Rot-Blau pfeift auf arbeitslose Burgenländer

Eisenstadt, 22. 2. 2016 –

ÖVP

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„Schluss mit lustig! Nach acht Monaten Untätigkeit von Rot-Blau ist der Spaß zu Ende“, erklären Klubobmann Christian Sagartz und Arbeitnehmersprecher ÖAAB-Landesobmann Bernhard Hirczy zu den heutigen Aussagen von Landesrätin Dunst zum Thema Arbeitsmarkt und Teilzeitarbeit.

Der Pakt für Beschäftigung wurde im September des Vorjahres von Nießl und Tschürtz verkündet. Dabei wurden arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für die einzelnen Regionen und Bezirke versprochen. „Die Umsetzung ist bis heute ausgeblieben, laut unseren Informationen gab es bis heute auch keine weiteren Termine oder gar eine Umsetzung der versprochenen Maßnahmen. Offensichtlich pfeift Rot-Blau auf die über 16.000 arbeitssuchenden Burgenländer. Insbesondere Soziallandesrat Darabos macht keine Anstalten, um die prekäre Arbeitsmarktsituation in den Griff zu bekommen“, so Sagartz.

Die Volkspartei Burgenland spricht sich zudem für Wahlfreiheit beim Thema Teilzeitarbeit aus: „Das Schlechtreden der Teilzeit muss ein Ende haben. Teilzeitarbeit fördert den Wiedereinstieg karenzierter Eltern ins Berufsleben und stärkt grundsätzlich die Wahlfreiheit von Eltern mit Kindern“, so Bernhard Hirczy. „Teilzeitarbeit ermöglicht es den Eltern, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Zusätzlich können Arbeitnehmer Weiterbildungsmöglichkeiten leichter nützen, wenn es 20 oder 30 Wochenstunden-Optionen vom Arbeitgeber gibt“, erklärt LAbg. Hirczy.

Laut Gleichbehandlungsbericht für den Zeitraum 2012 bis 2014 liegt der Anteil der weiblichen Landesbediensteten bei 65%, der Anteil der Frauen an bestimmten Leitungsfunktionen liegt jedoch bei lediglich 30%. „Eine Möglichkeit, den Anteil der Frauen an Führungspositionen zu heben wäre, Leitungsfunktionen auch als Teilzeitjobs anzubieten.“

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