalten. Wirtschaft raus und Parteipolitik rein ist das rot-blaue Motto. Zusätzlich kritisieren Tourismuspraktiker den bürokratischen Mehraufwand“, betont Landesparteiobmann Thomas Steiner zu den Aussagen des Tourismusverbandes Stegersbach.

Der Stegersbacher Tourismusverband sieht das rot-blaue Tourismusgesetz als schwachen Kompromiss. „Diese Landesregierung ist seit acht Monaten im Amt – Rot und Blau sind aber nur da, wenn es darum geht, Strukturen zu zerstören. Bei Sachthemen hört man nur wenig. Nießl ist untätig und der blaue Pseudo-Landesrat für Tourismus ist außer peinlich nur peinlich“, erinnert Steiner an den gescheiterten Verscherbelungs-Versuch rund um die Therme Lutzmannsburg. Die Angriffe Petschings gegen die Bundesregierung sollen indes nur von der eigenen Untätigkeit ablenken – „das wird immer peinlicher“, unterstreicht Steiner.

Für den heimischen Tourismus sei ein umfassendes Investitionspaket daher unentbehrlich, so Thomas Steiner: „Als Volkspartei Burgenland setzen wir uns für ein Paket von bis zu 10 Millionen Euro ein, um den burgenländischen Thermen- und Tourismusstandort nachhaltig zu stärken. Dazu bringen wir auch eine Landtags-Initiative ein!“ In allen Bundesländern steigen die Tourismuszahlen, nur im Burgenland stagnieren sie. „Wir müssen die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verbessern und das Burgenland unternehmerfreundlicher machen. Nach acht Monaten der Untätigkeit müssen wir Rot-Blau aufrütteln – denn das Burgenland braucht die besten Rahmenbedingungen, um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können.“

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